- Anzeige -

Marathon

Betrug beim Berlin-Marathon: Abkürzung und Fahrt auf Gepäckträger

Aktualisiert:

von Franziska Wendler

Der Berlin-Marathon fand am 27. September statt

Bild: IMAGO/Gabor Baumgarten


Beim Berlin-Marathon verstoßen gleich zwei Influencerinnen mit Schummeleien gegen die Regeln.

Eigentlich sind die Regeln bei einem Marathon klar. 42,195 Kilometer müssen zu Fuß absolviert werden, ehe man als Teilnehmer die Ziellinie überqueren darf.

Beim Berlin-Marathon, der am 27. September in der deutschen Hauptstadt stattfand, nahmen diese Regel zwei Influencerinnen aber nicht ganz so genau. So stehen sie aktuell in der Kritik, weil sie sich offensichtlich ins Ziel geschummelt haben.

Laut Recherchen der Lauf-Plattform "officialunofficialtime" sowie der "B.Z." sollen eine chinesische und eine belgische Influencerin sich Hilfsmitteln und Abkürzungen bedient haben.

So sollen beiden während des Rennens ausgestiegen sein, sich im Anschluss aber mit einem Zielfoto in den sozialen Netzwerken präsentiert haben.

Die nächsten Livestreams auf Joyn

  • Bald verfügbar

    Heute, 19:45 Uhr • Fussball

    U23-Länderspiel der Frauen: Schottland - Deutschland

    Verfügbar auf Joyn

    135 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 19:45 Uhr • Fussball

    U23-Länderspiel der Frauen: Schottland - Deutschland

    Verfügbar auf Joyn

    135 Min

  • Bald verfügbar

    Heute, 22:10 Uhr • WWE

    WWE NXT im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    105 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 22:10 Uhr • WWE

    WWE NXT im Stream

    Verfügbar auf Joyn

    105 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Vier Kilometer auf einem Gepäckträger

Betroffen ist zum einen die chinesische Influencerin Sun Yuanyuan, die unter dem Namen "Abeeeer" bei Social Media bekannt ist und mehr als 530.000 Follower auf sich vereint.

Von ihr tauchte nach dem Rennen ein Foto auf, welches sie ab Kilometer 38 auf dem Gepäckträger eines Fahrrads zeigt.

Pikant: Nach dem Marathon publizierte sie stolz ihre Zeit von 4:53 Stunden. Immerhin entschuldigte sich sich bereits öffentlich und erklärte, sich nicht wohl gefühlt zu haben. Ihre Mitfahrgelegenheit räumte sie ein, ein Werbepartner soll nun die Zusammenarbeit beendet haben.

Bild: Instagram/@officialunofficialtime


Belgierin nach Schummelei disqualifiziert

Noch gravierender als die abgekürzten rund vier Kilometer der Chinesin war derweil die Aktion der belgischen Sport-Influencerin Ginger Jesson-Macduff. Bereits bei Kilometer 22 verließ sie am Rathaus Schöneberg die Strecke, zurück kam sie erst zehn Kilometer später am Nollendorfplatz.

Zwar absolvierte sie laut ihrer Laufuhr nur 31,22 Kilometer, doch auch sie veröffentlichte später ein Bild von sich mit ihrer Finisher-Medaille.

Ihre Erklärung: Bauchschmerzen hätten ihr während des Rennens zu schaffen gemacht. "Ich habe zwar die Medaille erhalten, aber später erkannt, dass ich mich nicht so darstellen sollte, als hätte ich den Marathon absolviert", so die Belgierin.

Übrigens: Den dazugehörigen Social-Media-Post hat sie inzwischen gelöscht, in der Ergebnisliste wurde sie disqualifizert.

Dir gefallen ran-News?

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr Sport-News