Au revoir!
17:54
Für heute soll es das von der Tour de France gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Samstag. Bis morgen!
Ausblick
17:52
Morgen wird es bei der Grande Boucle wieder hart, es steht die nächste Bergetappe auf dem Programm. Über 183,9 Kilometer geht es von Champagnole auf das Plateau de Solaison. Bei der Zielankunft handelt es sich um eine Bergwertung der Ehrenkategorie. Der scharfe Start ist für 13:20 Uhr geplant.
Seixas jetzt in Weiß
17:50
Auch bei den Nachwuchsfahrern wechselt der Führende. Jetzt hat Paul Seixas die Nase knapp vorn, drei Sekunden sprechen für den Franzosen gegenüber den heutigen Träger Juan Ayuso. Beim Grünen Trikot hat sich nichts getan, das behält Mads Pedersen. Lidl-Trek bleibt beste Mannschaft.
Paret-Peintre trägt das Bergtrikot von Pogačar
17:49
Durch den Gewinn der letzten Bergwertung behält Tadej Pogačar das Bergtrikot. Was den stellvertretenden Träger betrifft, da gibt es eine Änderung. Valentin Paret-Peintre ist dank der heute gesammelten Punkte jetzt Zweiter vor Richard Carapaz und Jonas Vingegaard und kleidet sich morgen in das gepunktete Textil.
Maillot Jaune
17:43
Im Gesamtklassement baut Tadej Pogačar seinen Vorsprung damit weiter aus, liegt inzwischen viereinhalb Minuten vor Jonas Vingegaard. Dritter ist jetzt wieder Remco Evenepoel, der am letzten Berg Schwierigkeiten hatte, aber mit großem Kampfgeist am Ende immerhin noch Etappenfünfter wurde. Florian Lipowitz ist Sechster – 40 Sekunden vom Podium entfernt.
Verlauf der Etappe
17:40
Lange Zeit wurde die 14. Etappe durch Ausreißer geprägt, die sich im Anstieg zum ersten Berg des Tages auf den Weg machten. Aus der einstmals 38 Mann starken Gruppe heraus sammelte Valentin Paret-Peintre fleißig Bergpunkte, am Ende aber verblieben nur Richard Carapaz und Tobias Johannessen. Doch im letzten Anstieg wurden diese von der Gruppe des Gelben Trikots gestellt. Aus dieser heraus lancierte Tadej Pogačar etwa sieben Kilometer vor dem Ziel den entscheidenden Angriff.
Sieg für Pogačar!
155'
17:37
Souverän fährt Tadej Pogačar zu seinem vierten Etappensieg bei dieser Tour, dem 25. insgesamt, nimmt abermals zehn Sekunden Bonifikation mit. 38 Sekunden später kommt sein Teamkollege Isaac del Toro als Zweiter an – mit Paul Seixas im Schlepptau. Weitere sechs Sekunden später ist Jonas Vingegaard da. Mit 50 Sekunden Rückstand wird Florian Lipowitz Siebter.
Flamme Rouge
154'
17:35
Inzwischen kann der Mann in Gelb unbedrängt fahren, seit geraumer Zeit befinden sich die Zuschauer hinter Absperrungen. So kann den viermaligen Toursieger gar nichts mehr aufhalten.
Pogačar nicht zu stoppen
151'
17:31
Pogačar weist eine halbe Minute Guthaben auf, kurbelt auf den verbleibenden sechs Kilometern nahezu in der Ebene dem Ziel entgegen. Dahinter fährt Vingegaard gemeinsam mit Seixas. In der dritten Gruppe stecken Florian Lipowitz, dessen Teamkollege Remco Evenepoel und das Weiße Trikot von Juan Ayuso, welches arg gefährdet ist.
