- Anzeige -

Fußball

WM 2026: Entfesselte USA gewinnt Auftakt gegen Paraguay

Aktualisiert:

von ran

ran Fußball

WM 2026: "Harry zählt nicht!" Warum Undav Kane ignoriert

Videoclip • 01:02 Min


Co-Gastgeber USA ist fantastisch in die WM gestartet. Nach einer furiosen ersten Halbzeit gewannen die US-Boys ihren Auftakt gegen Paraguay hochverdient mit 4:1.

Von Donald Trump war erst mal nichts zu hören oder zu lesen. Es war aber auch schon später Abend in Washington D.C., als an der Westküste die Fußballer der USA von völlig euphorisierten Menschen für einen Start in die WM gefeiert wurden, wie er besser kaum hätte laufen können. Auch die erste Garde der Traumfabrik Hollywood mit Logengästen wie Tom Cruise oder Leonardo DiCaprio erlebte die ausgelassene Party hautnah mit.

"Es war ein unglaublicher Start", sagte ein erkennbar erleichterter Christian Pulisic nach dem famosen 4:1 (3:0) des USMNT gegen Paraguay im Football-Tempel von Los Angeles, der tatsächlich spürbar vibrierte.

"Es war eine traumhafte Nacht", ergänzte der zweifache Torschütze Folarin Balogun (31., 45.+5) von der AS Monaco. Cheftrainer Mauricio Pochettino betonte, die imposante, spielerisch starke Vorstellung seiner Mannschaft sei "wirklich gut" gewesen.

Mehr Fußball-Videos


- Anzeige -
- Anzeige -

WM 2026: Paraguay ohne Antwort auf US-Pressing

Es dauerte gerade mal neun Minuten, da lagen die Amerikaner vor einem schon vor dem Anpfiff feierbereiten Publikum in Führung.

Ein Eigentor des Paraguayers Damian Bobadilla, erzwungen durch den früheren Schalker Weston McKennie, löste eine Explosion der Gefühle aus, gleich mehrere Sekunden lang zitterten die mächtigen Tribünen. Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Abpfiff (90.+8) der Gladbacher Gio Reyna per Außenrist-Traumtor.

Die Amerikaner spielten vor allem vor der Pause so entfesselt, als wollten sie schon im ersten Spiel eine Antwort auf die rhetorische Frage von Pochettino geben - der Argentinier hatte beim Aufzählen möglicher Weltmeister tatsächlich gesagt: "Warum nicht wir?" Zunächst mal sind die "Yanks" nur so gut wie sicher in der K.o.-Runde, gegen Australien am Freitag in Seattle können Restzweifel daran beseitigt werden.

Die WM 2026 live auf Joyn

  • Bald verfügbar

    Sonntag, 12.07. 11:00 • Fussball

    Sport1 Doppelpass zur WM in USA, Kanada und Mexiko

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min

    Bald verfügbar

    Sonntag, 12.07. 11:00 • Fussball

    Sport1 Doppelpass zur WM in USA, Kanada und Mexiko

    Verfügbar auf Joyn

    150 Min

  • Bald verfügbar

    Sonntag, 19.07. 19:30 • Fussball

    Das aktuelle Sportstudio im Livestream

    Verfügbar auf Joyn

    90 Min

    Bald verfügbar

    Sonntag, 19.07. 19:30 • Fussball

    Das aktuelle Sportstudio im Livestream

    Verfügbar auf Joyn

    90 Min

WM 2026: Richards und Pulisic überragen

Gegen Paraguay passte beinahe alles, vor allem in der ersten Halbzeit, "eine der besseren, die wir je gespielt haben", wie Pulisic gerne zugab. Der frühere Dortmunder, der in der Pause wegen leichten Zwickens in der linken Wade vorsichtshalber ausgewechselt wurde, spielte auf der linken Seite ebenso stark wie der Leverkusener Malik Tillman auf der rechten. Ihre Vorarbeit nutzte Balogun zu seinen beiden Treffern.

Beinahe unter ging im Sturm und Drang der Amerikaner die Leistung von Chris Richards. Der Abwehrchef von Conference-League-Sieger Crystal Palace, einst bei Bayern München unter Vertrag, war rechtzeitig fit geworden und spielte 83 Pässe - alle landeten bei Mitspielern.

Laut des Datenanbieters Opta ist eine 100-Prozent-Quote bei derart vielen Zuspielen seit der WM 1966 nicht mehr vorgekommen. Nur beim Gegentreffer durch Mauricio (73.) stand auch Richards nicht perfekt.

Trotzdem wurde gejubelt, auch in den zuvor so skeptischen Medien. Das Boulevardblatt "New York Post" verstieg sich sogar zu dem Urteil, das US-Team habe genau "die Art von Fußball" gespielt, "die man am ehesten mit Brasilien in Verbindung bringt". Pulisic wollte sich von derlei euphorischen Analysen aber genauso wenig aus der Ruhe bringen lassen wie von der Partystimmung. "Wir haben", betonte er, "noch nichts erreicht." Aber ein Anfang ist gemacht.

Mehr WM-News

- Anzeige -
- Anzeige -