Doppelte Ehrung für van der Poel
17:43
Neben seinem Etappensieg erhält Mathieu van der Poel auch die Auszeichnung des kämpferischsten Fahrers der heutigen Etappe. Demzufolge wird der Niederländer gleich zweimal auf dem Podium auftreten dürfen. Auch Tadej Pogačar wird doppelt geehrt. Neben seiner Gesamtführung hat er auch weiterhin das gepunktete Trikot auf seinen Schultern, das vertretungsweise Jonas Vingegaard während der Tagesabschnitte trägt. Grün bleibt bei Mads Pedersen, der seine Führung weiter ausbaut. Am Dienstag geht es ab 13:00 Uhr weiter. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis dahin!
Erster Ruhetag steht an
17:37
Nach neun Tagen auf dem Rad, bei denen überwiegend eine extreme Hitze herrschte, haben sich die Radprofis den Ruhetag durchaus verdient. Allerdings geht es am Dienstag, der gleichzeitig französischer Nationalfeiertag ist, direkt weiter. Wie so oft gibt es am 14. Juli einen sehr anspruchsvollen Tagesabschnitt, bei dem gleich sieben kategorisierte Berge auf dem Plan stehen, wobei zwei der Kategorie eins zugeordnet werden. Über 166,6 Kilometer hinweg müssen von Aurillac nach Le Lioran rund 3800 Höhenmeter überwunden werden.
Lipowitz bleibt dabei
17:33
Nachdem Florian Lipowitz während der Etappe zwischenzeitlich Helferaufgaben für Remco Evenepoel übernahm, kann der 25-Jährige mit den Besten mitfahren und kommt mit seinen direkten Kontrahenten ins Ziel. Somit bleibt Laichinger auf Rang sieben in der Gesamtwertung und hat 33 Sekunden Rückstand auf Isaac del Toro, den Drittplatzierten. Ansonsten spielten die Deutschen keine Rolle bei der neunten Etappe.
Ganna gewinnt Sprint des Hauptfeldes
155'
17:29
Hinter dem Quartett, bei dem Alex Baudin chancenlos Vierter wird, entbrennt ein Massensprint. Etwas überraschend lässt Filippo Ganna seinem dänischen Kontrahenten Mads Pedersen überhaupt keine Chance und schnappt sich somit Platz fünf. Bei den GC-Anwärtern halten sich alle Akteure, die noch realistische Chancen aufs Podium haben, schadlos.
Niederländischer Erfolg
155'
17:25
Mathieu van der Poel wird seiner Favoritenrolle gerecht! Der Niederländer muss das Quartett auf die Zielgerade bringen und beginnt seinen Sprint mit noch rund 200 Metern zu fahren. Mit seinem Antritt reißt er gleich eine Lücke zu Tom Pidcock, der das Hinterrad nicht halten kann. Deutlich besser sieht unterdessen Tobias Johannessen aus, der am Briten vorbeifliegt. Allerdings reicht es nicht, um van der Poel noch zu überholen, sodass der ehemalige Weltmeister auf den letzten Metern die Arme hochreißen kann und das schafft, was seinem Teamkollegen die letzten beiden Tage verwehrt blieb: ein Etappensieg bei der Tour de France 2026.
Finale steht an
154'
17:23
Der letzte Kilometer ist erreicht. Mit bis zu fünf Prozent steigt die Straße an. Mathieu van der Poel führt die Ausreißer an und hält ein stetiges Tempo. Dahinter lauern Tom Pidcock, Tobias Johannessen und Alex Baudin auf ihre Chance.
Zwei Kilometer noch
153'
17:18
Nach einer kleinen Abfahrt stehen noch 2000 Meter auf dem Plan. Das Quartett fährt noch immer sehr harmonisch und so hat man den Vorsprung auf einer halben Minute halten können. Sofern es keine Stehversuche gibt, wird der Sieger aus der Vierergruppe kommen.
Gruppe harmoniert weiterhin
148'
17:18
Das Quartett hält die Verfolger auf einem Abstand von rund 45 Sekunden. Rund sieben Kilometer vor dem Ende bleibt festzuhalten, dass Mathieu van der Poel zwar den größten Führungsanteil leistet, doch auch seine Mitstreiter fahren immer wieder mit durch, sodass ein Durchkommen nun als äußerst wahrscheinlich gilt.