Pogačar holt Bergwertung
149'
17:29
Auf dem Col du Haag ist Tadej Pogačar als Erster oben, nimmt zehn Punkte mit und setzt sich damit wieder an die Spitze der Wertung des Bergtrikots. Dahinter rollen Jonas Vingegaard und Paul Seixas über den Pass.
Vingegaard kämpft
148'
17:27
Jonas Vingegaard gibt alles. Der Däne versucht verbissen, die Lücke nicht zu groß werden zu lassen. Inzwischen kämpft dort vorn jeder für sich allein.
Pogačar attackiert!
148'
17:25
Dann tritt Tadej Pogačar an, das ist die erwartete Attacke. Der Slowene setzt sich ab.
Ausreißer gestellt
147'
17:23
Kurz darauf führt Jonas Vingegaard die Gruppe des Gelben Trikots an die beiden verbliebenen Ausreißer heran. Das Duo versucht anschließend verbissen, da irgendwie dranzubleiben. Fürs Erste gelingt das.
Johannessen wieder da
147'
17:21
An der Spitze kommt Tobias Johannessen tatsächlich wieder an Richard Carapaz heran. Allerdings schmilzt das Polster unaufhörlich. Die Verfolgergruppe liegt nur noch 15 Sekunden zurück.
Evenepoel fällt zurück
146'
17:18
Remco Evenpoel und Juan Ayuso quälen sich am Ende der Gruppe, haben Mühe, den Allerbesten zu folgen. Vingegaard tritt weiter aufs Gas, Tadej Pogačar wartet ab. Und für Evenpoel ist das zu viel.
Lipowitz forciert
145'
17:15
Jetzt tritt Florian Lipowitz an, das ist allerdings nur eine leichte Tempoverschärfung. Fürs Erste geht nur Paul Seixas mit. Doch eine nennenswerte Lücke reißt nicht auf. Jonas Vingegaard fährt das kleine Loch wieder zu. Sieben Fahrer verbleiben in dieser Gruppe.
Angriffslustigster Fahrer
144'
17:14
Der Einsatz von Richard Carapaz hat sich insofern schon gelohnt, als dass der Südamerikaner zum kämpferischsten Fahrer dieser Etappe gewählt wurde und morgen die Goldene Startnummer tragen darf.
Elf Verfolger für Carapaz
143'
17:09
In der Gruppe um Tadej Pogačar fahren noch elf Sportler. Sepp Kuss macht vorn das Tempo. Direkt dahinter fährt Florian Lipowitz. Aktuell verliert Richard Carapaz keinen Boden, eine Minuten spricht für den Ecuadorianer.
Solo von Carapaz
142'
17:08
Während die Gruppe des Gelben Trikots auf unter eine Minute näherrückt, ergreift Richard Carapaz die Flucht nach vorn. Der Olympiasieger von 2021 versucht es auf eigene Faust, lässt Tobias Johannessen stehen.
Duo an der Spitze
141'
17:05
An der Spitze setzen sich Tobias Johannessen und Richard Carapaz ab. Aus der Gruppe des Gelben Trikots fallen immer mehr Fahrer zurück, das betrifft beispielsweise Tom Pidcock.
Vorausblick
140'
17:02
Die Bergwertung der ersten Kategorie wird knapp sechs Kilometer vor dem Ziel abgenommen. Danach gibt es bis zum Ziel im Wintersportort Le Markstein im Gemeindegebiet von Fellering kaum noch Höhenunterschied.
Nur noch vier Fahrer vorn
138'
17:00
Anders Johannessen hat seine Arbeit getan und sich von seinem Zwillingsbruder Tobias verabschiedet. Damit verbleit ein Quartett an der Spitze – mit 1:20 Minuten Vorsprung.
