Au revoir!
17:38
Für heute soll es das von der Tour de France gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen einen schönen Abend. Bis morgen!
11. Etappe
17:35
Weiter geht es bei der Großen Schleife morgen mit der elften Etappe. Trotz zweier kleiner Bergwertungen der vierten Kategorie sind das zwischen Vichy und Nevers ziemlich flache 161,3 Kilometer. Das wird etwas für die Sprinter. Der Start soll gegen 14:00 Uhr erfolgen.
Trikot
17:30
In Sachen Bergtrikot baute Tadej Pogačar seine Führung gegenüber Vingegaard ebenfalls aus. Dritter ist jetzt Richard Carapaz, der sich heute die Auszeichnung als kämpferischster Fahrer verdiente. Auch Mads Pedersen vergrößerte bei den Sprintern seinen Vorsprung gegenüber den Verfolgern und den hier fünftplatzierten Max Kanter. Einen Wechsel gab es in der Gesamtwertung der Jungprofis. Isaac del Toro musste nach der heutigen Schwäche das Weiße Trikot an Juan Ayoso abtreten. Und auch Paul Seixas hat den Mexikaner überholt, der nur noch Dritter ist. Bei den Mannschaften bleibt Lidl-Trek klar vorn.
Maillot Jaune
17:26
Im Kampf um seinen fünften Toursieg liegt Pogačar nun bereits gut dreieinhalb Minuten vor Jonas Vingegaard, der am Ort seines Etappentriumphs von 2024 also Zeit einbüßte. Auch Remco Evenepoel schwächelte zwischenzeitlich, profitierte am Ende aber doch vom kleinen Einbruch des Isaac del Toro und übernahm Rang drei im Gesamtklassement. Florian Lipowitz ist als jetzt Sechster ebenfalls am Mexikaner vorbeigezogen.
Fazit
17:21
Zu Beginn der Etappe hatten zunächst die Sprinterteams das Sagen, waren auf den Zwischensprint aus. Auch danach dauerte es lange, bis die Gruppe des Tages gefunden war. Doch auch diese hatte nicht so lange Bestand. In den Bergen des Zentralmassivs hatten dann zumeist Solisten das Sagen. Javier Romo und Richard Carapaz waren zwischenzeitlich allein unterwegs. Und am Ende sorgte Tadej Pogačar als Einzelgänger für die Entscheidung, holte sich seinen dritten Tagessieg bei dieser Tour und baute seinen Vorsprung im Gesamtklassement aus.
Lipowitz Vierter
167'
17:17
Eine gute halbe Minute dahinter sprintet Remco Evenepoel, der den Anschluss doch wieder hergestellt hat, auf den zweiten Platz. Dritter wird Paul Seixas. Für die Top drei gibt es ja zudem noch Zeitbonifikationen. Vierter wird Florian Lipowitz. Jonas Vingegaard hat als Siebter auf diese Gruppe noch ein paar Sekunden verloren.
Sieg für Pogačar!
167'
17:16
Bis zum letztem Meter kämpft Tadej Pogačar um die Sekunden und holt sich den Etappensieg in Le Lioran.
Flamme Rouge
166'
17:15
Als Solist begibt sich Pogačar auf den letzten Kilometer. Sofern der Titelverteidiger im Sattel bleibt, ist ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Die letzten Bergpunkte des Tages
164'
17:12
An der Spitze baut Tadej Pogačar seinen Vorsprung aus, gewinnt die letzte Bergwertung und sackt nochmals zwei Punkte ein. 40 Sekunden dahinter sind die Verfolger da. Jonas Vingegaard bekommt einen Zähler.
Letzte Bergwertung
163'
17:10
Mittlerweile befinden wir uns im letzten Anstieg der Etappe. Der Col de Font de Cère ist ein Berg der dritten Kategorie, gut drei Kilometer lang und knapp sechs Prozent steil. Der Gipfel liegt 2,7 Kilometer vor dem Ziel.
Lipowitz mischt mit
162'
17:06
In der Verfolgergruppe macht Florian Lipowitz einen guten Eindruck, sorgt zwischenzeitlich für das Tempo. Teamkollege Remco Evenepoel hingegen hat Mühe. Aber Isaac del Toro, der bislang Dritte im Gesamtklassement, liegt bereits 40 Sekunden hinter dieser Gruppe.