Ausblick auf das Ziel
145'
17:09
Aktuell befinden sich vier Akteure an der Spitze des Rennens. Neben Alex Baudin und Tobias Johannessen sind auch Tim Pidcock und Mathieu van der Poel dabei. Mit einem Blick auf das Finale, bei dem der letzte Kilometer leicht ansteigend ist, dürften vor allem der Brite und der Niederländer gute Aussichten haben. Zur Erinnerung: Im Frühjahr verlor Pidcock hauchdünn im Zielsprint gegen Tadej Pogačar beim Klassiker Mailand-Sanremo. Van der Poel hat sich in den letzten Tagen bereits als starker Anfahrer erwiesen, sodass auch seine Spritzigkeit allseits bekannt ist. Johannessen und Baudin dürften bei einer Sprintankunft als Außenseiter gelten.
Simmons wird eingeholt
140'
17:03
Nachdem Quinn Simmons und Derek Gee-West vorne nicht mithalten konnten, werden beide Fahrer nun aufgefahren. Das bedeutet auch, dass Netcompany INEOS nun weitere Unterstützung in der Nachführarbeit bekommt. Mads Pedersen würde bei einem Sprint zum engen Favoritenkreis gehören. Allerdings ist der Abstand wieder auf 55 Sekunden angewachsen.
Johannessen und Pidcock schließen auf
135'
16:59
Tobias Johannessen und Tom Pidcock können kurz nach der Kuppe zu Mathieu van der Poel aufschließen. In eben jener Abfahrt verabschiedet sich die Gangschaltung des Briten, der mit der Hacke immer wieder wutentbrannt gegen die Schalteinheit tritt. Nach einer halben Minute funktioniert es jedoch wieder und so macht er sich wieder auf, die Lücke zu schließen. Unterdessen ist auch Alex Baudin nach vorne aufgeschlossen, sodass es nun ein Quartett gibt.
van der Poel macht sich auf
130'
16:56
Dieser Angriff hat sich angekündigt! Mathieu van der Poel wirkte in den letzten Minuten bereits sehr unzufrieden und so entscheidet sich der ehemalige Weltmeister für eine Attacke. Am letzten kategorisierten Anstieg lässt er seine Kontrahenten stehen und macht sich alleine auf in Richtung Ziel.
Spitzengruppe guckt sich an
128'
16:45
Die achtköpfige Spitzengruppe guckt sich an. Mathieu van der Poel scheint überaus unzufrieden zu sein mit der Führungsbeteiligung, sodass er sich immer wieder umschaut. Unterdessen fällt das Tempo runter, sodass der Abstand auf 40 Sekunden schrumpft. Mit noch rund 26 Kilometern ist der Tagessieg alles andere als gesichert.
Kampf um Platz elf
122'
16:41
Obwohl Netcompany INEOS keinen direkten Siegfahrer am heutigen Tag vorzuweisen hat, scheinen die Briten die Gesamtwertung im Blick zu haben. Aktuell ist Egan Bernal Elfter und hat gerade einmal 30 Sekunden Vorsprung vor Tobias Johannessen. Auch Tom Pidcock könnte den Kolumbianer am Ende des Tages noch überholen, da der Abstand 38 Sekunden beträgt.
UAE Team Emirates zieht sich zurück
120'
16:38
Im Feld um Tadej Pogačar übernimmt Netcompany INEOS die Nachführarbeit. UAE Team Emirates - XRG scheint dies problemlos zu akzeptieren und sofort ziehen sich die Mannen um das gelbe Trikot zurück. Hinter den Briten reihen sich Team Visma | Lease a Bike und Lidl-Trek ein. Dennoch steigt der Abstand nach vorne auf 1:25 Minuten an.
Decathlon hilft Matthews aus
117'
16:33
Über das Teamradio gibt es die Durchsage beim Decathlon CMA CGM Team, dass der Funk von Michael Matthews, der für Team Jayco AlUla fährt, defekt sei. Dementsprechend sollen die Fahrer des französischen Rennstalls dem Australier ausrichten, dass sein Teamwagen hinter dem Feld auf ihn wartet. Trotz der Konkurrenz hilft man sich gegenseitig.
Lipowitz holt Verpflegung
113'
16:31
Florian Lipowitz lässt sich hinter das Peloton fallen und spricht kurz mit seinem sportlichen Leiter. Nach einigen Momenten nimmt der Co-Kapitän gleich mehrere Flaschen und Gels entgegen. Mit dem Extragewicht geht es wieder nach vorne und so verpflegt der letztjährige Dritte der Gesamtwertung Remco Evenepoel.
