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Max Eberl kritisiert Schalke-Fans wegen Neuer-Pfiffen: "Gehört sich nicht" - Musiala-Auftritt "sehr, sehr positiv"
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von Dominik Hagerran Fußball Bundesliga
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Max Eberl kritisiert die Schalke-Fans für den feindseligen Empfang von Manuel Neuer. Mit der Rückkehr von Jamal Musiala ist der Bayern-Sportvorstand überaus zufrieden.
Zwar ist der Wechsel von Manuel Neuer vom FC Schalke zum FC Bayern inzwischen 15 Jahre her, jedoch sind die Fans der Knappen noch immer schlecht auf ihren einstigen Hoffnungsträger zu sprechen.
Dies wurde bei der Rückkehr des 40-Jährigen an die alte Wirkungsstätte mehr als deutlich. Neuer wurde beim 0:0 der Bayern auf Schalke mit Pfiffen und Schmähgesängen empfangen und auch während der Partie bei jeder Ballberührung ausgepfiffen.
"Wir sind Schalker und du nicht", verliehen die Fans ihren Unmut Nachdruck.
"Sie stehen hinter ihrer Mannschaft. Die Vergangenheit zählt wenig", zog Lothar Matthäus bei "Sky" ein nüchternes Fazit, merkte jedoch an, dass sie Neuer in seinem wohl letzten Bundesliga-Jahr eigentlich "mit Applaus" hätten empfangen sollen.
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Eberl kritisiert Schalke-Fans: "Sie sollten stolz sein"
Bayern-Sportvorstand Max Eberl zeigte für die feindselige Art der Schalke-Anhänger überhaupt kein Verständnis. "Schalke-Fans - 95 Prozent Chapeau für das, was sie getan haben - das andere: Sie sollten stolz sein, dass sie so einen großartigen Jungen in ihrer Knappenschmiede ausgebildet haben, der dann Schritte im Weltfußball getan hat und Welttorhüter sowie Weltmeister geworden ist", forderte dieser nach dem Spiel.
"Dann gehören sich solche Kraftausdrücke nicht. Man kann pfeifen, weil man gegen Bayern ist, aber diese Ausdrücke braucht es nicht", so sein klares Plädoyer.
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Neuer-Wechsel sorgte bei Schalke- und Bayern-Fans für Wirbel
Zum Zeitpunkt des Wechsels von Neuer im Jahr 2011 war das Kräfteverhältnis zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 noch ein anderes. Zwar dominierten die Münchner auch zu dieser Zeit schon, jedoch gehörte Schalke zu den ärgsten Konkurrenten auf nationaler Ebene.
Die enorme Rivalität wurde auch durch den zum Teil feindseligen Empfang der Bayern-Fans deutlich. Diese hatten ihren neuen Weltklasse-Keeper mit denkwürdigen "Koan Neuer"-Plakaten nicht gerade freundlich willkommen geheißen.
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Neuer hat Schalke-Rückkehr trotzdem genossen
Neuer selbst hat seine Rückkehr nach Schalke trotz des frostigen Empfangs genossen. "Es ist immer sehr schön, zurückzukommen. Ich habe hier 20 Jahre verbracht und einiges gelernt. Meine Familie war da, was das Spiel natürlich noch einmal besonderer macht", erklärte er bei "Sky". Ein Sieg hätte allerdings auch "sehr gut getan".
Einen weiteren Neuer-Auftritt auf Schalke wird es wohl nicht mehr geben. "Ich habe in den vergangenen Wochen schon öfter über meine Zukunft gesprochen und rechne nicht damit, dass ich noch einmal in der Veltins-Arena auflaufen werde", verdeutlichte er seine Tendenz zum Karriereende.
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FC Bayern: Komapany und Eberl freuen sich über Musiala-Comeback
Neben Neuer stand beim Remis auf Schalke insbesondere Jamal Musiala im Mittelpunkt. Der 23-Jährige gab sein Comeback, indem er nach 57 Minuten als Joker in die Partie kam.
"Ich weiß, dass Jamal in den letzten Wochen ein großes Thema in der Öffentlichkeit war. Wir haben grünes Licht von den Experten erhalten und freuen uns, dass er wieder zurück ist. Er wird Leistung zeigen und uns weiterhelfen", erklärte Bayern-Coach Vincent Kompany nach dem Match.
Musiala tat sich abgesehen von einigen guten Ansätzen gegen die tiefstehende Defensive der Schalker schwer. Ein Schicksal, das er sich jedoch mit Michael Olise, Harry Kane und Luis Diaz teilte.
Von Eberl erhielt Musiala sogar ein explizites Lob. Musialas Performance sei schon "sehr, sehr positiv" gewesen, insbesondere der "eine geniale Ball auf Michael Olise".
Der Comeback-Zeitpunkt scheint von den Bayern klug ausgewählt worden zu sein. "Wie haben ihn nach den Vorfällen die Ruhe gegeben, die er gebraucht hat. Die Medikation wurde angepasst", führte Eberl aus.
Vor wenigen Tagen hatte Kompany bereits erklärt, dass Musiala derzeit anfallsfrei sei.
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