Saint-Amarin
137'
16:54
Unterdessen kurbelt die Radprofis durch die Straßen von Saint-Amarin. Dort wird gleich der Anstieg zur letzten Bergwertung des Tages beginnen. Dabei handelt es sich um den Col du Haag. Dieser Gebirgspass in den Vogesen wird in einer Höhe von 1.233 Metern überfahren – und zwar erstmals bei einer Tour de France. Bis dort hoch sind gut elf Kilometer Bergauffahrt zu bewältigen. Im Schnitt ist es 7,3 Prozent steil. Allerdings sind es abschnittsweise sogar bis zu zehn Prozent.
Letztes Flachstück
131'
16:50
Dort schließt sich ein Flachstück an, wobei die Straße lediglich leicht ansteigt. Hier heißt es Tempo zu bolzen, was insbesondere für die Gruppe des Gelben Trikots gilt, die nur noch anderthalb Minuten zurückliegt.
Vorletzter Berg geschafft
125'
16:47
Inzwischen ist der Col du Hundsruck bewältigt. Es steht eine letzte rasende Abfahrt an, die allerdings nur etwa fünf Kilometer lang ist. In Bitschwiller-lès-Thann kommen wir dabei auf 386 Metern Höhe an.
Charming deutlich abgehängt
123'
16:42
Anthon Charming fährt beinahe schon den ganzen Tag allein und weit abgeschlagen am Ende des Rennens. Der Däne musste ganz früh abreißen lassen. Aktuell wird der 28-Jährige mit 27 Minuten Rückstand vermeldet, fährt einsam gegen die Karenzzeit. Das Gruppetto befindet sich etwa sechs Minuten vor ihm.
Ein Quintett verbleibt
121'
16:37
Ben Healy geht jetzt wohl der Strom aus. Der Ire hat viel Arbeit verrichtet für seinen Kapitän Richard Carapaz und muss die fünf Fluchtkollegen jetzt ziehen lassen. An der Spitze der Gruppe sorgen momentan die Johannessen-Zwillinge für Tempo.
Col du Hundsruck
119'
16:31
Nun muss wieder geklettert werden. Der Col du Hundsruck wäre durchaus eine Bergwertung der dritten Kategorie wert gewesen, ist aber bei dieser Tour nicht kategorisiert. Die Mühen der Kletterer werden also nicht mit Punkten belohnt.
Martinez kehrt zurück
117'
16:31
In der Ebene bis zum nächsten Anstieg schafft die Gruppe um Lenny Martinez wieder den Anschluss. Damit versammeln sich hier nun 41 Radprofis.
Gruppe des Gelben Trikots
115'
16:24
Von Peloton können wir inzwischen gar nicht mehr sprechen. Das Tempo ist so hoch, dass zahlreiche Fahrer zurückfallen, beispielsweise Lenny Martinez, der Zehnte im Gesamtklassement. Derzeit werden noch 28 Fahrer in der Gruppe des Gelben Trikots vermeldet.
UAE auf der Jagd
110'
16:20
Im Peloton sorgt UAE dafür, dass der Abstand zur Spitze stetig schmilzt. Inzwischen sind das keine zwei Minuten mehr. Es deutet also viel daraufhin, dass Tadej Pogačar etwas vorhat. Für die sechs Ausreißer sind das keine guten Nachrichten.
Haut-Rhin
105'
16:15
Auf dem letzten Gipfel führte die Fahrt vom Département Vosges ins Territoire de Belfort. Nach diesen kurzen Abstechern sind wir aber inzwischen wieder ins Département Haut-Rhin zurückgekehrt und werden dort auch für den Rest der Etappe bleiben.
Trockene Straße
100'
16:14
Glücklicherweise regnet es nicht mehr, diese Abfahrt können die Profis auf trockener Straße bewältigen.
Zur Situation
96'
16:12
Auf der Kuppe wurde die Gruppe Pidcock übrigens vom Hauptfeld geschluckt. Wir haben jetzt also nur noch das Sextett vorn. Dahinter folgt mit mit zwei Minuten Abstand das Peloton.
