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Alexander Zverev in der Kritik: Regeländerung nach US-Open-Sieg gefordert

Veröffentlicht:

von ran.de

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Alexander Zverev: Zahlreiche Stars sehen Finaleinzug bei US-Open

Videoclip • 01:09 Min


Alexander Zverev steht nach seinem US-Open-Sieg in der Kritik. Der Vorwurf: Er würde den Ball vor seinem zweiten Aufschlag zu oft aufspringen lassen.

Nach seinem Sieg bei den US Open steht Alexander Zverev aufgrund seiner Aufschlagroutine in der Kritik. Sein Gegner fordert deshalb sogar eine Regeländerung.

"Ich denke, es sollte eine Regel geben",  meinte Ben Shelton nach seiner klaren Niederlage (3:6, 6:7 (2:7), 7:5:, 2:6) gegen Zverev im Endspiel. "Man sollte keine unbegrenzte Zeit haben. Ich denke, für unseren Sport ist es schwierig, so lange auf den nächsten Ballwechsel zu warten."

Vor dem ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden Zeit, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Spielstand angesagt wurde. Für den zweiten Aufschlag gibt es aktuell aber noch keine Zeitbegrenzung.

Auch Sheltons Vater Bryan hatte sich während der Partie schon bei "ESPN" über die Aufschlagroutine des Deutschen beschwert. "Sascha bounced den Ball so oft, das bringt dich raus", sagte der Ex-Profi.

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US Open: Shelton wird von Schiedsrichterin ermahnt

Zverevs Aufschlagspiel war auch auf dem Platz während des Finals Thema, da Shelton von Schiedsrichterin Marijana Veljovic angehalten wurde, sich früher für den Aufschlag in Position zu bringen. Davon wollte der US-Amerikaner aber nichts wissen.

"Ich werde nicht 30 Sekunden lang in einer Position mit angewinkelten Knien und angespanntem Körper verharren, während ich warte", sagte der 23-Jährige.

Und weiter: "Wenn er den Ball 20 bis 25 Mal aufprallen lässt, sollte ich nicht einfach nur da warten müssen."

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Alexander Zverev lacht über Kritik an Aufschlagroutine

Schon vor dem Finale kamen die vielen Aufpraller vor Zverev zur Sprache, da sein Halbfinalgegner Karen Khachanov sich ebenfalls darüber beschwert hatte: "Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet. Man weiß gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll", ärgerte sich der Russe.

Zverev selbst betonte vor dem Finale, er habe eine Statistik online gesehen, wonach er bei diesem Turnier bereits 12.000 Mal den Ball aufspringen lassen hat.

"Das ist ziemlich lustig", meinte er und erklärte, dass dies ein normaler Teil seiner Routine sei und keine Taktik, um seine Gegner zu entmutigen. "Ich zähle sie nicht im Kopf mit und versuche auch nicht, eine bestimmte Zahl zu erreichen", so Zverev weiter.

Auch interessant: Alexander Zverev gewinnt US-Open-Finale: Darum war Sophia Thomalla nicht da Und: Presse feiert Zverev: Der Beste seiner Generation?

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