Ausblick auf die 6. Etappe
17:57
Die 6. Etappe führt über 186,2 Kilometer von Pau nach Gavarnie-Gèdreund markiert den ersten echten Härtetest dieser Tour de France. Der fiktive Start erfolgt um 12:25 Uhr, die Zielankunft wird gegen 17:29 Uhr erwartet. Bei 4.100 Höhenmetern wartet ein echter Pyrenäen-Klassiker auf das Peloton. Das große Highlight ist die legendäre Auffahrt auf den Col du Tourmalet, ehe schließlich die Bergankunft in Gavarnie-Gèdre über den Tagessieg entscheidet. À demain!
Gesamtklassement bleibt unverändert
17:56
An der Spitze des Gesamtklassements hat die erwartete Sprintetappe keine Veränderungen gebracht. Torstein Træen verteidigt das Gelbe Trikot erfolgreich und führt weiterhin 28 Sekunden vor Sean Quinn. Mathias Vacek behauptet Rang drei (+3:50), während die Topfavoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard mit 7:53 Minuten Rückstand unverändert die Plätze vier und fünf belegen. Ordentliche Verschiebungen im Klassement dürften nun bereits auf der morgigen Bergetappe folgen.
Kampf um Grün wird enger
17:54
Nach der ersten Sprintankunft lohnt sich auch ein Blick auf die Sprintwertung. Mads Pedersen behauptet das Grüne Trikot souverän und baut seine Führung auf 143 Punkte aus. Dahinter wird es jedoch immer enger. Biniam Girmay liegt mit 79 Punkten auf Rang zwei, nur knapp gefolgt von Max Kanter mit 77 Zählern. Auch Jasper Philipsen (72) und Etappensieger Olav Kooij (70) haben den Kampf um Grün endgültig eröffnet.
Sprintfazit
17:53
Der erwartete Massensprint entwickelte sich zu einer chaotischen Angelegenheit. Ein Sturz im Kreisverkehr sowie ein weiterer Zwischenfall rissen Lücken ins Feld und zerstörten zahlreiche Sprintzüge. Viele Favoriten waren plötzlich auf sich allein gestellt, ein sauberer Lead-out kam kaum noch zustande. XDS Astana Team hatte viel investiert, um Max Kanter perfekt in Position zu bringen, doch Olav Kooij eröffnete den Sprint früh und zog kompromisslos durch. Kanter belohnte sich mit einem starken zweiten Platz vor Tim Merlier.
Rennfazit
17:50
Die 5. Etappe verlief über weite Strecken wie erwartet. Baptiste Veistroffer prägte das Rennen mit einem beeindruckenden Soloritt über knapp 150 Kilometer, sicherte sich den Zwischensprint, die einzige Bergwertung und völlig verdient die Auszeichnung als kämpferischster Fahrer des Tages. Dahinter kontrollierten die Sprinterteams das Geschehen jederzeit souverän, ehe das Finale durch Stürze im Feld doch noch etwas Hektik ins Rennen brachte.
Die Top 5 der 5. Etappe
17:49
1. Olav Kooij (Decathlon CMA CGM)
2. Max Kanter (XDS Astana Team)
3. Tim Merlier (Soudal Quick-Step)
4. Huub Artz (Lotto Intermarché)
5. Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck)
Kooij siegt in Pau!
17:46
Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) eröffnet den Sprint von der Spitze und bringt seinen Vorsprung bis auf den Zielstrich ins Ziel. Max Kanter (XDS Astana Team) fährt ein starkes Finale und wird starker Zweiter, Tim Merlier (Soudal Quick-Step) komplettiert das Podium auf Rang drei.
Flamme Rouge!
158'
17:45
Der letzte Kilometer läuft! Aus deutscher Sicht ist Max Kanter (XDS Astana Team) hervorragend positioniert und hat beste Chancen auf ein Topergebnis.