Die weiteren Punkte
95'
16:10
Zählbares gibt es an der vorletzten Bergwertung auch für Tobias Johannessen (6, 150 Euro), Einer Rubio (4), Ben Healy (2) und Anders Johannessen (1).
Paret-Peintre fährt virtuell ins Bergtrikot
94'
16:04
Diesmal fährt das Valentin Paret-Peintre offensiv von vorn, muss keine Gegenwehr fürchten. Damit holt sich der Franzose auf dem Ballon d'Alsace die zehn Punkte und 650 Euro, zieht mit nun insgesamt 43 Punkten an Tadej Pogačar vorbei und befindet sich virtuell im Bergtrikot. Richard Carapaz gibt sich jetzt deutlich mit Platz zwei, acht Zählern und 400 Euro zufrieden.
Armirail arbeitet in der Verfolgergruppe
92'
16:00
In der Gruppe Pidcock fährt Bruno Armirail schon lange Zeit vorn für Visma | Lease a Bike, die Mannschaft von Jonas Vingegaard.
Großschartner arbeit für UAE
90'
15:55
An der Spitze des Pelotons hat UAE Team Emirates XRG das Kommando. Zwar hat dort Nils Politt seine Arbeit getan, ist zurückgefallen, jetzt aber fährt Felix Großschartner im Wind und sorgt mit seinem Tempo dafür, dass die Abstände nach vorn kontinuierlich schmelzen.
Gruppe Pidcock
88'
15:48
Noch immer fährt die Gruppe mit Tom Pidcock etwa eine Minute vor dem Hauptfeld – aber ohne Aussicht, heute noch etwas bewegen zu können. Felix Engelhardt und Georg Steinhauser sind allerdings nicht mehr dabei. In dieser Gruppe findet jetzt Thymen Arensman Unterschlupf.
Carapaz versteuert sich
86'
15:46
In einer engen Kurve auf einer von zahlreichen Zuschauern gesäumten Straße versteuern sich Richard Carapaz und Ben Healy, müssen kurz halten. Doch gravierend zurückgeworfen werden beide nicht.
Ballon d'Alsace
84'
15:41
Wenig später erreichen wir in Saint-Maurice-sur-Moselle auf 562 Metern die Talsohle, ehe nun der Anstieg zur nächsten Bergwertung des Tages beginnt. Im Süden der Vogesen gilt der Ballon d'Alsace als bedeutende Erhebung, misst 1.247 Meter. Die Bergwertung der ersten Kategorie wird auf 1.173 Metern abgenommen. Bis dahin geht es knapp neun Kilometer bergauf - mit durchschnittlich knapp sieben Prozent.
Moselquelle
79'
15:37
Soeben führt die Fahrt durch Bussang. Ganz in der Nähe am Col de Bussang in 696 Metern Höhe entspringt übrigens die Mosel. Von hieraus legt deren Wasser 544 Kilometer zurück, sie ist damit der zweitlängste Nebenfluss des Rheins und mündet in Koblenz in diesen.
Regen
75'
15:33
Ausgerechnet in der Abfahrt regnet es recht heftig. Auf nasser Straße müssen sich die Radprofis ganz besonders vorsehen. Noch haben wir glücklicherweise keine Stürze gemeldet bekommen.
Paret-Peintre schnuppert am Bergtrikot
72'
15:30
Zählbares gibt es zudem für Tobias Johannessen (zwei Punkte) und Einar Rubio (ein Zähler). In Sachen Bergtrikot festigt Paret-Peintre den zweiten Platz. Neun Punkte fehlen noch zu Tadej Pogačar.
Col du Page
71'
15:22
Auf schmaler Straße klettern die Ausreißer dem Gipfel des Col du Page entgegen. Ben Healy macht die Arbeit. Dahinter lauert Valentin Paret-Peintre. Der Franzose tritt dann an und ist nicht zu halten, streicht fünf Punkte und 500 Euro ein. Für Richard Carapaz bleibt erneut nur Rang zwei. Dafür gibt es drei Zähler und 250 Euro.
