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FC Bayern: Ex-Spieler Christian Lell darf Vereinstrikot nicht mehr tragen

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von ran.de

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Videoclip • 01:02 Min


Christian Lell wagt sich im Rahmen von "Promi Big Brother" nach vielen Jahren wieder in die Öffentlichkeit, beim FC Bayern ist der gebürtige Münchner aber nicht mehr gerne gesehen.

Ex-Bayern-Spieler Christian Lell hat erklärt, dass er von der Chefetage der Münchner im Frühjahr die Anweisung bekommen hat, dass er das Trikot seines Herzensvereins nicht mehr tragen dürfe.

"Ich habe einen Anruf aus dem Büro der Chefstelle des FC Bayern München bekommen. Ich wäre nicht mehr gerne gesehen in dem Bayern-Trikot und möchte es in Zukunft unterlassen, das Shirt zu tragen", sagte Lell in einem langen Statement auf "Instagram".

Einschüchtern lassen wollte er sich davon allerdings nicht: "Ich weiß nicht, wie man darauf kommt, (...) mein Herz hing an diesem Verein", führte er aus: "Alleine schon zu glauben, nur weil mich jemand aus der Chefetage anruft und mir sagt, ich möchte das Trikot nicht mehr tragen, dass ich das auch wirklich umsetze", zeigte er sich empört.

Der 42-Jährige, der seit dem 5. Oktober an der Seite von Axel Schulz im TV bei "Promi Big Brother" zu sehen ist, kam bereits 1993 als Jugendlicher zum FC Bayern und hielt dem Verein 17 Jahre lang die Treue.

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FC Bayern: Lell darf Trikot nicht auf Buchcover tragen

Zu einer erneuten Auseinandersetzung zwischen Lell und dem FC Bayern kam es dann im September infolge seiner Buchveröffentlichung "From Ego to Heart", die vor allem seine schwierige Zeit nach dem Karriereende beleuchtet. Das Cover des Buchs zierte Lell im Trikot des Rekordmeisters, was die Verantwortlichen des FC Bayern jedoch nicht gerne sahen.

Die Folge: ein Anwaltsschreiben mit der Aufforderung, das Cover zu ändern. "Das haben wir dann auch gemacht", erklärte Lell, der mittlerweile in einem weißen T-Shirt auf dem Cover seines Buchs zu sehen ist.

"Manchmal werden wir von Menschen oder Institutionen enttäuscht, denen wir viel gegeben haben. Doch niemand kann uns unsere Wurzeln, unsere Erinnerungen und unsere Vision nehmen", kommentierte Lell in der Caption zu seinem Statement.

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Christian Lell hält weiterhin zum FC Bayern

Dennoch war ihm die Wut über die Entscheidungen deutlich anzumerken. "Keiner der Verantwortlichen in dem Verein, die jetzt dort rumtanzen, die irgendwann zu dem Verein gekommen sind und meinen, sie haben irgendetwas zu sagen, kann mich davon abhalten, das Bayern-München-Herz zu haben", erklärte er.

Mit Ausnahme von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge seien seiner Meinung nach alle anderen "Osterhasen", die keine Chance hätten, "dass ich mein Wappen, das ich hier drin trage, in irgendeiner Form aufgebe", machte der 42-Jährige deutlich.

In den vergangenen Jahren sprach Lell offen über die schwierige Zeit nach seiner Karriere, die von Drogen und Depressionen geprägt war.

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