Fokus auf den Sprint
157'
17:44
Neben Torstein Træen befindet sich auch Paul Seixas im zweiten Teil des Pelotons und dürfte im Finale ebenfalls rund zehn Sekunden einbüßen. An der Spitze richtet sich der Fokus nun aber voll auf den Sprint. Die letzten zwei Kilometer laufen, die Sprintzüge bringen ihre Kapitäne in Position.
Gelb verliert Zeit
155'
17:42
Uno-X Mobility hält das Tempo an der Spitze des Pelotons weiter hoch. Bitter für das Team: Torstein Træen war ebenfalls in den Sturz im hinteren Feldteil verwickelt und wird auf den letzten Kilometern nicht mehr zurückkehren. Der Mann im Gelben Trikot dürfte heute rund 20 Sekunden im Gesamtklassement einbüßen.
Sturz im Feld
153'
17:40
Das Peloton zieht sich in die Länge. Grund dafür ist ein Sturz im hinteren Teil des Hauptfeldes in einem Kreisverkehr. Vorne bleibt das Tempo extrem hoch.
Finale nimmt Fahrt auf
150'
17:38
Die Fahrer haben inzwischen 150 Kilometer absolviert, nur noch neun Kilometer trennen das Peloton vom Ziel in Pau. An der Spitze des Feldes spannt sich nun Magnus Cort (Uno-X Mobility) vor das Peloton, während die Sprinterteams ihre Züge für den großen Showdown formieren.
Finale eröffnet
149'
17:32
Zehn Kilometer sind es noch bis ins Ziel nach Pau. Die Vorbereitungen auf den erwarteten Massensprint laufen nun endgültig auf Hochtouren. Zunächst wartet ein knapp sechs Kilometer langes, schnurgerades Flachstück, auf dem sich die Sprinterteams bestmöglich für den entscheidenden Schlussakkord zu positionieren versuchen.
Das Feld ist wieder komplett
145'
17:29
Unter der Temporegie von Soudal Quick-Step und Alpecin-Deceuninck wird Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) eingeholt. Nach knapp 150 Kilometern an der Spitze endet damit der beeindruckende Soloritt des Franzosen. Das Peloton ist wieder geschlossen, die Vorbereitungen auf den erwarteten Sprint Royal in Pau laufen nun auf Hochtouren.
Kämpfer des Tages
144'
17:26
Wenig überraschend wird Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) zum kämpferischsten Fahrer des Tages gewählt. Nach seinem stundenlangen Soloritt ist diese Auszeichnung mehr als verdient und ein schöner Lohn für seinen mentalen Kampf gegen sich selbst und die Straße. Die zwischenzeitlich attackierenden Valentin Paret-Peintre, Kasper Asgreen und Fred Wrightsind sind vom Peloton bereits wieder eingeholt worden. Veistroffer hält sich derweil noch mit zehn Sekunden Vorsprung an der Spitze.
Kurzes Aufflackern der Offensive
140'
17:22
Valentin Paret-Peintre, Kasper Asgreen und Fred Wright haben die Bergwertung genutzt, um sich vom Peloton abzusetzen. Das Trio liegt noch 10 Sekunden hinter Solist Baptiste Veistroffer, hat aber selbst nur 10 Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld. Trotz des sehenswerten Vorstoßes spricht bei diesen knappen Abständen alles für einen baldigen Zusammenschluss.
Neue Offensive im Finale
136'
17:20
Kasper Asgreen (EF Education-EasyPost), Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step) und Fred Wright (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) setzen sich vom Feld ab und versuchen, den Sprinterteams doch noch ein Schnippchen zu schlagen. Die drei wollen es Tim Merlier, Jasper Philipsen und den übrigen Supersprintern so schwer wie möglich machen.
Baudin baut Führung aus
134'
17:18
Auch aus dem Peloton wurde an der Côte de Baleix noch um die verbleibenden Bergpunkte gekämpft. Alex Baudin sicherte sich als Zweiter einen weiteren Punkt und baut seine Führung in der virtuellen Bergwertung damit auf 13 Zähler aus. Sein Gepunktetes Trikot bleibt damit natürlich nach der heutigen Etappe ungefährdet auf seinen Schultern.