Rubio vorn dran
68'
15:18
Einer Rubio von Movistar stellt jetzt den Anschluss her. Damit fahren nun sechs Radprofis an der Spitze und bauen mittlerweile auf zweieinhalb Minuten Guthaben gegenüber dem Hauptfeld.
Radwechsel bei Arensman
66'
15:13
In der ersten Verfolgergruppe hat Thymen Arensman einen Schaden, muss das Rad wechseln. Ein paar Sekunden vor ihm fährt Einer Rubio inzwischen ebenfalls allein, weil dessen Teamkollege Pablo Castrillo am Ende ist und zurückfällt. So wird es schwer, den Anschluss zum Kopf des Rennens zu schaffen.
Viele der Ausreißer bald gestellt
63'
15:10
Ein Großteil der einstmals Flüchtigen wird bald vom Peloton geschluckt. Da sind Felix Engelhardt und Georg Steinhauser dabei. Letzterer hat ja viel Arbeit für das Team von Healy und Carapaz verrichtet. Auch Tom Pidcock fährt hier, wird heute also doch keinen weiteren Boden im Gesamtklassement gutmachen können.
Kruth
60'
15:07
Inzwischen fahren die Ausreißer durch die Straßen des Ortes Kruth, die Abfahrt ist bewältigt. Nun aber geht es gleich wieder bergauf. Der zehn Kilometer lange Anstieg zum Col du Page beginnt. Dieser ist im Schnitt 4,7 Prozent steil, es handelt sich um eine zweite Kategorie. Teil des Aufstiegs ist der Col d'Oderen.
Keine Bedrohung fürs Gelbe Trikot
56'
15:00
Von den fünf Jungs dort vorn ist Tobias Johannessen als Fünfzehnter bestplatzierter Profi im Gesamtklassement, weist knapp eine Viertelstunde Rückstand auf. Auch Richard Carapaz befindet sich noch in den Top 20, der Ecuadorianer hat es aber aufs Bergtrikot und vielleicht auf den Etappensieg abgesehen.
Zur Situation
52'
15:00
Neben den Johannessen-Zwillingen aus Norwegen (Uno-X-Mobility) fahren Richard Carapaz und Ben Healy (EF Education-Easypost) sowie Valentin Paret-Peintre (Soudal Quik-Step) an der Spitze. Die übrigen einstigen Fluchtbegleiter liegen 1:15 Minuten zurück. Dem Peloton fehlen fast zwei Minuten.
Lange Abfahrt
47'
14:52
Derzeit befinden sich die Fahrer auf einer langen Abfahrt. Über gut 16 Kilometer geht es knapp 700 Höhenmeter hinab. An der Spitze hat sich eine fünfköpfige Gruppe gebildet.
Erste Zielpassage
43'
14:49
Jetzt gleich gibt es in Markstein die erste Zielpassage. Vergeben wird hier jetzt noch gar nichts. Es verbleiben knapp 112 Kilometer, die noch zu fahren sind, ehe hier der Tagessieger ermittelt wird.
Weitere Punktevergabe
39'
14:45
Mit etwas Abstand kommen Ben Healy (6 Punkte, 150 Euro), Tobias Johannessen (4 Zähler), Anders Johannessen (2) und Kévin Vauquelin (1) an. Im Klassement des Bergtrikots ziehen Paret-Peintre und Carapaz am stellvertretenden Trikoträger Jonas Vingegaard vorbei. Sollte Tadej Pogačar in Gelb bleiben, würde das jetzt schon reichen, der Franzose würde morgen das gepunktete Trikot tragen. Aber es liegen heute ja noch mehr Punkte auf der Straße.
