- Anzeige -

Tennis

Alexander Zverev - Ex-Weltranglistenerste macht denkwürdigen Appell: "Müssen ihn dafür bloßstellen"

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

ran Mehr Sport

Alexander Zverev gönnt sich Liebes-Auszeit mit Freundin Thomalla

Videoclip • 01:08 Min


US-Open-Sieger Alexander Zverev erhält für seine langatmige Aufschlag-Routine viel Gegenwind. Rennae Stubbs stellte nun eine denkwürdige Forderung.

Alexander Zverev hat bei den US Open mit seiner langatmigen Aufschlag-Routine für viel Wirbel gesorgt und Gegner, Experten und Fans vor eine Geduldsprobe gestellt.

In Person von Rennae Stubbs, ehemalige Nummer eins der Damen-Doppel-Weltrangliste, hat die Kritik am deutschen Tennis-Star jedoch eine neue Dimension erreicht. Diese ist einfach nur noch genervt davon, wie häufig Zverev den Ball vor seinem Service aufprallen lässt, und stellt nun Forderungen, die selbst alles andere als sportlich fair sind.

"Habt ihr den US-Open-Finalisten Ben Shelton gesehen? Er stand da, als würde er darauf warten, dass seine Freundin ihm einen Kaffee holt. Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpraller, diesmal waren es 12?! Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen", wetterte sie in ihrem "The Rennae Stubbs Tennis Podcast".

Stubbs erteilte dem Publikum sogar eine konkrete Anweisung. "Fangt einfach an, ihn beim zehnten Aufprall auszubuhen", stellte sie eine drastische Forderung.

Die nächsten Sport-Übertragungen auf Joyn:

  • Bald verfügbar

    Heute, 18:30 Uhr • Darts

    World Series of Darts 2026 im Livestream

    Verfügbar auf Joyn

    270 Min

    Bald verfügbar

    Heute, 18:30 Uhr • Darts

    World Series of Darts 2026 im Livestream

    Verfügbar auf Joyn

    270 Min


- Anzeige -
- Anzeige -

Zverev bringt Stubbs zur Weißglut: "Eine Schande"

Stubbs kann schlichtweg nicht verstehen, wie Zverev mit seiner Aufschlag-Routine bei den US Open durchkommen konnte. "Eine Schande", polterte die 55-Jährige, die selbst vier Grand-Slams-Titel im Doppel und zwei Grand-Slams-Titel im Mixed gewann.

Die Regel besagt, dass Tennisspieler nach dem Signal des Stuhlschiedsrichters 25 Sekunden Zeit haben, um den ersten Aufschlag auszuführen und der zweite Aufschlag im Falle des Falles "unverzüglich" auszuführen sei. Gerade hier lässt die Regel jedoch Ermessensspielraum zu.

Dementsprechend forderten auch Final-Gegner Ben Shelton und Experten wie Boris Becker und Andrea Petkovic eine Konkretisierung der Regelung.

Aktuelle Tennis-Videos


Becker und Khachanov übten ebenfalls Kritik an Zverev

Becker selbst hatte das Zeitspiel von Zverev ebenfalls moniert. "Einen Kritikpunkt habe ich bei Sascha Zverev, nur einen: dieses ewige Balltippen beim zweiten Aufschlag, bitte", zeigte er sich in seinem Podcast "Becker Petkovic" genervt.

Zverevs Halbfinalgegner Karen Khachanov hatte ebenfalls eine klare Meinung. "Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet. Man weiß gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll", so der Russe.

Zverev soll bei den US Open den Ball Statistiken zufolge 15.000 Mal auftippen lassen haben. Er selbst nahm das mit einem Schmunzeln hin.

Der 29-Jährige hatte sich im Finales des Turniers in New York in vier Sätzen gegen Ben Shelton durchgesetzt und nach dem French-Open-Sieg seinen zweiten Grand-Slam-Titel gesichert.

Dir gefallen ran-News?

- Anzeige -
- Anzeige -

Weitere Tennis-News: