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Cristiano Ronaldo: Portugal-Entscheidung gefallen
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von ran.de/SIDRAN FUSSBALL: U21
U21: Als "Messi-Fan"?! Tresoldi schläft in Ronaldos Zimmer
Videoclip • 01:11 Min
Cristiano Ronaldo hat sich mit einem langen Statement zu seiner Situation in der portugiesischen Nationalmannschaft geäußert. Dabei erhebt er schwere Vorwürfe gegen Nationaltrainer Jorge Jesus.
Ronaldo nahm in dem auf Instagram veröffentlichten Statement Stellung zu seiner Abreise von der Nationalmannschaft Portugals und erklärte, dass er nicht zurücktreten werde.
"Wenn ich also körperlich fit bin, für meinen Verein spiele und hoffentlich Tore erziele, wenn ich welche mir auch immer auferlegte Sperre abgesessen habe, werde ich, wie ich es bis heute immer getan habe, bereit sein, für unsere Nationalmannschaft anzutreten und zu gewinnen. Das ist, glaubt mir, die reinste Wahrheit", schrieb "CR7".
Wie eine zukünftige Zusammenarbeit mit Jesus aussehen soll, ist allerdings schwer vorstellbar. Denn der 41-Jährige erhob schwere Vorwürfe gegen den Nationaltrainer.
Dieser habe ihn vor dem Auswärtsspiel in Norwegen gefragt, ob er bereit sei, 30 Minuten zu spielen. Ronaldo habe sich während des Spiels dann warmgelaufen und gesehen, wie die "Minuten verstrichen". Ronaldo wurde nicht eingewechselt. "Der Trainer hatte sein Wort gebrochen", schrieb er nun.
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Ronaldo wirft Jesus Wortbruch vor
Daraufhin sei es laut dem Offensivspieler zu einer Aussprache gekommen, in der Jesus seine Fehler eingeräumt habe. Mit Ronaldo sei vereinbart gewesen, dass der Trainer dies auf einer Pressekonferenz kommunizieren werde. Dies sei aber nicht geschehen. "Es war das zweite Mal, dass das mir gegebene Wort gebrochen wurde", so Ronaldo.
Ronaldo entschuldigte sich in seinem Schreiben bei den Portugiesen und "bei meinen Mitspielern" dafür, dass er nach dem Spiel der Nations League in Norwegen (2:1) abgereist sei, betonte aber: "Ich habe beschlossen, das Trainingscamp zu verlassen anstatt auf weitere gebrochene Versprechen zu warten. Trotz des vollständigen Vertrauensverlusts in den Coach hätte ich das nicht tun sollen."
Jesus selbst hatte am Sonntag nach dem 2:1 im Rückspiel gegen Norwegen gesagt, dass die Tür für eine Rückkehr Ronaldos in die Nationalmannschaft offen stehe. "Wir können vor der nächsten Nominierung sprechen, aber Cris ist derjenige, der entscheiden wird", teilte Jesus mit. Eine offenbar von Ronaldo erwartete Entschuldigung rang er sich nicht ab.
Ronaldo wollte eigentlich nach der WM zurücktreten
Er habe nach der WM im Sommer ursprünglich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkünden wollen, schrieb Ronaldo weiter. Präsident Pedro Proença habe ihn allerdings "eindringlich gebeten", die Entscheidung zu überdenken, der portugiesische Verband FPF wolle, dass er weitermache.
Zugleich habe er ihn nach seiner Meinung zum Engagement von Jesus gefragt: "Ich sagte dem Präsidenten des Verbands, dass dies aus meiner Sicht die richtige Wahl wäre."
Er sei auch am Tag der Vorstellung von Jesus "wirklich glücklich über diese Entscheidung" gewesen, so Ronaldo, "es war die richtige Entscheidung, wie die Ergebnisse bestätigen".
Mit vier Siegen aus vier Spielen ist der Europameister von 2016 bereits vorzeitig für das Viertelfinale der Nations League qualifiziert.
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