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Jürgen Klopp sendet Warnung an Journalisten: "Dann bin ich weg"

Aktualisiert:

von ran.de/SID

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DFB-Team - Jürgen klopp droht Medien: "...dann bin ich weg"

Videoclip • 03:27 Min


Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung als Bundestrainer eine besondere Botschaft für die Medienvertreter im Gepäck.

Am Freitag wurde Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer offiziell vorgestellt. Der 59-Jährige richtete dabei an die vielen anwesenden Journalisten überaus deutliche Worte. So startete der Nachfolger von Julian Nagelsmann direkt mit einer Warnung an die Medien in seinen neuen Job.

"Wir machen das nicht gegen euch, sondern für euch. An dem Tag, an dem ihr mich nicht mehr wollt, bin ich weg", schleuderte er den Pressevertretern bei seiner Vorstellung in Frankfurt am Main entgegen.

Und weiter: "Ohne Abfindung. Wenn der DFB sagt: Den wollen wir nicht mehr, bin ich weg. Wenn ihr (die Medien, Anm. d. Red.) das sagt, bin ich weg. Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg, um es klar zu sagen."

Stattdessen appellierte Klopp an die Medien, ihn selbst und die Nationalmannschaft zu unterstützen. "Auf diesem Weg, den wir im Idealfall alle gemeinsam einschlagen, werden wir euch auch brauchen. Wir haben die Gelegenheit, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen", sagte er.

"Ich lade euch ein, ich habe Bock. Es geht nur um die Sache." Er werde bei "doofen Fragen" sicher auch mal bissig antworten.

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Großes Medieninteresse an Klopp auch im Ausland

Die Aussagen des 59-Jährigen, speziell die Warnung an die Medien bezüglich seiner Familie, sorgten auch in den Nachbarländern für großes Aufsehen.

Der "Tagesanzeiger" in der Schweiz titelte: "Klopp giftelt gegen allfällige Nörgler." Die "Daily Mail" in England erinnerte während der PK der "Liverpool-Legende" an die Diskussion um die Fotos von Julian Nagelsmann mit Ehefrau Lena Wurzenberger im Teamcamp in Winston-Salem.

Die "BBC" fragte derweil bereits: "Messias oder bloße Kosmetik? Klopp muss beim Umbau in Deutschland die Zweifler überzeugen." So sei der deutsche Fußball durch das frühe WM-Aus in eine "tiefgreifende Identitätskrise" gerutscht: "Nur drei Wochen später wurde Klopp damit beauftragt, die Scherben aufzusammeln und die einst berühmte Siegermentalität des Landes wiederherzustellen."

Auch im Weltmeisterland Spanien blickte man derweil gebannt auf die Klopp-Vorstellung. "Jetzt richten sich alle Blicke auf Klopp. Seine Fähigkeit, konkurrenzfähige Mannschaften aufzubauen, ist die große Hoffnung eines Deutschlands, das daran arbeitet, verlorengegangenes Prestige zurückzugewinnen und wieder um die großen Titel mitzuspielen", formulierte die Sportzeitung "Marca".

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