Veistroffer krönt seinen Soloritt
133'
17:12
Unter lautstarkem Applaus und zahlreichen „Allez, allez, allez!“-Sprechchören der französischen Fans erreicht Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) als Erster auch die Côte de Baleix. Der Franzose sichert sich damit die einzige Bergwertung des Tages und nimmt die zwei Punkte für die Bergwertung noch mit.
Das Ende der Flucht naht
131'
17:09
Jetzt geht alles ganz schnell. Zwischen Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) und dem Peloton liegen nur noch rund 700 Meter, der Vorsprung beträgt gerade einmal eine Minute. Die Übernahme des Solisten scheint nur noch eine Frage weniger Kilometer zu sein.
Der Vorsprung schmilzt dahin
129'
17:01
Passend zu den sommerlichen Temperaturen schmilzt auch der Vorsprung von Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) dahin wie ein Eisbecher in der Sonne. Nur noch 1:11 Minute trennen den Franzosen vom Peloton. Kommt es gar noch vor der Bergwertung an der Côte de Baleix bei Kilometer 133 zur erwarteten Wachablösung?
Das Feld macht ernst, Vorsprung schmilzt dahin
125'
16:59
Die Tempoverschärfung im Kampf um den Zwischensprint hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Während sich die Sprinterteams um die Punkte duellierten, wurde das Tempo im Hauptfeld deutlich angezogen, mit Folgen für den Solisten. Erstmals seit längerer Zeit fällt der Vorsprung von Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) wieder unter die Marke von zwei Minuten. Nur noch 1:30 Minuten trennen den Franzosen vom heranrollenden Peloton. Das Finale rückt näher, und die Sprinterteams erhöhen nun spürbar den Druck.
Pedersen baut Grün aus, Girmay macht Boden gut
122'
16:56
Der Zwischensprint hat auch die virtuelle Sprintwertung verändert. Mads Pedersen (Lidl-Trek) sammelt 16 Punkte ein und baut seine Führung im Grünen Trikot auf 119 Zähler aus. Hinter Pedersen bleibt Tadej Pogačar mit 55 Punkten zunächst Zweiter, Biniam Girmay (NSN Cycling Team) nach seinen 14 Punkten nach dem Zwischensprint bis auf 53 Zähler herangerückt.
Kräfte gespart für Pau
117'
16:53
Die ganz großen Sprinterteams haben dabei erkennbar noch nicht alles investiert. Vor allem Jasper Philipsen und Tim Merlier (Soudal Quick-Step) gingen den Zwischensprint kontrolliert an. Das eigentliche Ziel bleibt der Sprint Royal in Pau.
Kanter schnappt sich Rang zwei
116'
16:51
Hinter Solist Baptiste Veistroffer gewinnt Max Kanter (XDS Astana Team) den Sprint des Hauptfeldes und sichert sich 20 Punkte für die Sprintwertung. Mads Pedersen (Lidl-Trek) nimmt als Dritter 16 Punkte mit, Biniam Girmay (NSN Cycling Team) holt auf Rang vier weitere 14 Zähler.
Veistroffer gewinnt den Zwischensprint
115'
16:47
Wie erwartet sichert sich Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) den Zwischensprint in Vic-en-Bigorre. Der Solist streicht damit ungefährdet die 25 Punkte für die Sprintwertung ein.
Radwechsel bei Vingegaard
111'
16:45
Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) muss sein Rad wechseln. Für den Dänen dürfte das allerdings kein allzu großes Problem darstellen. Die verlorenen rund 30 Sekunden sollte die dänische Rennmaschine rasch wieder aufholen können.