Erste Bergwertung des Tages
37'
14:42
Valentin Paret-Peintre macht EF Education-Easypost einen Strich durch die Rechnung. Der Franzose ist spritziger an der Bergwertung, holt sich auf dem Grand Ballon die zehn Punkte und dazu 650 Euro für die Mannschaftskasse von Soudal Quick-Step. Richard Carapaz nimmt acht Zähler und 400 Euro mit.
Knapp 35 km/h
35'
14:40
Während der ersten Rennstunde hat die Spitze des Rennens 34,9 Kilometer zurückgelegt. Der im Vorfeld schnellste vorausberechnete Schnitt für die gesamte Etappe liegt bei 40. Das würde auf eine Zielankunft gegen 17:24 Uhr hindeuten.
Ein Deutscher kurbelt vorn
34'
14:38
Georg Steinhauser gibt alles für seinen Kapitän. Der deutsche Rennfahrer macht an der Spitze der Ausreißergruppe Tempo. Damit wächst das Polster zum Peloton auf anderthalb Minuten. Übrigens auch im Hauptfeld macht ein Deutscher das Tempo. Nils Politt sorgt für UAE aber eher für Kontrolle, damit der Abstand im Rahmen bleibt.
Alles für Carapaz
32'
14:29
Auf den letzten vier Kilometern ist dieser Vogesengipfel am steilsten, hier sind das durchschnittlich acht Prozent. Und EF Educartion-Easypost hat vier Profis vorn dabei, arbeitet konsequent für Richard Carapaz. Ein Trio dieser US-amerikanischen Mannschaft macht das Tempo. Doch einer des Teams, das ist Alex Baudin, fällt soeben zurück.
Healy zwischenzeitlich entwischt
30'
14:26
Ben Healy hat sich zusammen mit Pablo Castrillo um einige Sekunden von den Fluchtbegleitern abgesetzt. Das aber reicht nicht, um wegzukommen. Das Duo wird alsbald wieder gestellt.
Bergwertung der ersten Kategorie
28'
14:24
EF Education-Easypost ist zahlreich in der Gruppe vertreten, vier Fahrer dürften das sein. Offenbar hat man es auf das Bergtrikot abgesehen, das soll im Idealfall Richard Carapaz holen. Ben Healy macht derzeit Tempo. Allerdings geht es momentan flacher dahin, da lässt sich keiner abhängen. Und sogar der eben noch schlecht aussehende Lennert Van Eetvelt ist plötzlich wieder dabei, quält sich da aber am Ende der Gruppe.
Noch lange nicht oben
26'
14:17
Lennert Van Eetvelt hat heute nicht die Beine. Der 28. des Gesamtklassements kann in der Gruppe dort vorn nicht mithalten, muss reißen lassen.
Besetzung der Fluchtgruppe
24'
14:11
Weitere namhafte Flüchtlinge sind Egan Bernal und Richard Carapaz, der im Kampf ums Bergtrikot die beste Ausgangsposition besitzt. Darauf hat es auch Valentin Paret-Peintre abgesehen. Aus deutscher Sicht haben wir Felix Engelhardt und Georg Steinhauser dort vorn dabei.
Pidcock wieder dabei
22'
14:09
Tatsächlich mischt Tom Pidcock wie schon gestern in der Gruppe wieder mit. Der Brite ist inzwischen Vierter im Gesamtklassement – mit 4:14 Minuten Rückstand. Fürs Erste lässt man ihn gewähren. Der Abstand wächst auf eine Minute.
Suche nach der Gruppe
20'
14:06
Dennoch gibt es ein stetiges Bestreben, hier eine Gruppe zu bilden. Und dann setzt sich doch allmählich eine recht große Gruppe ab. Der Abstand aber ist nicht sehr üppig.
Auslese beginnt
18'
14:03
Zahlreiche Fahrer werden abgehängt, erwartungsgemäß auch einige von denen, die sich eben noch um die dicken Sprintpunkte bemühten. Für die geht es jetzt schon nur noch darum, einfach irgendwie im Rahmen der Karenzzeit ins Ziel zu gelangen. Vorn bleibt das Feld ums Gelbe Trikot noch zusammen.
