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WM 2026: Manuel Gräfe wittert Schiri-Verschwörung gegen Europa

Veröffentlicht:

von ran.de

ran Fußball

WM 2026: FIFA-Skandal! "Was passiert, wenn Belgien heute rausgeht"

Videoclip • 55 Sek


Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht bei angeblichen Fehlentscheidungen ein System: Nord- und Südamerika gegen Europa.

Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe wittert einen weiteren Eklat und richtet seine Kritik gegen die nord- und südamerikanischen Fußballverbände.

"Politik in Verbänden, wie UEFA und FIFA, gab es, gibt es und wird es immer geben. In einem normalen Maßstab ist das auch kein Problem. Aber wie bei dieser WM die Maßstäbe und Grenzen von Fairness und Objektivität gesprengt werden, ist ein Skandal", sagte Gräfe gegenüber "Sport Bild".

Der Ex-Bundesliga-Schiedsrichter äußert dabei den Verdacht, dass CONCACAF und CONMEBOL im Turnierverlauf gemeinsame Sache machen könnten: "Man muss so deutlich sagen: CONCACAF und CONMEBOL, also Südamerika wie Latein- und Mittelamerika, arbeiten oft sportpolitisch im Fußball zusammen."

Das habe sich seiner Ansicht nach bereits in mehreren Szenen dieser WM gezeigt.

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WM 2026: VAR aus Nicaragua bringt Gräfe auf die Palme

Konkreter Auslöser für Gräfes Kritik ist ein Elfmeter für Brasilien im Achtelfinale gegen Norwegen (1:2), den er für unberechtigt hält. Im Video-Assistenten saß dabei erneut Schiedsrichterin Tatiana Guzman aus Nicaragua - dieselbe VAR, die zuvor schon Deutschland im Spiel gegen Paraguay einen vermeintlichen Treffer zum 2:1 aberkannt hatte.

"Schon bei Deutschland gegen Paraguay war sie so entscheidend mit dabei, dass ihre Neuansetzung unverständlich war. Und wieder hätte ein südamerikanisches Team, Brasilien, profitiert. Entweder kann sie es nicht oder sie will es nicht. Beides gleich schlecht. Aber es gab ein klares Foul im Vorfeld dieses Elfmeters für Brasilien. Sie zeigte nur die vorteilhaften Szenen für Brasilien, nicht das Foul vorher", so Gräfe.

Zum Abschluss appelliert der Schiedsrichter-Experte an den Fußball-Weltverband: "Die Integrität des Fußballs wird mittlerweile in einer Art und Weise gefährdet, die wirklich nachhaltig sein kann. Und dem muss ein Ende gesetzt werden. Denn ansonsten wird unser geliebter Fußball schweren Schaden nehmen. Und das wollen wir alle nicht."

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