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Alexander Zverev greift nach Nummer eins der ATP-Weltrangliste: Sinner sagt nächstes Turnier ab

Aktualisiert:

von SID / ran.de

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Tennis: Zverev geht Alcaraz an die Haare

Videoclip • 01:02 Min


Alexander Zverev greift nach Nummer eins: Sinner sagt nächstes Turnier ab Der Kampf um die Nummer eins der Tennis-Welt spitzt sich zu. Jannik Sinner muss sein geplantes Comeback erneut verschieben - und Zverev könnte davon im ATP-Ranking erheblich profitieren.

Alexander Zverev kommt seinem großen Ziel womöglich schon bald einen weiteren Schritt näher. Weltranglistenerster Jannik Sinner hat seine Teilnahme am ATP-500-Turnier in Peking abgesagt.

Der Italiener laboriert weiterhin an seinen Knieproblemen und kann damit auch Ende September noch nicht auf die Tour zurückkehren. Besonders brisant mit Blick auf das Duell mit Zverev: Sinner reist als Titelverteidiger nicht nach Peking und kann dadurch 500 Weltranglistenpunkte nicht verteidigen.

Tennis: Sinner-Absage lässt Alexander Zverev näher an Nummer eins rücken

Aktuell liegt Sinner mit 11.500 Punkten an der Spitze der ATP-Weltrangliste. Zverev folgt nach seinem Triumph bei den US Open mit 9.690 Punkten auf Rang zwei. Der Abstand beträgt damit derzeit 1.810 Punkte. Durch Sinners Peking-Absage werden dem Italiener allerdings die 500 Punkte für seinen Titel aus dem Vorjahr aus der Wertung fallen. Allein dadurch könnte sich der Abstand zwischen den beiden deutlich verkleinern.

Für Zverev ist die Ausgangslage damit noch einmal günstiger geworden. Der Deutsche hatte nach seinem zweiten Grand-Slam-Triumph bereits angekündigt, die Nummer eins noch in diesem Jahr angreifen zu wollen. Sinner wollte in Peking eigentlich erstmals seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli wieder ein offizielles Match bestreiten.

Wegen anhaltender Beschwerden am rechten Knie hatte der 25-Jährige bereits die nordamerikanische Hartplatzsaison und die US Open verpasst. Zuletzt war Sinner wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und hatte sein Comeback in der chinesischen Hauptstadt angepeilt. Nun folgt der nächste Rückschlag. Der Italiener erklärte laut ATP, er werde alles dafür tun, so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen.

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Alexander Zverev machte bei US Open gewaltig Boden gut

Zverev hatte bereits bei den US Open massiv auf Sinner aufgeholt. Während der Hamburger in New York seinen zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres gewann, konnte Sinner aufgrund seiner Knieverletzung nicht antreten.

Dadurch schrumpfte Zverevs Rückstand auf den Weltranglistenersten auf 1.810 Punkte. Zum Vergleich: Zwischenzeitlich hatte Sinner in diesem Jahr mehr als 5.000 Punkte Vorsprung auf den Deutschen.

Und die Ausgangslage für den Saisonendspurt spricht dafür, dass der Kampf um Platz eins weiter eng werden könnte. Sinner hat bis zum Jahresende deutlich mehr Punkte zu verteidigen als Zverev. Neben den nun wegfallenden 500 Punkten aus Peking stehen unter anderem noch sein Titel in Wien, sein Triumph beim Masters in Paris sowie der Sieg bei den ATP Finals aus dem Vorjahr in seiner Wertung. Insgesamt muss Sinner bis zum Saisonende 3.550 Punkte verteidigen. Bei Zverev sind es lediglich 1.080.

Zverev kann Sinner auch in Shanghai unter Druck setzen

Nach Peking wird deshalb vor allem das Masters in Shanghai interessant. Sinner hat dort aus dem Vorjahr lediglich 50 Punkte zu verteidigen. Ob der Weltranglistenerste nach seiner erneuten Absage in China überhaupt antreten kann, ist derzeit offen.

Für Zverev bietet sich damit die Chance, den Rückstand weiter zu reduzieren. Sollte Sinner auch Shanghai verpassen, würden ihm aus den beiden China-Turnieren insgesamt 550 Punkte aus der Wertung fallen. Zverev könnte gleichzeitig mit starken Ergebnissen weitere Zähler gutmachen. Der Kampf um die Spitze könnte sich anschließend bei den Hallenturnieren in Europa endgültig zuspitzen.

Alexander Zverev und Jannik Sinner

Bild: Paul Zimmer


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ATP-Weltrangliste: Zverev will unbedingt die Nummer eins werden

Für Zverev ist der Sprung an die Spitze der Weltrangliste eines der letzten großen Karriereziele. "Ich werde für den Rest des Jahres konzentriert bleiben und alles dafür tun, die Resultate so zu zeigen, dass ich die Chance habe, Nummer eins zu sein", hatte der 29-Jährige nach seinem Triumph bei den US Open erklärt. Im sogenannten Race, das ausschließlich die Ergebnisse des laufenden Kalenderjahres berücksichtigt, liegt Zverev bereits vor Sinner. Dort führt der Deutsche nach seinem Erfolg in New York mit 8.650 Punkten vor dem Italiener mit 7.950 Zählern.

In der offiziellen Weltrangliste steht Sinner dagegen noch an der Spitze. Bislang schaffte es bei den Männern nur ein Deutscher auf Platz eins: Boris Becker eroberte 1991 erstmals die Spitze und hielt sich insgesamt zwölf Wochen dort. Zverev war bislang maximal die Nummer zwei der Welt. Nach Sinners nächster verletzungsbedingter Absage könnte sich seine Gelegenheit, das zu ändern, nun weiter vergrößert haben.

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