- Anzeige -

WM

WM 2026: Offizieller Protest bei der FIFA - Ägypten wittert Betrug gegen Argentinien

Aktualisiert:

von ran.de/SID

ran Fußball

WM 2026: Elfer-Zoff vor Argentinien-Sieg! Ittrich hätte gepfiffen

Videoclip • 04:59 Min


Bei Ägypten herrschen nach dem bitteren WM-Aus gegen Argentinien Frust und Trauer. Der Verband protestiert bei der FIFA gegen den Schiedsrichter.

Das unglückliche WM-Aus der ägyptischen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale hat Folgen. Ägypten hat offiziell bei der FIFA Protest gegen das Ergebnis eingelegt.

Verbandspräsident Hany Abo Rida reichte bereits unmittelbar nach dem Abpfiff bei der FIFA eine formelle Beschwerde gegen Schiedsrichter Francois Letexier und sein Team ein.

So spielte dieser aus Sicht der Ägypter eine "entscheidende Rolle" beim Last-Minute-Sieg der Argentinier um Superstar Lionel Messi.

Doch damit nicht genug: Der ägyptische Verband beantragte zudem offiziell, dass das französische Schiedsrichterteam um Letexier aufgrund von schwerwiegenden Fehlern für den Rest des Turniers ausgeschlossen werden soll.

Die nächsten Livestreams auf Joyn

  • Bald verfügbar

    Heute, 13:45 Uhr • Radsport

    Tour de France im Livestream: 5. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    240 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 13:45 Uhr • Radsport

    Tour de France im Livestream: 5. Etappe

    Verfügbar auf Joyn

    240 Min

  • Bald verfügbar

    Heute, 22:15 Uhr • WWE

    WWE RAW im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    145 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 22:15 Uhr • WWE

    WWE RAW im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    145 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Argentinischer Druck auf den Referee?

Direkt nach der 2:3-Pleite gegen Argentinien hatte Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan schwere Vorwürfe erhoben. "Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden", sagte der 59-Jährige.

"Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt", behauptete Hassan und betonte, man habe ihn im Vorfeld "abgelehnt". Vor allem die spielentscheidende Szene brachte ihn in Rage: "Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden."

Nach Ansicht der Ägypter habe es vor dem argentinischen Siegtor durch Enzo Fernández (90.+2) ein Foul an Hamdy Fathy im argentinischen Strafraum gegeben.

Tatsächlich hatte Argentiniens Alexis Mac Allister Fathy leicht am Trikot gezogen, doch statt auf Strafstoß für Ägypten entschied Letexier auf Weiterspielen. Im direkten Gegenzug fiel das 3:2. Auch der VAR griff nicht mehr ein. Schiedsrichter-Experte Pattrick Ittrich stellte bei "MagentaTV" klar: "Für mich ist das eigentlich ein Strafstoß."

Ägypten-Trainer sauer: "Sind ungerecht behandelt worden"

Außerdem sorgte ein aberkanntes Tor von Mostafa Ziko (58.) für Ärger bei Ägypten. Hassan meinte, der Treffer zum vermeintlichen 2:0 sei "aus welchen Gründen auch immer" einkassiert worden. Allerdings war Marwan Attia beim Ballgewinn gegen Lisandro Martinez dem Argentinier auf den Fuß getreten, was der VAR an Letexier weitergab. Der Franzose sah sich die Szene am Bildschirm an und nahm das Tor zurück.

"Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren", ereiferte sich Hassan, "das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, aber warum gibt es keine Fairness im Fußball, im Sport? Wir sind ungerecht behandelt worden."

Einmal in Fahrt, beklagte sich der Coach auch über die Anstoßzeit am Mittag. "Wer ein Spiel für 12.00 Uhr ansetzt, hat nie selbst Fußball gespielt", sagte er, "sollen die Spieler um 7.30 Uhr Mittag essen?" Sein Fazit nach dem WM-Aus: "Viele Dinge sind fragwürdig - auf dem Feld und außerhalb. Das schadet der Glaubwürdigkeit."

Mehr WM-News