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Formel 1 - Alarmstimmung bei Ferrari: "Da kämpft man gegeneinander"

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von ran.de

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Videoclip • 01:01 Min


Das katastrophale Wochenende beim Heimrennen in Monza hat Spuren bei Ferrari hinterlassen. Nun schlägt auch Ex-Fahrer Ralf Schumacher Alarm.

Ralf Schumacher hat nach Ferraris Debakel beim Großen Preis von Monza Alarm geschlagen und die Scuderia kritisiert.

"Wenn man speziell die Interviews von Lewis Hamilton manchmal sieht, den Umgang der Fahrer auf der Strecke und mit dem Team neben der Strecke, dann muss man sich nicht wundern: Das ist ja keine Einheit", sagte er im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse".

Hamilton wurde kurz nach dem Start des Rennens von seinem Teamkollegen Charles Leclerc ausgebremst und landete nach einem zusätzlichen Strategiefehler seines Rennstalls am Ende auf einem enttäuschenden sechsten Rang, während Leclerc nach einem schweren Crash ausschied. 

Anschließend schoss Hamilton öffentlich gegen Ferrari und ärgerte sich über den fehlenden Teamzusammenhalt.

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Formel 1: Ferrari weit abgeschlagen

Dies sieht auch Schumacher so. "Da kämpft man gegeneinander, da bepöbelt man sich am Funk, dann gibt es Schuldzuweisungen nach dem Rennen", kritisierte er den traditionsträchtigen Rennstall und führte aus: "Für uns ist das unterhaltsam, aber ich glaube, es ist das größte Problem, das Ferrari momentan hat, dass da überhaupt kein Zusammenhalt herrscht."

Dies sei besonders im Vergleich zu seinem Bruder Michael ein großer Gegensatz. In dessen elf Saisons bei Ferrari sei auch nicht immer "alles leicht" gewesen, "aber diese Vorwürfe hat es nie gegeben. Das war immer ein professioneller Umgang. Und wenn überhaupt etwas zu klären war, dann wurde das intern gemacht", meinte der TV-Experte.

Durch das schlechte Abschneiden in Monza liegt Hamilton mittlerweile 76 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli, Leclerc ist sogar noch weiter abgeschlagen (112 Punkte Abstand). Auch in der Konstrukteurswertung liegt Ferrari mit 122 Punkten Abstand auf Mercedes auf Platz zwei.

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