Veistroffer weiter auf Solopfaden
110'
16:41
Noch fünf Kilometer bis zum ersten echten Highlight des Tages. In Vic-en-Bigorre steht der einzige Zwischensprint dieser Etappe an, ehe sich der Fokus endgültig auf das Finale richtet. An der Spitze hat sich derweil nichts geändert. Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) hält sich weiterhin wacker allein vor dem Peloton und verteidigt einen Vorsprung von 2:50 Minuten. Der Franzose macht dabei nach wie vor eine starke Figur auf seiner Rennmaschine eines spanischen Herstellers.
Erster Sprint des Tages
105'
16:31
In rund zehn Kilometern steht in Vic-en-Bigorre der einzige Zwischensprint dieser Etappe an. Für den Solisten Baptiste Veistroffer dürften die 25 Punkte ungefährdet sein. Dahinter wird es dann erstmals spannend. Das Peloton dürfte um die verbleibenden Sprintpunkte kämpfen, die unter anderem für die Plätze zwei bis fünf 20, 16, 14 und 12 Zähler einbringen. Im Kampf um das Grüne Trikot könnte es erstmals zur Sache gehen.
100-Kilometer-Marke passiert
100'
16:30
Die ersten 100 Kilometer der 5. Etappe sind absolviert. An der Rennsituation hat sich weiterhin absolut nichts geändert. Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) kurbelt unbeirrt als Solist an der Spitze, während das Peloton den Vorsprung kontrolliert verwaltet. Dieser ist zuletzt leicht auf 2:50 Minuten geschmolzen.
Das große Geld kommt erst danach
97'
16:29
Der ganz große Jackpot wartet allerdings auf den Gesamtsieger. 500.000 Euro erhält der Tour-Champion, der Zweitplatzierte 200.000 Euro, der Dritte 100.000 Euro. Die Preisgelder werden innerhalb der Teams nach der Rundfahrt meist unter Fahrern und Betreuern aufgeteilt. Für viele Profis beginnt das eigentliche Abkassieren ohnehin erst nach der Tour dank neuer Sponsorenverträge und zahlreichen Werbeterminen.
Auch einzelne Etappen sind lukrativ
96'
16:28
Nicht nur der Gesamtsieg, auch Erfolge auf den einzelnen Etappen werden ordentlich vergütet. Der Etappensieger erhält 11.000 Euro, Platz zwei bringt 5.500 Euro, Rang drei immerhin noch 2.800 Euro. Auch die Trikotträger sammeln täglich Preisgeld. Das Gelbe Trikot ist pro Tag 500 Euro wert, die Träger des Grünen, Gepunkteten und Weißen Trikots erhalten jeweils 300 Euro.
Preisgeld: Kampfgeist wird belohnt
95'
16:21
Sollte auf den letzten Kilometern nichts Außergewöhnliches mehr passieren, dürfte Baptiste Veistroffer die Auszeichnung als kämpferischster Fahrer des Tages kaum noch zu nehmen sein. Für seinen stundenlangen Soloritt winken 2.000 Euro Preisgeld für die Mannschaftskasse, eine durchaus ordentliche Belohnung für den enormen körperlichen und vor allem mentalen Kraftakt, den der Franzose heute auf den Straßen Südfrankreichs abliefert.
Solofahrten gehören dazu
90'
16:20
Allein unterwegs zu sein, scheint Veistroffer ohnehin zu liegen. Der Franzose ist passionierter Bikepacker und hat schon deutlich längere Solotouren absolviert. Heute hat er bereits 90 Kilometer Rennbetrieb ohne Windschatten in den Beinen.
Allein gegen das Peloton
88'
16:08
Baptiste Veistroffer zieht seinen Soloritt unbeirrt fort. Rund 70 Kilometer vor dem Ziel liegt der Franzose weiterhin alleine an der Spitze und hält das Hauptfeld mit einem Vorsprung von 3:11 Minuten auf Distanz.
Weiter das gleiche Bild
83'
16:07
Die 5. Etappe ist inzwischen in ihrer zweiten Rennhälfte angekommen, am Rennverlauf hat sich jedoch nichts weiter geändert. Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) zieht seinen Soloritt unbeirrt durch die französische Landschaft und hat seinen Vorsprung zuletzt sogar wieder etwas ausgebaut. 3:14 Minuten trennen den Franzosen aktuell vom kontrolliert fahrenden Peloton.
