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Alexander Zverev bricht Interview nach French-Open-Sieg ab: Fragen zu brisant?

Aktualisiert:

von ran.de

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French Open - Fans scherzen: "Oma Zverev als fehlendes Puzzlestück"

Videoclip • 02:07 Min


Alexander Zverev bricht nach seinem Titel bei den French Open ein Interview ob unangenehmer Fragen ab.

Nach dem Gewinn der French Open in Paris hat Tennisstar Alexander Zverev ein Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" abgebrochen. Der Grund: Zverev wurde zu den Vorwürfen der häuslichen Gewalt gegen seine Person befragt.

Gemäß dem Magazin endete das Gespräch, welches wohl während einer Autofahrt abgehalten wurde, mit absoluter Stille.

Der beste deutsche Tennisspieler und seine Begleiter befanden sich auf dem Weg zu einem Fotoshooting, währenddessen ergab sich offenbar zunächst ein interessantes Interview.

Während es zunächst um den Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titels ging, wurde im weiteren Interviewverlauf auch ein Vorfall bei den Australian Open im vergangenen Jahr angesprochen.

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Alexander Zverev: Vorfall bei den Australian Open

Seinerzeit hatte der 29-Jährige nach dem verlorenen Finale gegen Jannik Sinner zu seiner Rede angesetzt, als eine Zuschauerin lautstark rief: "Australien glaubt Olya und Brenda".

Die beiden Ex-Freundinnen des Sportlers hatten einst Gewaltvorwürfe gegen Zverev geäußert. Juristisch gesehen gilt in beiden Fällen aber die Unschuldsvermutung.

Im Oktober 2023 wurde im Fall von Brenda Patea ein Strafbefehl gegen Zverev erlassen, es stand eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro im Raum. Nach einem Einspruch des 29-Jährigen einigten sich beide Parteien außergerichtlich.

Zverev zahlte 200.000 Euro, 150.000 Euro flossen dabei an die Staatskasse, die restlichen 50.000 Euro kamen gemeinnützigen Zwecken zu Gute. Die Zahlungen sind dabei nicht als Schuldeingeständnis zu werten, vielmehr enthielt sich das Gericht mit dem Ausgang des Verfahrens eines Urteils über eine mögliche Schuld.

Zverev und Ex-Freundin Patea kümmern sich gemeinsam um die fünfjährige Tochter Mayla.

Zverev beharrt auf seiner Unschuld

Auf den Vorfall bei den Australian Open angesprochen, reagierte Zverev derweil wortkarg. So erklärte er, er könne sich zwar daran erinnern, habe eine Wiederholung eines derartigen Vorfalls in Paris aber nicht gefürchtet.

Als der "L'Equipe"-Journalist in der Folge ein weiteres Mal in der Thematik ansetzte, wurde er durch Zverev unterbrochen.

"Moment, zunächst mal ist es nicht diese Art von Interview. Und außerdem weißt du, dass die Anschuldigungen für falsch befunden wurden?", so der Deutsche.

Der Medienvertreter erklärte daraufhin, es sei ihm weniger um die Vorwürfe an sich, als denn um den Umgang damit gegangen sei.

Nach French-Open-Sieg: Zverev bricht Interview ab

Die Zeitung hatte zuvor einen Artikel unter dem Titel veröffentlicht: "Zverev siegt: Eine Krönung, die die Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht verbirgt."

Auf eine weitere Nachfrage, ob er es als unfair betrachte, dass weiterhin über die Thematik berichtet werde, antwortete Zverev: "Es ist nicht meine Entscheidung. Ich habe alles getan, was ich konnte und meine Unschuld wurde bewiesen."

Als der Interviewer daraufhin das Thema wechseln wollte, und nach Zverevs Programm der nächsten Wochen fragte, entschied sich dieser für ein Ende des Gesprächs: "Ich weiß es nicht. Ich denke, wir sollten aufhören, das ist besser."

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