Gute Ausgangsposition für Lidl-Trek
111'
16:28
Aus Sicht von Lidl-Trek dürfte die Etappe bislang nahezu ideal verlaufen. In der Spitzengruppe hat der deutsche Rennstall mit Derek Gee-West und Quinn Simmons gleich zwei Fahrer. Im Hauptfeld, das rund 70 Sekunden Rückstand hat, sind unterdessen noch vier Fahrer mit dabei, wobei Mads Pedersen auch durchaus einen Sprint für sich entscheiden könnte.
Hitzeschlacht geht weiter
108'
16:21
Wie bereits in den letzten Tagen werden auch heute wieder sehr viele Trinkflaschen vom neutralen Motorrad genommen. Dabei wird der Deckel oftmals abgeschraubt und die kühle Flüssigkeit wird direkt ins Gesicht oder über die Beine geschüttet. Die Temperaturen, die heute in Richtung 40 Grad Celsius gehen, machen den Fahrern das Leben schwer.
Pidcock räumt weiter ab
101'
16:12
Auch die vorletzte Bergwertung kann Tom Pidcock für sich entscheiden und kommt somit auf sieben Punkte im Kampf um das gepunktete Trikot. Damit liegt er nun auf Rang zehn. Tadej Pogačar bleibt unangefochtener Leader mit 28 Zählern.
Keine Teamkollegen für Lipowitz
97'
16:08
Die Kilometer schwinden und Red Bull-Bora-Hansgrohe hat noch immer keinen Helfer in der Gruppe um die Favoriten dabei. Somit sind Remco Evenepoel und Florian Lipowitz auf sich gestellt. Bislang werden die beiden Fahrer vor allem über Helfer am Straßenrand verpflegt, sodass sich keiner zurückfallen lassen muss. Dennoch eine eher unangenehme Situation für die beiden Kapitäne des deutschen Rennstalls.
Vorsprung schrumpft
95'
16:00
Tim Wellens verabschiedet sich aus der Nachführarbeit und hat mit einem letzten harten Stint die Lücke nach vorne auf unter eine Minute schrumpfen lassen. Nun übernimmt Felix Großschartner und macht im Aufstieg in Richtung Côte de la Croix du Pey weiter Druck, sodass die achtköpfige Spitzengruppe sich nicht ausruhen kann.
UAE Team Emirates lauert
90'
15:53
Es bleibt dabei, dass UAE Team Emirates - XRG den Abstand nach vorne bei etwas über einer Minute hält. Dabei fährt die Mannschaft um das gelbe Trikot deutlich schneller, als sie müsste, sodass im weiteren Verlauf durchaus mit einem Angriff zu rechnen sein dürfte. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Tadej Pogačar oder doch Isaac del Toro einen Angriff lancieren würde. Unterdessen spricht der Kapitän mit seinen Mannen und gibt ihnen nochmal genauere Instruktionen.
Rennübersicht
85'
15:49
Eine achtköpfige Ausreißergruppe führt das Rennen an, die unter anderem mit Mathieu van der Poel und Tom Pidcock extrem prominent besetzt ist. Rund eineinhalb Minuten später folgt das Hauptfeld, in dem Tadej Pogačar noch fünf weitere Teamkollegen hat. Auch Jonas Vingegaard kann sich noch auf drei weitere Helfer verlassen. Dahingegen sind Remco Evenepoel und Florian Lipowitz isoliert. Das französische Nachwuchstalent Paul Seixas hat noch zwei Mannschaftskameraden an seiner Seite. Ähnlich ergeht es Juan Ayuso.
Pidcoch gewinnt Bergwertung
80'
15:42
Tom Pidcock gewinnt die Bergwertung der zweiten Kategorie, sodass der Brite sich die fünf Punkte im Kampf um das gepunktete Trikot sichern kann. Dahinter schnappen sich Quinn Simmons, Tobias Johannessen und Lennert Van Eetvelt die übrigen Zähler.