Grand Ballon
15'
14:00
Nach dem Sprint wird das Rennen richtig eröffnet, schließlich geht es nahezu umgehend bergauf. Der Grand Ballon steht auf dem Programm. Mit 1.424 Metern ist das der höchste Berg der Vogesen. Dabei geht es für die Profis bis auf 1.336 Meter hoch. Der Anstieg ist beinahe 22 Kilometer lang - allerdings mit Bergabstücken zwischendrin. Entsprechend wird die durchschnittliche Steigung mit nur 4,7 Prozent angegeben.
Weitere Punktevergabe
14'
13:56
Die weiteren Punkte in Wattwiller holen Jake Stewart (12 Punkte), Edward Planckaert (10), Quinn Simmons (9), Mike Teunissen (8), Tim Marsman (7), Mathias Vacek (6), Lewis Askey (5), Bruno Armirail (4), Anders Johannessen (3), Victor Campenaerts (2) und Nico Denz (1).
Zwischensprint
13'
13:51
Am Ende kämpfen vier Sportler richtig ernsthaft um die Punkte. Dabei erweist sich Japser Philipsen als der schnellster Sprinter, sackt 25 Punkte und die 1.500 Euro für die Mannschaftskasse von Alpecin-Premier Tech ein. Mads Pedersen hat das Nachsehen muss sich mit 20 Zählern und 1.000 Euro begnügen, verteidigt aber sein Grünes Trikot. Dritter wird Max Kanter (16 Punkte, 500 Euro). Als Vierter kommt Biniam Girmay durch (14 Punkte).
Wattwiller
11'
13:49
Nun nähern wir und dem Zwischensprint in Wattwiller. Die für ihr Mineralwasser bekannte Gemeinde liegt im Arrondissement Thann-Guebwiller.
Département Haut-Rhin
8'
13:43
Zunächst bewegen wir uns heute in grob westlicher Richtung durch das Département Haut-Rhin. Über den gesamten Tag hält sich der Tour-Tross in der Region Grand Est auf. Kurz nach der ersten Bergwertung beginnt übrigens eine Schleife. Folglich wird Markstein schon vor der eigentlichen Zielankunft einmal passiert, allerdings vom Grand Ballon aus – also ohne nennenswerte oder gar kategorisierte Steigung.
Sonnenschein
6'
13:40
Beinahe schlagartig ist es vorbei mit dem Regen. Plötzlich scheint die Sonne aufs Fahrerfeld. An der sportlichen Situation ändert sich nichts. Das Team von Philipsen kurbelt in höchstem Tempo an der Spitze und hält damit alle in Schach.
Keine Attacken
4'
13:37
Alle wissen, dass die Sprinterteams eine Flucht nicht durchgehen lassen würden. Schließlich wartet bereits nach 12,6 Kilometern der Zwischensprint. Also wird auf Attacken verzichtet. Alpecin-Premier Tech macht an der Spitze Tempo. Das ist die Mannschaft von Jasper Philipsen, dem Zweiten in der Wertung im Kampf ums Grüne Trikot.
Debruyne fehlt
2'
13:37
Ein Radprofi fehlt uns doch noch. Ramses Debruyne von Alpecin-Premier Tech, immerhin der Achtzehnte des Gesamtklassements, kann zur heutigen Etappe krankheitsbedingt nicht antreten. Damit verbleiben 170 Fahrer.
Scharfer Start
1'
13:36
Längst hat sich das Fahrzeug der Tour-Direktion auf breiter Straße, unterstützt durch ein Begleitmotorrad, knapp vor das Fahrerfeld gespannt. Dann erhebt sich Christian Prudhomme trotz des Regens aus der Dachluke und gibt das Rennen mit geschwenkter gelber Flagge frei.
