- Anzeige -

NFL

NFL: Robert Kraft verbietet Macklemore Auftritte im Patriots-Stadion

Veröffentlicht:

von Mike Stiefelhagen

NFL

NFL-Highlights: Giants-Offense on fire! Traumstart für Harbaugh

Videoclip • 05:47 Min


Macklemores politische Botschaften sorgen für Streit um Ed Sheerans Tour. Patriots-Besitzer Robert Kraft setzt sich daher erfolgreich dafür ein, dass der Künstler nicht bei der Tour auftreten darf und begründet sein Eingreifen mit schweren Vorwürfen.

Robert Kraft hat die geplanten Auftritte von Macklemore im Gillette Stadium untersagt.

Der Besitzer der New England Patriots bestätigte sein Veto gegen den Rapper, der am 25. und 26. September im Vorprogramm von Ed Sheeran in Foxborough auftreten sollte.

Auslöser waren Macklemores Auftritte am 4. und 5. September im MetLife Stadium in New Jersey.

Dort hatte er mit dem Ruf "Free Palestine" seine Unterstützung für die palästinensische Bevölkerung ausgedrückt. Bei seinem Song "Hind’s Hall" wurden Bilder der Zerstörung in Gaza gezeigt.

Dir gefallen ran-News?

- Anzeige -
- Anzeige -

Nächste Livestreams

Macklemore erklärt seine Kritik - ohne Erfolg

Kraft begründet seine Entscheidung mit dem Vorwurf antisemitischer Rhetorik und Bildsprache.

Macklemore betont hingegen, seine Kritik an Israel richte sich nicht gegen jüdische Menschen.

Die Folgen reichen über die beiden Konzerte im Stadion der Patriots hinaus.

Der Tourveranstalter Messina Touring Group bestätigte gegenüber "Pitchfork", Macklemore werde bei den verbleibenden US-Terminen nicht mehr als Voract auftreten.

Auch interessant: Kansas City Chiefs und Patrick Mahomes abzuschreiben, war ein großer Fehler

Mehr Videos

Robert Kraft verteidigt sein Veto gegen Macklemore

In einer Stellungnahme, die unter anderem "Front Office Sports" vorliegt, verwies Kraft auf den Anspruch des Gillette Stadium, allen Gästen ein einladendes Umfeld zu bieten. Die Veranstaltungen dürften keine Plattform für Hassrede schaffen. Macklemores Teilnahme würde aus seiner Sicht diese Grenze überschreiten.

Dabei berief sich Kraft sowohl auf die jüngsten Auftritte als auch auf frühere Äußerungen und Darstellungen des Rappers, die er als antisemitisch und verletzend für die jüdische Gemeinschaft bewertet.

Zugleich betonte Kraft, das Leid unschuldiger Palästinenser nicht herunterspielen oder jemandem das Recht auf Unterstützung absprechen zu wollen. Dieses Engagement dürfe jedoch weder zulasten der jüdischen Gemeinschaft gehen noch die Verantwortung der Hamas ausblenden.

Kraft bot Macklemore außerdem ein persönliches Gespräch an. Als gemeinsames Ziel nannte er Frieden sowie ein Ende von Leid und Hass.

- Anzeige -
- Anzeige -

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.

Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Macklemore erhebt Vorwürfe gegen den Patriots-Besitzer

Macklemore schilderte auf "Instagram", Sheeran habe ihm von einem Anruf Krafts berichtet. Darin habe der Patriots-Besitzer erklärt, der Rapper dürfe nicht in seinem Stadion auftreten.

Nach Macklemores Darstellung soll Kraft zudem weitere Stadionbesitzer mobilisiert haben. Gemeinsam hätten sie Sheeran vor die Wahl gestellt, den Rapper aus dem Programm zu nehmen oder die jeweiligen Spielstätten nicht nutzen zu können. Auf diesen konkreten Vorwurf ging Kraft in seiner Stellungnahme nicht ein.

Der Tourveranstalter bestätigte unabhängig davon die Ablehnung mehrerer Veranstaltungsorte. Nach Angaben der Messina Touring Group hätten diese keine Konzerte mit Macklemore im Programm zugelassen. Ohne eine Änderung hätten Absagen gedroht, die Hunderttausende Fans betroffen hätten.

Macklemore beschrieb die Gespräche mit Sheeran als schmerzhaften Konflikt. Seine Freundschaft mit dem Sänger wolle er deshalb jedoch nicht aufgeben.

Zugleich halte er an seiner Verantwortung fest, seine Sicht auf die Vorgänge öffentlich zu machen.

Mehr entdecken