Wellens jagt die Spitzengruppe
75'
15:39
Während die Spitzengruppe nun nur noch aus acht Fahrern besteht, jagt im Hauptfeld Tim Wellens von UAE Team Emirates - XRG den Ausreißern hinterher. Der Belgier hält den Abstand konstant bei 1:15 Minuten, sodass ein möglicher Angriff von seinem Kapitän oder auch von Isaac del Toro zu einem Tagessieg führen könnte.
van der Poel kommt zurück
74'
15:37
Im schwersten Anstieg des heutigen Nachmittags scheint Mathieu van der Poel extrem gute Beine zu haben. Der Niederländer schließt die Lücke zur Gruppe um Tom Pidcock, die nahezu auf das Führungs-Duo aufgeschlossen ist. Dazu sind auch Pablo Castrillo und Alex Baudin wieder zurück.
Suc au May
73'
15:30
Der einzige Anstieg des Tages der Kategorie zwei, Suc au May, wird von der Spitzengruppe in Angriff genommen. Während Simmons und Johannessen einen starken Rhythmus finden, probiert es dahinter Tom Pidcock, den Sprung nach vorne zu wagen. An seinem Hinterrad sind noch Lennert Van Eetvelt und Derek Gee-West. Die restlichen elf Ausreißer sind mit rund einer halben Minute dahinter.
Gruppe des Tages steht
71'
15:23
Rund 70 Kilometer hat es gedauert, bis sich eine klare Rennkonstellation eingestellt hat. An der Spitze des Rennens befinden sich 16 Fahrer, wobei sich Quinn Simmons und Tobias Johannessen noch ein wenig von den weiteren Mitstreitern haben absetzen können. Die Lücke zum Feld der Favoriten, das noch rund 30 Profis umfasst, beläuft sich nun bereits auf eine Minute.
Pidcock zieht los
66'
15:21
Im Hauptfeld kontrolliert das UAE Team Emirates - XRG. Tom Pidcock ist nicht besonders zufrieden mit der aktuellen Phase und so zieht der Brite alleine los und schließt innerhalb von zwei Kilometern zur Spitzengruppe auf, die 20 Sekunden vor dem Hauptfeld fährt.
Prominente Spitzengruppe
63'
15:15
Die Mannschaft um Tadej Pogačar scheint das Rennen beruhigen zu wollen und lässt eine Spitzengruppe, die 15 Fahrer umfasst, wegfahren. Allerdings sind die Ausreißer durchaus prominent. Mit Mathieu van der Poel, Derek Gee-West, Quinn Simmons, Pablo Castrillo, Lennert Van Eetvelt, Marc Hirschi, Jordan Jegat, Valentin Paret-Peintre und Tobias Johannessen ist diese durchaus sehr stark besetzt.
Klassementfahrer zeigen sich
60'
15:12
Mit zunehmender Renndauer zerfällt das Peloton. Nahezu im Minutentakt müssen Rennfahrer reißen lassen, sodass sich das große Feld auf rund 40 Radprofis ausgedünnt hat. Allerdings sind noch alle GC-Anwärter dabei. Vor allem Tadej Pogačar als auch Remco Evenepoel zeigen sich immer in den vordersten Reihen. Wird es doch noch ein Tag für das Gesamtklassement? Sowohl der Slowene als auch der Belgier sind herausragende Klassikerfahrer, sodass ihnen der heutige Tagesabschnitt durchaus entgegenkommt.
Wildes Rennen
55'
15:06
Nach einem Drittel der Strecke hat sich noch immer keine Gruppe des Tages gebildet. Zwar probieren Filippo Ganna und Mathieu van der Poel, eine Lücke zu reißen, doch das Hauptfeld scheint alles andere als zufrieden zu sein, sodass der Ausreißversuch nur wenige Momente anhält.
Parra auf Abwegen
53'
15:02
In einer Abfahrt verpasst José Félix Parra im hinteren Teil des Pelotons eine Linkskurve und muss den Ausweg auf eine Wiese nehmen. Der Spanier bremst zwar stark ab und kommt zu Fall. Allerdings scheint er sehr weich zu fallen und steht sofort wieder auf. Ein neutraler Materialwagen hält sofort an, legt die Kette wieder auf und der Mann von Caja Rural - Seguros RGA kann das Rennen innerhalb weniger Momente wieder aufnehmen.
Valentin Paret-Peintre schnappt sich die Punkte
48'
14:53
Bei der Bergwertung sind lediglich zwei Punkte abzugreifen, die Valentin Paret-Peintre für sich verbuchen kann. Den letzten verbleibenden Zähler geht an Matteo Jorgenson. Weder der Franzose noch der US-Amerikaner sind bislang eine Gefahr im Kampf um das Bergtrikot, sodass diese Wertung weiterhin von Tadej Pogačar angeführt wird.