Regen
13:28
Noch auf der neutralisierten Fahrt setzt starker Regen ein. Das war für heute ohnehin vorhergesagt, aber erst für die Vogesen und nicht schon jetzt am Start.
Tom Pidcock
13:21
Mit der goldenen Rückennummer des gestern kämpferischsten Fahrer ist Tom Pidcock unterwegs. Der Brite gehörte zur Fluchtgruppe, wurde am Ende zwar nur Etappendritter, machte im Gesamtklassement aber eine Satz auf Rang vier. Das Podium ist nur noch neun Sekunden entfernt.
Es rollt
13:11
Soeben setzt sich das Peloton in Bewegung. Für die verbliebenen 171 der einstmals 184 Fahrer geht es jetzt etwa 20 Minuten über etwa 12,5 Kilometer in entspannter Fahrt durch die Straßen von Mulhouse und der Gemeinden des gleichnamigen Arrondissements.
Mulhouse
13:01
Zum 18. Mal ist Mulhouse (zu Deutsch: Mülhausen) Etappenort der Grande Boucle. Neben einem Prolog wurden hier elf weitere Tagesabschnitte gestartet. In einigen Jahren war die Stadt im Elsass zugleich auch Zielort. Wir befinden uns im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz.
Trikots
12:51
Im Grünen Trikot ist weiterhin Mads Pedersen unterwegs. 41 Punkte beträgt der Vorsprung auf Jasper Philipsen. Da heute maximal 45 Zähler zu holen sind, wäre ein Wechsel theoretisch möglich, das Profil der Etappe lässt das aber nicht zu. Max Kanter liegt bei den Sprintern mit 239 Punkten auf Platz fünf. Das Bergtrikot gehört derzeit Tadej Pogačar und wird stellvertretend von Jonas Vingegaard getragen. 35 Bergpunkte stehen heute auf dem Spiel. Somit gibt es einige Kandidaten, die sich Hoffnungen auf dieses Textil machen dürfen. Im Kampf ums Weiße Trikot liegen drei Nachwuchsfahrer innerhalb von 46 Sekunden, da wird der führende Juan Ayuso auf der Hut sein müssen. Beste Mannschaft ist noch immer Lidl-Trek – allerdings seit gestern mit nur noch gut neun Minuten Polster zu UAE.
Maillot Jaune
12:41
In Gelb fährt natürlich nach wie vor Tadej Pogačar. Der viermalige Toursieger baut auf einen Vorsprung von gut dreieinhalb Minuten auf Jonas Vingegaard. Florian Lipowitz liegt als Siebter 4:44 Minuten zurück. Nach den zwei flachen Etappen zuletzt und der gestrigen erfolgreichen Flucht geht es für die Klassementfahrer heute wieder richtig zur Sache.
Tagesaufgabe
12:31
Für die Radprofis gilt es, stattliche 3.800 Höhenmeter zu überwinden. Entsprechend wird die Kraxelei durch die Vogesen recht bald beginnen. Schon kurz nach dem Zwischensprint bei Kilometer 12,6 steigt die Straße erstmals deutlich an. Es warten insgesamt vier Berge – drei der ersten und einer der zweiten Kategorie. Der Grand Ballon wird mit 21,5 Kilometern Anstieg angegeben. Allerdings gibt es bei der Hälfte einen entspannteren Abschnitt. Umso steiler jedoch gestaltet sich der Rest. Nur halb so lang, aber dafür noch knackiger ist der letzte Aufstieg zum Col du Haag. Von dessen Gipfel sind es noch ziemlich genau sechs Kilometer bis ins Ziel.
Bonjour!
12:21
Herzlich willkommen zur Tour de France! Auf der Großen Schleife steht heute die 14. Etappe auf dem Programm. Dabei geht es über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein. Das Fahrerfeld soll sich gegen 13:10 Uhr in Bewegung setzen.