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Alexander Zverev - "Ich wurde hektisch": Warum Boris Becker nach Zverevs Triumph eine neue Regel fordert
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Nach seinem Triumph bei den US Open wird Alexander Zverev für seine ungewöhnlich lange Aufschlagroutine kritisiert. Nun schaltet sich auch Boris Becker in die Diskussion ein - und fordert eine Regeländerung.
Nach Ben Shelton und Karen Khachanov hat sich jetzt auch Boris Becker für eine Regeländerung wegen der Aufschlagroutine von Alexander Zverev ausgesprochen.
"Einen Kritikpunkt habe ich bei Sascha Zverev, nur einen: dieses ewige Balltippen beim zweiten Aufschlag, bitte", sagte Becker in der neuen Ausgabe seines Podcasts "Becker Petkovic" mit Andrea Petkovic.
Der sechsmalige Grand-Slam-Sieger kann die Kritik der Gegner nachvollziehen. Vor allem vor dem zweiten Aufschlag lässt Zverev den Ball teilweise ungewöhnlich häufig aufspringen. Eine separate feste Zeitbegrenzung wie vor dem ersten Aufschlag gibt es dabei nicht.
Aus Sicht Beckers sollte sich das ändern. Es brauche "dringend eine Regeländerung", wie lange ein Spieler vor dem zweiten Aufschlag Zeit habe, erklärte der 58-Jährige.
Alexander Zverev in New York
Bild: AFP/GETTYIMAGES/SID/PATRICK SMITH
Alexander Zverevs langer Aufschlag: Becker wurde "hektisch"
Auch als Kommentator sei ihm Zverevs Routine aufgefallen. "Ich wurde hektisch beim Kommentieren", sagte Becker.
Zudem verwies er im Podcast auf Statistiken, wonach Zverev während der US Open insgesamt rund 15.000 Mal den Ball auf den Boden getippt haben soll.
Becker betonte allerdings auch, dass seine Kritik ausschließlich diesen Punkt betreffe. Ansonsten habe Zverev bei seinem Triumph in New York aus seiner Sicht nahezu alles richtig gemacht.
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US-Open-Finale vs. Zverev: Ben Shelton fordert Regeländerung
Bereits unmittelbar nach dem Finale hatte sich Zverevs Gegner Ben Shelton für eine Regeländerung ausgesprochen.
"Ich denke, es sollte eine Regel geben", meinte der US-Amerikaner nach seiner 3:6, 6:7 (2:7), 7:5, 2:6-Niederlage. Man solle nicht unbegrenzt Zeit haben. Für den Sport sei es schwierig, wenn so lange auf den nächsten Ballwechsel gewartet werden müsse.
Tennis: Wie lange hat man Zeit für einen Aufschlag?
Vor dem ersten Aufschlag gilt eine Shot Clock von 25 Sekunden. Zwischen einem verschlagenen ersten und dem zweiten Aufschlag gibt es dagegen keine vergleichbare, separat herunterlaufende Zeitbegrenzung.
Auch Sheltons Vater Bryan, selbst ehemaliger Tennisprofi und Trainer seines Sohnes, hatte sich während des Endspiels bei "ESPN" über Zverevs Routine beschwert.
Zverev-Aufschlag: Ben Shelton diskutiert mit Schiedsrichterin
Schon während des Finals wurde das Thema auf dem Platz diskutiert. Shelton wurde von Schiedsrichterin Marijana Veljovic aufgefordert, sich früher für Zverevs Aufschlag bereitzumachen.
Der 23-Jährige widersprach. Er wolle nicht über einen langen Zeitraum mit angewinkelten Knien und angespanntem Körper in Returnposition verharren, während er auf Zverevs Service warte.
Wenn Zverev den Ball 20 oder 25 Mal aufspringen lasse, könne von ihm nicht erwartet werden, währenddessen permanent in Bereitschaft zu bleiben, argumentierte Shelton.
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Tennis: Alexander Zverev lacht über Kritik an Aufschlagroutine
Schon vor dem Finale kamen die vielen Aufpraller vor Zverev zur Sprache, da sein Halbfinalgegner Karen Khachanov sich ebenfalls darüber beschwert hatte: "Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet. Man weiß gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll", ärgerte sich der Russe.
Zverev selbst betonte vor dem Finale, er habe eine Statistik online gesehen, wonach er bei diesem Turnier bereits 12.000 Mal den Ball aufspringen lassen hat.
"Das ist ziemlich lustig", meinte er und erklärte, dass dies ein normaler Teil seiner Routine sei und keine Taktik, um seine Gegner zu entmutigen. "Ich zähle sie nicht im Kopf mit und versuche auch nicht, eine bestimmte Zahl zu erreichen", so Zverev weiter.
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