Fußball
VfL Bochum verhängt "Hüpfverbot" im Ruhrstadion: Fans müssen auf Springen verzichten
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball
Klopp vergisst DFB-Neuling Bescheid zu sagen: "Hast du Urlaub gebucht?"
Videoclip • 01:36 Min
Kuriosum in der 2. Bundesliga: Der VfL Bochum verhängt ein "Hüpfverbot" auf der Osttribüne des Ruhrstadions. Bestimmte Zuschauerbewegungen könnten zu starke Schwingungen und Unwohlsein führen.
Die Fans des Zweitligisten VfL Bochum müssen bei Heimspielen ihrer Mannschaft künftig auf der Osttribüne auf das gemeinsame Springen verzichten.
Wie der Verein und die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft am Mittwoch mitteilten, gilt ab sofort in diesem Teil des Stadions ein sogenanntes "Hüpfverbot".
Im Zuge der geplanten Modernisierungsmaßnahmen des Ruhrstadions sei das Schwingungsverhalten der Stehstufenelemente auf der Osttribüne "nochmals eingehend untersucht" worden, hieß es in der Mitteilung. Dabei habe das beauftragte Ingenieurbüro festgestellt, dass bei bestimmten Zuschauerbewegungen starke Schwingungen auftreten, die vor allem bei "ungeübten" Stadionbesuchern zu Unwohlsein führen könnten.
Die Tragfähigkeit der Tribüne sei laut Gutachten zwar gegeben, "aber durch gemeinsames, rhythmisches Hüpfen oder Springen, also synchronisierte Bewegungen vieler Menschen", komme es zu einem sogenannten "Trampolineffekt", der das Unwohlsein hervorrufen könne. Die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH (BoSB) sei als Stadioneigentümerin per Verfügung dazu angehalten worden, diese Belastung künftig zu vermeiden, hieß es in der Erklärung.
Die nächsten Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 16:05 Uhr • Radsport
Rad-EM in Slowenien: Zeitfahren der Männer
105 Min
Bald verfügbarHeute, 16:05 Uhr • Radsport
Rad-EM in Slowenien: Zeitfahren der Männer
105 Min
Bald verfügbarHeute, 22:05 Uhr • WWE
WWE RAW im Stream
155 Min
Bald verfügbarHeute, 22:05 Uhr • WWE
WWE RAW im Stream
155 Min
VfL Bochum: "Hüpfverbot" als Alternative zur Sperrung
Von der Bochumer Bauaufsichtsbehörde sei zunächst ein "Hüpfverbot" für die Osttribüne als Alternative zur Sperrung festgelegt worden. Damit sind laut Klub ab der kommenden Partie gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (13:30 Uhr im Liveticker) in den Blöcken N2, O, P und Q gemeinschaftliche, synchronisierte, rhythmische Hüpf- und Sprungbewegungen "strengstens untersagt". Der Torjubel sei davon nicht betroffen, lediglich "choreographiertes Springen".
Bei Zuwiderhandlungen würden "sofort erhebliche Konsequenzen drohen", bis hin zur kompletten Sperrung der Tribüne, die Bochumer appellierten daher "nachdrücklich" an ihre Fans. "Der VfL bedauert die unumgänglichen Maßnahmen, ist aber erleichtert darüber, dass die Osttribüne bei Einhaltung des Hüpfverbots unter voller Auslastung genutzt werden kann", hieß es von Seiten des Vereins. Die Sanierung dieses Bereichs sei bereits Bestandteil der Modernisierungsmaßnahme, sodass das Hüpfverbot mit Ende der geplanten Sanierungsarbeiten im Jahr 2028 aufgehoben werden könne.
Auch interessant: BVB-Kapitän Emre Can wohl erneut operiert Und: Nicht Harry Kane oder Lamine Yamal: Michael Olise ist aktuell der beste Spieler der Welt - ein Kommentar
Dir gefallen ran-News?
Mehr Fußball-News

Nations League
DFB-Boss über erste Klopp-Spiele: "Am Ende sind fünf Punkte zu wenig"

U21 EM
Kommentar: So kann Deutschland um den Titel spielen

U21 EM
Jürgen Klopp gratuliert U21 zum EM-Ticket!

Nations League
"Der beste englische Spieler jemals": Kane auf Rekordjagd

Fußball
So verrückt lief Messis Argentinien-Debüt

Fußball
Mit 3 Scorerpunkten: Messi feiert tränenreichen Abschied




