Heute verwalten, morgen angreifen
81'
16:03
Auf der heutigen Flachetappe dürften für die Klassementfahrer kaum Zeitabstände entstehen. Die erste realistische Gelegenheit, den Rückstand deutlich zu verkürzen, bietet sich dann morgen, wenn die Tour in den Pyrenäen endgültig in den Hochgebirgen ankommt.
Pogačar bleibt gelassen
80'
15:56
Noch einmal zur Erinnerung: Tadej Pogačar liegt im Gesamtklassement derzeit 7:53 Minuten hinter dem neuen Spitzenreiter Torstein Træen. An den Ambitionen des Slowenen ändert das allerdings nichts. Nach der gestrigen Etappe stellte er klar, dass das Gelbe Trikot natürlich zurückerobert werden soll. Gleichzeitig räumte er ein, dass der Rückstand groß und die Konkurrenz stark sei. Es könne also durchaus noch einige Tage dauern, bis er wieder ganz vorne steht.
Morgen beginnt der Ernst des Tourlebens
75'
15:54
Dafür sollten sich alle Radsportfans den morgigen Tag rot im Kalender markieren. Mit der 6. Etappe beginnt der erste große Härtetest dieser Tour de France, inklusive der legendären Auffahrt auf den Col du Tourmalet und einer Bergankunft. Insgesamt stechen im diesjährigen Streckenverlauf vor allem die Etappen 6, 14, 15, 16, 18, 19 und 20 heraus. Dort warten die härtesten Anstiege und das einzige Einzelzeitfahren der Rundfahrt. Auf diesen Etappen wird das Gelbe Trikot letztlich gewonnen oder verloren.
Der Blick richtet sich nach vorn
73'
15:44
Sportlich hält sich die 5. Etappe heute noch in Grenzen. Neben dem Zwischensprint in Vic-en-Bigorre (Kilometer 115), der einzigen Bergwertung an der Côte de Baleix (1,3 km à 7,5 %, 3. Kategorie) bei Kilometer 133 und dem erwarteten Massensprint in Pau sind größere Highlights auf der Strecke kaum zu erwarten.
"Ich will meine Grenzen kennenlernen"
68'
15:43
Genau das setzt Veistroffer eindrucksvoll um. Der 26-Jährige möchte nach eigenen Aussagen seine körperlichen Grenzen ausloten. Er kämpfe dabei weniger gegen seine Konkurrenten als vielmehr gegen sich selbst. Mit seinem Soloritt liefert der Franzose bislang jedenfalls eine eindrucksvolle Show.
Kampf gegen sich selbst
67'
15:37
Im Interview vor dem Start hatte Baptiste Veistroffer eigentlich mit einer drei- bis vierköpfigen Ausreißergruppe gerechnet. Stattdessen ist der Franzose seit Rennbeginn ganz auf sich allein gestellt. Den gestrigen Tag nutzte er trotz brutalen Bedingungen bewusst als eine Art "Ruhetag", um heute volle Pulle in die Offensive gehen zu können.
Rennsituation unverändert
63'
15:35
An der Rennsituation hat sich derweil nichts geändert. Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) kurbelt weiterhin als Solist an der Spitze und konnte seinen Vorsprung zuletzt sogar wieder leicht ausbauen. Aktuell liegt der Franzose wieder 2:50 Minuten vor dem Peloton, das das Geschehen weiterhin äußerst kontrolliert angehen lässt.
Mehr Verpflegung - aber zu spät?
59'
15:34
Als Reaktion auf die Hitze passte die Tour-Organisation das Reglement an und erlaubte den Teams zusätzliche Möglichkeiten zur Verpflegung und Kühlung. Vielen Fahrern kam diese Entscheidung allerdings zu spät. Matteo Trentin kritisierte die Verantwortlichen deutlich und forderte sie auf, einmal selbst ohne Klimaanlage im Begleitfahrzeug mitzufahren, um die Belastung der Fahrer im Mindestmaß nachvollziehen zu können.
