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NFL: Minnesota Vikings schocken Green Bay Packers - Fehlstart für die Los Angeles Chargers
Veröffentlicht:
von Christian StüweNFL
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Videoclip • 05:55 Min
Die Vikings drehen einen Zwölf-Punkte-Rückstand, Backup-QB Wentz betreibt Eigenwerburg. Bei den Raiders erreicht Kirk Cousin eine besondere Marke, Stefon Diggs macht bei den Commanders einen ärgerlichen Fehler. ran hat die späten Sonntagsspiele der NFL zusammengefasst.
Green Bay Packers at Minnesota Vikings 22:39
Für die Minnesota Vikings begann das Spiel denkbar schlecht. Beim einem Laufversuch im ersten Viertel wurde Quarterback Kyler Murray von zwei Packers-Verteidigern in die Mangel genommen und hart am Kopf getroffen. Murray, der erstmals in einem Spiel der Regular Season für die Vikings auf dem Feld stand, erlitt eine Gehirnerschütterung und kehrte nicht mehr zurück.
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Carson Wentz übernahm für den verletzten Spielmacher - und nutzte die Gelegenheit, um Werbung für sich zu machen. Mit Touchdown-Pässen auf Star-Receiver Justin Jefferson und Tight End T.J. Hockenson hielt er die Vikings im Duell mit dem NFC-North-Rivalen im Spiel.
Zwischenzeitlich führten die Packers mit zwölf Punkten und schienen auf Siegkurs. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende gingen die Vikings durch einen Rushing Touchdown von Aaron Jones dann aber in Führung - die anschließende Two-Point Conversion schloss Wentz mit einem perfekt getimten Pass auf Jefferson zum 25:22 ab.
Wenig später verlor Packers-QB Jordan Love nach einem Sack den Ball, auf der anderen Seite erhöhte Jordan Mason per Rushing-TD für die Vikings. Jefferson fing noch sogar noch einen weiteren Ball in der Endzone.
Arizona Cardinals at Los Angeles Chargers 26:14
Die neue Saison hat für die Los Angeles Chargers mit einer Enttäuschung begonnen. Das Team um Quarterback Justin Herbert hegt Ambitionen für einen tiefen Run in die Playoffs, musste sich in Week 1 aber als Favorit im eigenen Stadion den Arizona Cardinals geschlagen geben.
Den von Quarterback Jacoby Brissett angeführten Cardinals reichte dabei eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Der Signal Caller warf einen TD-Pass auf Trey McBride, Running Back Jeremiyah Love lief in die Endzone. Kicker Chad Ryland verwandelte vier Field Goals.
Die Chargers liefen fast die komplette Spielzeit einem Rückstand hinterher. Als sich knapp zehn Minuten vor dem Spielende die Chance ergab, auf zwei Punkte zu verkürzen, unterlief Justin Herbert eine verhängnisvolle Interception.
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Miami Dolphins at Las Vegas Raiders 13:27
Den Las Vegas Raiders ist ein guter Start in die neue Saison gelungen. Das Team aus der Zocker-Metropole bezwang die Dolphins, die sich ebenfalls im Rebuild befinden.
Eine durchwachsene Leistung zeigte bei den Raiders Kirk Cousins, der die Rolle des Brücken-Quarterback für den jungen Top-Pick Fernando Mendoza einnimmt. Der 38-jährige Routinier warf für 160 Yards und 3 Touchdowns - allerdings unterliefen ihm auch 2 Interceptions.
Spannend: Mit seinen drei Touchdowns hat Cousins nun 301 Karriere-TDs geworfen. Damit liegt er in der Rangliste der in dieser Kategorie erfolgreichsten Quarterbacks auf Platz 14. Überholt hat "Captain Kirk" die Broncos-Legende John Elway (300).
Die Hauptlast im Angriff der Raiders schulterte Running Back Ashton Jeanty, der für 102 Yards lief und zwei Touchdown-Pässe von Cousins fing.
Dolphins-Quarterback Malik Willis (0 Touchdowns, 1 Interception) gelang es nicht wirklich, seine Offensense ins Laufen zu bekommen. Immerhin erlief Willis einen Touchdown selbst.
Washington Commanders at Philadelphia Eagles 22:24
Die Eagles sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Quarterback Jalen Hurts führte die Eagles vor den eigenen Fans mit einer blitzsauberen Leistung (3 Touchdown-Pässe, 203 Passing Yards) zum Erfolg.
Einen Bärendienst leistete Commanders-Receiver Stefon Diggs seinem Team: Diggs verkürzte nach einem Pass von Quarterback Jayden Daniels im letzten Viertel auf 15:17, feierte dann aber, indem er an den Goalpost sprang.
Für diesen Jubel gab es eine Strafe wegen Unsportlichkeit, die den Commanders die Chance kostete, per Two-Point Conversion auszugleichen (sie mussten stattdessen den Extrapunkt kicken). Das Teams aus der US-Hauptstadt kam eine Minuten vor Schluss durch einen Touchdown von Antonio Williams noch einmal auf zwei Punkte heran, konnte aber nicht mehr ausgleichen.
Quarterback Daniels warf für 164 Yards und 2 Touchdowns. Für die Commanders stand zudem der deutsch-amerikanische Tackle Brandon Coleman auf dem Spielfeld.
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