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Alexander Zverev bei US Open - Kurioser Weg zum zweiten Grand-Slam-Titel: Topgegner? Fehlanzeige!

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von ran

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Alexander Zverev: Zahlreiche Stars sehen Finaleinzug bei US-Open

Videoclip • 01:09 Min


Bei den US Open hat Alexander Zverev seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewonnen. Sein Weg dahin verlief allerdings kurios. ran zeigt, wie er sich zum Erfolg kämpfte - mal wieder ohne echten Top-Gegner, dafür aber ab dem Achtelfinale äußerst souverän.

Alexander Zverev hat es geschafft und als erster Deutscher seit Boris Becker 1989 die US Open gewonnen.

Nach der verletzungsbedingten Absage von Jannik Sinner war der 29-Jährige als Nummer eins gesetzt und ging als Titel-Favorit in den letzten Grand Slam des Jahres.

Sein wohl größter Rivale, Carlos Alcaraz, meldete sich nach längerer Verletzungspause pünktlich zum Turnierstart zurück, schied allerdings bereits im Viertelfinale aus.

Der Hamburger konnte auf dem Weg ins Finale große Hürden umgehen. Dieser "Luxus" war Zverev nicht das erste Mal vergönnt im Verlauf diesen Jahres.

ran zeigt, wie Zverevs kurioser Weg ins Finale aussah.

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US Open: Zverev schlägt Sonego in Runde eins

In der ersten Runde wartete Lieblingsgegner Lorenzo Sonego auf den Hamburger. Alle vorherigen sechs Matches gegen den Italiener konnte Zverev für sich entscheiden. So auch das siebte Duell. Allerdings benötigte der Favorit dafür fünf Sätze und lag zwischenzeitlich sogar mit 1:2-Sätzen zurück.

In Runde zwei ging es für den amtierenden French-Open-Sieger dann gegen Quentin Halys, wo er sich ebenfalls in fünf Sätzen durchsetzte. Damit hat er auch gegen den Franzosen eine astreine Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen.

In Runde drei wartete der erste gesetzte Spieler: Der Chilene Alejandro Tabilo war an 25 gesetzt. Der deutsche Olympia-Sieger von Tokio konnte trotzdem in drei Sätzen (6:2, 7:6 (7:2), 6:2) gewinnen. Es war das bis dahin kürzeste Match für die deutsche Nummer eins in New York. Damit konnte Zverev auch das dritte Aufeinandertreffen der beiden für sich entscheiden.

US Open: Zverev gewinnt Achtelfinale bis Halbfinale glatt

Im Achtelfinale der US Open wartete dann mit Luciano Darderi die Nummer 22 der Welt auf Zverev. Der Deutsche ließ sich jedoch nicht beirren und gewann das Spiel ebenfalls glatt nach drei Sätzen mit 6:2, 6:2, 7:6 (7:3).

Über weite Strecken spazierte der topgesetzte Deutsche vollkommen ungefährdet durchs Match. In den ersten zwei Sätzen nahm der Hamburger dem Gegner jeweils dessen erste zwei Aufschlagspiele ab und brachte die Doppel-Breaks auch ins Ziel. Erst im dritten Durchgang leistete der Kontrahent Widerstand.

Dem an 21 gesetzten Italiener ist hoch anzurechnen, das ihm nach den zwei desolaten Sätzen eine solche Leistungssteigerung gelungen ist. Der 24-Jährige servierte nun besser, konnte vermehrt selbst Akzente setzen und die Angelegenheit offen gestalten. Im Tie-Break allerdings gingen ihm die Argumente aus, da hatte Darderi nicht viel zu bestellen. Zverev spielte seine Routine und Klasse aus und erledigte die Aufgabe in drei Sätzen.

Das Viertelfinale gegen Botic van de Zandschulp entschied Zverev mit 6:2, 7:5 und 6:1 für sich. Nachdem sich die deutsche Nummer eins noch mit seinem Aufschlag schwer tat und fünf Doppelfehler produzierte, gewann der gebürtige Hamburger aufgrund der Schwäche seines Gegenübers trotzdem den ersten Satz souverän mit 6:2.

Zverev wurde stetig besser

Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein enger Satz. Der Deutsche musste zwei Breakchancen gegen sich abwehren und nutzte beim Stand von 5:5 seinen ersten Breakball zum 6:5. Anschließend brachte er sein Aufschlagspiel durch und war nur noch einen Satzgewinn vom Matchgewinn entfernt. Im dritten Satz fand Zverev immer besser ins Spiel, breakte die Nummer 70 der Welt zum 2:1 und holte sich das Doppelbreak zum 5:1. Anschließend konnte er erneut breaken und nutzte seinen zweiten Matchball zum Matchgewinn.

Vor allem dank seines besseren ersten Aufschlags, seiner höheren Returnquote und seiner weniger produzierten Unforced Errors steht der Wimbledon-Finalist von 2026 im Halbfinale der US Open 2026.

Das Halbfinale gegen Karen Khachanov sicherte sich Zverev ebenfalls in drei Sätzen und zog ins Finale ein. Zverev ist mit einer abgeklärten Vorstellung ins Finale der US Open eingezogen und hat die Krönung seines bärenstarken Tennisjahres vor Augen. In der Neuauflage des Olympia-Finals von 2021 besiegte der amtierende French-Open-Sieger den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6).

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Zverev bei US Open: Ohne "Topgegner" ins Finale

Einige große Namen mussten bei den US Open bereits früh die Segel streichen, so dass Zverev im Finale erstmals auf einen Top-10-Spieler treffen konnte. Shelton ging an Position neun der ATP-Liste in sein Heimturnier.

Auch der potentiell größte Stolperstein vor dem Finaleinzug musste überraschend früh die Koffer packen. Der an drei gesetzte Kanadier Felix Auger-Aliassime schied gegen Zverevs Halbfinal-Gegner Karen Khachanov bereits in Runde zwei in vier Sätzen aus.

Zum absoluten Spitzenduell ist es in New York nicht gekommen, weil Carlos Alcaraz im Viertelfinale gegen Zverev-Gegner Ben Shelton die Segel streichen musste.

Zverevs Weg bei US Open: Kein Top-20-Gegner bis ins Finale - schon wieder

Somit war Shelton der erste Top-10-Spieler, auf den Zverev in New York treffen konnte. Zverev hatte im Turnierverlauf auch keinen Gegner aus den Top 20 der Weltrangliste.

Schon bei den French Open hatte Zverev auf seinem Weg zum Triumph nicht gegen einen Top-20-Spieler antreten müssen.

In Wimbledon waren es immerhin drei Gegner mit Taylor Fritz, Jiri Lehecka und Jannik Sinner. Die beiden erstgenannten konnte er bezwingen, im Finale gegen Sinner hatte er das Nachsehen.

Auch interessant: Tennis: Alexander Zverev krönt Traumjahr mit Sieg bei den US Open UND: Alexander Zverev im US-Open-Finale: Darum war Sophia Thomalla nicht da

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