Deutliche Kritik aus dem Peloton
57'
15:34
Mehrere Profis haben in den vergangenen Tagen ihrem Ärger Luft gemacht. Matteo Trentin erklärte, bei solchen Temperaturen würde ein normaler Mensch um diese Tageszeit gar nicht erst vor die Tür gehen. Auch Benjamin Thomas warnte vor den gesundheitlichen Risiken, während Tadej Pogačar vor der gestrigen Etappe sogar von starken Kopfschmerzen berichtete.
Hitze bleibt das große Thema
55'
15:28
Auch wenn das Thermometer heute "nur" 26 Grad anzeigt, sind die extremen Temperaturen der ersten Tourtage weiterhin das beherrschende Gesprächsthema im Peloton. Auf den ersten vier Etappen wurden stellenweise über 40 Grad gemessen, für viele Fahrer eine ernsthafte Gesundheitsgefahr.
Hohes Tempo trotz ruhigem Rennverlauf
50'
15:14
Die ersten 50 Kilometer sind absolviert. Das Feld hat sie mit einem Schnitt von 45,8 km/h zurückgelegt. Was im Peloton nahezu gemächlich aussieht, ist in Wahrheit ein irrsinniges Tempo. Jeder Hobbysportler darf gerne einmal versuchen, 50 Kilometer mit fast 46 km/h am Stück zurückzulegen. Auch Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) tritt als Solist gewaltig aufs Pedal. Ohne den schützenden Windschatten des Feldes hält der Franzose ein beeindruckendes Tempo. Dennoch schmilzt sein Vorsprung peu à peu zusammen. Aktuell liegt er noch 2:30 Minuten vor dem Peloton.
Durch die Felder
45'
15:07
Die Verpflegungszone ist längst passiert, die Fahrer sind mit gemischten Taschen voller Wasserflaschen, Eisbeutel und Gels versorgt. Nun düst das Feld durch offene Felder, vorbei an einem Meer aus Heuballen und winkenden Traktorfahrern. Der Arbeitersport macht seinem Namen heute wieder alle Ehre.
Keine Panik auf der Titanic
40'
15:00
Mit 7:53 Minuten Rückstand auf den Gesamtführenden Torstein Træen liegt Tadej Pogačar derzeit so weit vom Gelben Trikot entfernt wie noch nie seit seinem Tour-de-France-Debüt. Für den Slowenen dürfte das allerdings keinerlei Grund zur Panik sein. Panik verspürt auch das Hauptfeld weiterhin nicht. Das Peloton lässt Baptiste Veistroffer seinen Soloritt an der Spitze fortsetzen und hält den Rückstand konstant bei rund drei Minuten. Die Sprinterteams haben die Lage jederzeit im Griff.
Alpecin übernimmt
35'
14:52
Mit Alpecin-Deceuninck schaltet sich nun auch eine der großen Sprintermannschaften in die Tempoarbeit ein. Das Team von Jasper Philipsen, einem der Topfavoriten auf den heutigen Etappensieg, übernimmt die Führungsarbeit von Uno-X Mobility. Ganz zur Freude von Nils Politt. Die "Giraffe" musste gestern über weite Strecken an der Spitze des Feldes Schwerstarbeit verrichten und bekam bei der Hitzeschlacht die warme Föhnluft praktisch über die halbe Etappe frontal ab. Heute darf der Routinier das Geschehen ausnahmsweise einmal etwas entspannter aus den mittleren Reihen verfolgen.
