- Anzeige -

Fußball

WM 2026: Gianni Infantino - Wie könnte der FIFA-Präsident seine Macht verlieren?

Veröffentlicht:

von Philipp Schmalz

ran Fußball

WM 2026: Die USA sind raus. Die Reaktionen, heftig!

Videoclip • 01:13 Min


Nach dem jüngsten Skandal rund um Gianni Infantino, Donald Trump und die zurückgenommene Rot-Sperre von Folarin Balogun haben viele Fußball-Fans nur eine Frage: Wie könnte der FIFA-Präsident gestürzt werden?

Die WM 2026 wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Dabei ist nicht mal klar, wer den Titel gewinnen wird.

Doch der Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino und die kurze Zeit später zur Bewährung ausgesetzte Rot-Sperre von US-Star Folarin Balogun sorgten für einen der wohl größten Skandale der Fußball-Geschichte.

Laut der UEFA habe die FIFA mit dieser Entscheidung eine "rote Linie überschritten". Infantino scheint unter Druck zu geraten. Doch könnte der mächtigste Mann des Fußballs tatsächlich über die "Causa Balogun" stolpern?

Wie könnte der FIFA-Präsident gestürzt werden? ran hat alle Varianten zusammengefasst.

Die nächsten Sport-Livestreams


- Anzeige -
- Anzeige -

Variante 1: Suspendierung durch die Ethikkommission

Ein schnelles Aus von Gianni Infantino gestaltet sich äußerst kompliziert. Sollte Infantino allerdings gegen den Ethikkodex der FIFA verstoßen (z. B. Korruption, Amtsmissbrauch, etc.), könnte die Ethikkommission des Verbandes ein Verfahren in die Wege leiten.

Sollte die Ethikkommission Infantino ein Fehlverhalten nachweisen können, könnte sie den FIFA-Präsidenten suspendieren. Im Anschluss könnte sie den 56-Jährigen auch für längere Zeit oder lebenslang von allen Fußballämtern ausschließen.

Zuletzt passierte dies 2015. Der damals amtierende Präsident Sepp Blatter wurde von der Ethikkommission erst suspendiert und später für mehrere Jahre gesperrt. In der Folge wurde Issa Hayatou interimsweise FIFA-Präsident, bevor Infantino selbst die nächste Wahl gewann.

Übrigens: Es wäre nicht das erste Mal, dass sich die Ethikkommission mit Infantino beschäftigt. Schon kurz nach seinem Amtsantritt ermittelte sie gegen den Schweizer. Konsequenzen gab es allerdings nicht.

Die aktuellsten WM-Videos


Variante 2: Abwahl bei der nächsten Wahl 2027

2027 will sich Gianni Infantino beim FIFA-Kongress als Präsident wiederwählen lassen. Das ist bereits bekannt. Sollte er die Wahl verlieren, wäre seine Zeit an der Spitze des Weltverbandes vorbei.

Im ersten Wahlgang würde Infantino 141 Stimmen der 211 Mitglieder benötigen. Im zweiten Wahlgang würde dann bereits eine einfache Mehrheit (106 Stimmen) reichen.

Die Verbände aus Südamerika (CONMEBOL), Afrika (CAF) und Asien (AFC) haben Infantino ihre Unterstützung bereits zugesagt. Weitere Verbände müssten dann nicht mehr für Infantino stimmen.

Bleiben die einzelnen Mitglieder der Verbände bei ihrer Entscheidung, wäre ein "Aus per Wahl" keine Option, um Infantino aus dem Amt zu drängen.

Variante 3: Freiwilliger Rücktritt oder Amtsunfähigkeit

Die wohl unwahrscheinlichste Variante wäre ein freiwilliger Rücktritt von Gianni Infantino. Viel zu machthungrig und machtbesessen zeigte sich der Schweizer seit seinem Amtsantritt.

Zwar könnten auch gesundheitliche Probleme Infantino zum Rücktritt zwingen. Von solchen ist derzeit aber nichts bekannt.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr WM-News