Pidcock zeigt sich
45'
14:52
Im Hauptfeld scheint Tom Pidcock überhaupt nicht zufrieden zu sein und führt selbst der Führungsgruppe nach. Sofort purzeln die Sekunden und nach rund einem Kilometer im Anstieg sind die Ausreißer wieder gefangen.
Erster kategorisierter Anstieg
44'
14:49
Die Côte de Naves ist der erste Berg des Tages. Allerdings ist es ein Anstieg der Kategorie drei. Mit einer Länge von 2300 Metern und einer durchschnittlichen Steigung von 7,4 Prozent ist die Schwierigkeit durchaus überschaubar.
Spitzengruppe wird größer
41'
14:42
Marco Haller und Julian Alaphilippe bekommen an der Spitze Unterstützung von Dorian Godon (Netcompany INEOS), Michel Heßmann (Movistar Team) und Xabier Mikel Azparren (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team), sodass nun ein Quintett das Rennen anführt.
Tudor-Duo setzt sich leicht ab
36'
14:37
Marco Haller schließt zu Julian Alaphilippe auf und zieht für den Franzosen das Tempo hoch. Der Österreicher geht extrem tief und baut den Vorsprung des Tudor-Duos auf fünf Sekunden aus. Allerdings bleibt es dabei, dass das Peloton noch immer in direkter Schlagdistanz ist.
Erste kleine Abfahrt
30'
14:37
Während die Anfangsphase stetig bergauf ging, hat das Peloton nun eine erste kleine Abfahrt erreicht. Dementsprechend ist das Tempo extrem hoch, doch Julian Alaphilippe nutzt die Chance, um eine Attacke zu lancieren. Dabei erhält er Unterstützung von Hugo Page, doch die beiden Franzosen können sich nur unwesentlich vom Feld absetzen.
Noch immer keine Spitzengruppe
24'
14:30
Obwohl es immer wieder Attacken aus dem Hauptfeld heraus gibt, kann sich noch keine Gruppe vom Peloton endgültig lösen. Somit bleibt die aktuelle Rennphase sehr unübersichtlich.
Unruhige Phase
20'
14:22
Während das Rennen vorne neu beginnt, haben die ersten Sprinter ihre Probleme, dem Tempo des Feldes zu folgen. Der zweimalige Etappensieger bei der diesjährigen Rundfahrt, Tim Merlier, muss abreißen lassen und verabschiedet sich aus dem Peloton. An der Spitze probiert es Filippo Ganna, der eine kleine Lücke reißt. Gleich vier Fahrer befinden sich in seinem Windschatten, ehe der Italiener wieder rausnimmt, womit alles wieder zusammenläuft.
Pedersen vor Girmay
16'
14:19
Der Aufwand vom Team Lidl-Trek scheint sich gelohnt zu haben. Mads Pedersen tritt rund 200 Meter vor dem Zwischensprint an und kann eine Lücke zu seinen direkten Konkurrenten reißen. Der Däne überquert den Strich und sichert sich 25 Punkte im Kampf um Grün. Dahinter sind es Biniam Girmay, Jasper Philipsen und Isaac del Toro.
Vorbereitung auf den Zwischensprint läuft
13'
14:14
Noch immer führt Lidl-Trek das Fahrerfeld an. Dahinter bringt sich jedoch auch das Team von Biniam Girmay, das XDS Astana Team und auch Alpecin-Premier Tech in Stellung.
Ausreißer werden gestellt
10'
14:06
Das Tempodiktat des deutschen Rennstalls zeigt Wirkung. Immer wieder blicken sich die Fahrer der Spitzengruppe um und müssen erkennen, dass ein Ausreißversuch zur aktuellen Phase aussichtslos ist. Somit nehmen die fünf Ausreißer die Beine hoch und lassen sich zurückfallen.
Lidl-Trek führt nach
6'
14:02
Der Zwischensprint steht rund 14 Kilometer nach dem scharfen Etappenstart an, sodass es wenig überrascht, dass Lidl-Trek die Nachführarbeit übernimmt. Die Mannschaft um Mads Pedersen hält die Ausreißer auf rund 15 Sekunden Abstand, sodass die Spitzengruppe noch in Schlagdistanz ist.