Keine Gefahr für Gelb
30'
14:46
Baptiste Veistroffer ist als Solist natürlich auch der bestplatzierte Fahrer der Spitzengruppe, allerdings beträgt sein Rückstand im Gesamtklassement bereits 1:06 Stunden auf den Gesamtführenden Torstein Træen. Das Gelbe Trikot ist damit zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Als Team des Gesamtführenden übernimmt Uno-X Mobility dennoch seine inoffizielle Verantwortung und bestimmt weiterhin das Tempo an der Spitze des Hauptfeldes.
Die 26 steht
26'
14:41
Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) ist nicht nur allein an der Spitze unterwegs, sondern mit 26 Jahren auch exakt so alt wie die heutige Außentemperatur. 26 Grad Celsius werden aktuell gemessen. Damit sind die Bedingungen deutlich angenehmer als bei der gestrigen Hitzeschlacht mit im Schnitt knapp 36 Grad. Ab morgen im Pyrenäen-Hochgebirge kühlt es sogar noch etwas weiter ab. Nach den brutalen ersten Tourtagen also zumindest wettertechnisch halbwegs gnädige Aussichten für die Profis.
Joyeux anniversaire!
23'
14:37
Gleich zwei Fahrer dürfen heute Geburtstag feiern. Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) wird 32 Jahre alt und würde sich auf der ersten echten Sprintetappe der Tour de France wohl nur zu gerne mit einem Top-Ergebnis selbst beschenken. Ebenfalls Grund zum Feiern hat Davide Piganzoli (Visma | Lease a Bike), der heute seinen 24. Geburtstag begeht.
Gelb kontrolliert
19'
14:32
Im Hauptfeld übernimmt Uno-X Mobility das Kommando. Das Team des Gesamtführenden Torstein Træen spannt sich vor das Peloton, während der Träger des Gelben Trikots bester Laune einige Luftküsse in Richtung TV-Kamera schickt. Am Rennverlauf ändert das allerdings zunächst wenig. Der Vorsprung von Solist Baptiste Veistroffer liegt inzwischen bei gut drei Minuten.
Solo aus Leidenschaft
14'
14:24
Baptiste Veistroffer hat seinen Vorsprung mittlerweile auf knapp drei Minuten ausgebaut. Dem Franzosen steht ein langer Tag bevor, über etwas Gesellschaft an der Spitze hätte er sich sicherlich nicht beschwert. Andererseits scheint er Solofahrten durchaus zu mögen. Ein Blick in seine sozialen Medien zeigt, dass den Brillenträger das Bikepacking-Fieber gepackt hat. Regelmäßig veröffentlicht er Videos von seinen Touren, unter anderem aus Down Under und Thailand.
Veistroffer allein voraus
9'
14:22
Baptiste Veistroffer setzt seinen Soloritt an der Spitze fort. Das Peloton lässt den Franzosen gewähren und schlägt ein moderates Tempo an. Veistroffer blickt sich immer wieder um, doch aus dem Hauptfeld fühlt sich zunächst niemand berufen, die Verfolgung aufzunehmen. Sein Vorsprung wächst bereits auf rund eineinhalb Minuten an.
Erste Attacke
5'
14:18
Baptiste Veistroffer (Startnummer 157) eröffnet die Offensive! Der Franzose geht direkt nach dem scharfen Start in die Attacke, präsentiert sein Lotto Intermarché-Trikot den TV-Kameras und sorgt für die ersten Bilder des Tages. Am Streckenrand feuern die heimischen Fans ihren Landsmann lautstark an, immer wieder hallt ein enthusiastisches "Allez, allez, allez!" über die Straße.
Scharfer Start
1'
14:15
Der Startschuss ist gefallen! Christian Prudhomme gibt die 5. Etappe offiziell frei, das Rennen ist eröffnet.
Neutralisierter Start erfolgt
14:05
Das Peloton setzt sich in Bewegung. Zunächst stehen 5,5 Kilometer neutralisierte Fahrt auf dem Programm, ehe der scharfe Start der 5. Etappe planmäßig um 14:15 Uhr erfolgt. Anschließend warten 158,3 weitgehend flache Kilometer bis ins Ziel nach Pau.
Bonne étape!
13:47
Damit ist alles angerichtet für die erste große Sprintentscheidung dieser Tour de France. Ob sich die Favoriten tatsächlich durchsetzen oder doch noch eine Überraschung gelingt, erfahren wir in den kommenden Stunden. Gegen 14:10 Uhr erfolgt erst einmal der neutralisierte Start!
Die weiteren Wertungen
13:45
Im Grünen Trikot startet Etappensieger Mads Pedersen, der seinen Vorsprung in der Sprintwertung heute nach Möglichkeit weiter ausbauen möchte. Das Gepunktete Trikot trägt weiterhin Alex Baudin, während Mathias Vacek nach seiner starken Vorstellung gestern Isaac del Toro als bester Nachwuchsfahrer verdrängt hat und nun das Weiße Trikot trägt. In der Teamwertung liegt Lidl-Trek, das seit der Saison 2026 offiziell unter deutscher Lizenz an den Start geht, an der Spitze.
Gelbes Trikot: Træen neuer Gesamtführender
13:43
Der große Gewinner des gestrigen Tages war Torstein Træen. Der Norweger von Uno-X Mobility übernahm das Gelbe Trikot von Tadej Pogačar und führt nun die Gesamtwertung an. Dahinter folgt Sean Quinn mit 28 Sekunden Rückstand, Rang drei belegt Mathias Vacek (+3:50). Erst dahinter liegen mit Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard die beiden Topfavoriten auf den Toursieg (jeweils +7:53). Das Gesamtklassement wurde gestern kräftig durcheinandergewirbelt, heute dürfte sich daran dagegen nur wenig ändern.
Rückblick auf die 4. Etappe
13:35
Die gestrige Etappe entwickelte sich früh zu einem erfolgreichen Ausreißercoup. Nach zahlreichen Attacken setzte sich zunächst eine 34-köpfige Spitzengruppe ab, aus der sich im Finale die entscheidenden Fahrer lösten. Lidl-Trek spielte seine personelle Überlegenheit mit Mads Pedersen, Quinn Simmons und Mathias Vacek perfekt aus. Simmons und Vacek kontrollierten das Finale, ehe Pedersen den mustergültigen Sprintzug mit dem Etappensieg krönte und sich gleichzeitig das Grüne Trikot sicherte.
Die Favoriten
13:34
Alles andere als ein Sieg eines Sprinters wäre heute eine Überraschung. Zum engsten Favoritenkreis gehören Jasper Philipsen, Tim Merlier und Biniam Girmay. Auch Mads Pedersen dürfte im Grünen Trikot ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen vor allem auf Phil Bauhaus und Max Kanter, die auf einen Platz ganz vorne hoffen.
Das Streckenprofil
12:52
Die Etappe bietet den Sprinterteams nahezu ideale Voraussetzungen. Zwar sorgen einige Wellen im Terrain immer wieder für kleinere Rhythmuswechsel, echte Chancen für Ausreißer sind jedoch rar. Bei Kilometer 113,5 wartet in Vic-en-Bigorre die einzige Sprintwertung des Tages, ehe kurz darauf mit der Côte de Baleix (3. Kategorie) rund 25 Kilometer vor dem Ziel die einzige Bergwertung folgt. Insgesamt wirkt die ganze Etappe wie die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm, denn bereits morgen wartet der erste große Härtetest im Pyrenäen-Hochgebirge.
Bonjour und herzlich willkommen!
12:51
Bonjour und ein ganz herzliches Willkommen zur 5. Etappe der Tour de France! Heute stehen 158,3 Kilometer von Lannemezan nach Pau auf dem Programm. Der fiktive Start erfolgt um 14:05 Uhr, die Zielankunft wird gegen 17:37 Uhr erwartet. Nach den spektakulären Vortagen fällt das Profil mit 1.600 Höhenmetern deutlich flacher aus. Vieles spricht damit für den ersten klassischen Massensprint dieser Frankreich-Rundfahrt.