Attacken starten
3'
14:02
Mit einigen Momenten Verzögerung geht das Gespringe dann doch los. Mit Quinten Hermans, Alex Kirsch und Stefano Oldani können sich drei Fahrer vom Peloton absetzen. Dahinter setzen noch Georg Steinhauser und Ewen Costiou nach.
Scharfer Start
1'
13:48
Nach einer rund 5100 Meter langen Einrollphase erfolgt der scharfe Start! Das Rennen ist eröffnet, doch die Attacken bleiben vorerst aus.
Peloton rollt los
13:46
Pünktlich um 13:45 Uhr rollt das Fahrerfeld los. An den Trikotträgern hat sich in den letzten Tagen nichts geändert. Tadej Pogačar hat noch immer Gelb auf seinen Schultern, während das weiße Jersey des besten Jungprofis Isaac del Toro gehört. Das gepunktete Bergtrikot trägt Jonas Vingegaard stellvertretend für Pogačar. Mads Pedersen trägt Grün. Die goldene Rückennummer des kämpferischsten Fahrers des Vortages gehört unterdessen Liam Slock, der am Vortag mit einem aufopferungsvollen Ausreißversuch das Peloton bis rund eineinhalb Kilometer vor dem Ende ärgerte.
Favoriten des Tages
13:34
Das Höhenprofil lässt vermuten, dass sich vor allem Klassikerspezialisten heute durchsetzen dürften. Für die Gesamtklassementfahrer dürfte der heutige Tag zu wenig anspruchsvoll sein, um Zeitabstände zu forcieren. Die reinen Flachsprinter werden die Anstrengungen auf dem Weg in Richtung Ziel merken und wohl nicht in den Kampf um den Tagessieg eingreifen können. Somit bleiben vor allem endschnelle Fahrer, die jedoch extrem gut über welliges Terrain kommen. Zum engeren Favoritenkreis zählen unter anderem Mathieu van der Poel, Biniam Girmay, Michael Matthews und auch Mads Pedersen, die als Sprinter allesamt gut über welliges Terrain hinwegkommen. Aus deutscher Sicht dürfte der heutige Tagesabschnitt wohl sowohl für Georg Zimmermann als auch für Felix Engelhardt interessant sein. Alles in allem kann jedoch davon ausgegangen werden, dass eine Ausreißergruppe den Sieger stellen wird.
Stetiges Auf und Ab
13:26
Für das Peloton, das noch immer 176 Fahrer umfasst, stehen 154,6 Kilometer auf dem Plan. Obwohl die ganz großen Schwierigkeiten ausbleiben, da es lediglich vier kategorisierte Anstiege gibt, von denen die Suc au May mit einem Aufstieg der Kategorie zwei zur Rennmitte der schwierigste Berg ist, geht es nahezu durchweg hoch und runter. Somit müssen rund 2700 Höhenmeter überwunden werden, sodass die reinen Sprinter heute wohl nicht in den Kampf um den Tageserfolg eingreifen können.
Zweiter Streich für Merlier
13:21
Auf dem gestrigen achten Tagesabschnitt der Großen Schleife 2026 sicherte sich Tim Merlier vom Team Soudal Quick-Step seinen zweiten Sprinterfolg. Nachdem der Belgier bereits am Freitag erfolgreich war, konnte der 33-Jährige auch am gestrigen Samstag den Sieg einfahren. Nach rund vier Stunden Fahrzeit flog er regelrecht an seinen Kontrahenten vorbei und setzte sich gegen Biniam Girmay und Olav Kooij durch. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Merlier auch am dritten Tag in Folge zuschlagen kann, da das Etappenprofil alles andere als auf ihn zugeschnitten ist.
Hitze fordert Tribut
13:12
Frankreich leidet noch immer unter einer extremen Hitzewelle. In der Gemeinde Corrèze werden Temperaturen um die 40 Grad Celsius erwartet, was die Jury bereits am Vorabend veranlasst hat, dass die neunte Etappe um rund 30 Kilometer gekürzt wird. Somit wartet auf das Fahrerfeld nun 154,6 Kilometer in Richtung Ussel.
Herzlich willkommen
13:07
Hallo und herzlich willkommen zur neunten Etappe der Tour de France 2026! Ab 13:45 Uhr bewegt sich das Peloton von Malemort in Richtung Ussel. Dabei müssen 154,6 Kilometer zurückgelegt werden, nachdem es kurzfristige Anpassungen am Vortag gab.