Pogačar schaut sich um
160'
17:02
Richard Carapaz wird von der genannten Gruppe gestellt. Damit fährt nun nur noch Tadej Pogačar voraus. Im Flachstück bis zum nächsten Anstieg baut der Mann in Gelb aber nur noch auf 20 Sekunden, schaut sich immer wieder um. Richtig überzeugt wirkt das nicht.
In der Abfahrt
156'
16:58
In der Abfahrt hält Carapaz den Zeitverlust in Grenzen, fährt aktuell zehn Sekunden hinter Pogačar. Ähnlich gestaltet sich der Abstand zur Gruppe Vingegaard, in der Remco Evenepoel und Florian Lipowitz unterwegs sind.
Bergpunkte für Pogačar
152'
16:57
Kurz vor der Bergwertung fliegt Pogačar an Carapaz vorbei und holt sich die zehn Punkte plus 650 Euro. Immerhin bleiben dem Südamerikaner acht Punkte (400 Euro).
Pogačar greift an
151'
16:52
Jetzt geht Tadej Pogačar aus dem Sattel. Beinahe spielend lässt der Slowene die Konkurrenten stehen und macht sich allein auf die Verfolgung von Richard Carapaz. Dabei hatte der Ecuadorianer bis hierhin einen starken Eindruck hinterlassen. Doch jetzt wird es eng für den Ausreißer. Weiter hinten hat der Mann in Weiß Schwierigkeiten. Isaac del Toro kann nicht mithalten.
Col de Pertus
150'
16:49
Inzwischen befinden wir und im vorletzten Anstieg des Tages. Und das dürfte der anspruchsvollste sein. Erneut reden wir über eine erste Kategorie. Die Fahrt hinauf zum Col de Pertus, ist zwar nur 4,4 Kilometer lang, dafür aber durchschnittlich 8,5 Prozent steil. 378 Meter Höhenunterschied sind zu bewältigen.
Die Verfolger
148'
16:43
Decathlon ergreift abermals die Initiative, sogt in der Gruppe für hohes Tempo. Aber so richtig koordiniert schaut das nicht aus. Davon lässt sich UAE nicht aus der Ruhe bringen. Das dürften allenfalls noch 15 Fahrer sein. Die Topleute sind alle dabei.
Noch mehr zu Carapaz
146'
16:39
Etappen hat Carapaz schon bei allen drei großen Rundfahrten gewonnen. Bei der Tour passierte das 2024. In jenem Jahr gewann der Ecuadorianer zudem das Bergtrikot. Vor zwölf Monaten war der 33-Jährige nicht dabei, bestreitet momentan seine fünfte Große Schleife.
Richard Carapaz
142'
16:37
Fürs Gelbe Trikot stellt Carapaz keine Gefahr dar, ist zwar 23. im Gesamtklassement, liegt aber mehr als eine Viertelstunde zurück. Doch der Südamerikaner hat in der Vergangenheit schon seine Klasse unter Beweis gestellt, ist Olympiasieger 2021, stand bei allen Grand Tours im Gesamtklassement auf dem Podium – auch auch bei der Frankreich-Rundfahrt 2021 als Dritter. Siegreich war er beim Giro 2019.
Punktevergabe an der Bergwertung
138'
16:33
Für Decathlon holen Nicolas Prodhomme (acht Punkte, 400 Euro) und Paul Seixas (sechs, 150) Zählbares. Dahinter rollen Isaac del Toro, Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard über den Strich. Die Führenden im Bergklassement behaupten somit ihre Positionen.
Carapaz punktet
136'
16:30
Nun rollt Carapaz als Erster über die Kuppe, streicht zehn Punkte ein, kommt in der Summe jetzt auf elf. Als Bonus gibt es 650 Euro für die Mannschaftskasse von EF Education-EasyPost obendrauf.
Zur Situation
135'
16:27
Richard Carapaz fährt eine halbe Minute voraus. Dahinter kontrolliert UAE. Aus der Gruppe ums Gelbe Trikot fallen nach und nach Fahrer zurück. Die Auslese ist gnadenlos. Das sind jetzt nur noch etwas mehr als 20 Profis. Florian Lipowitz mischt mit.
Pas de Peyrol am Puy Mary
132'
16:19
Unterdessen wird schon wieder gekraxelt, in den Monts du Cantal geht es anspruchsvoller zu. Der Anstieg zum Puy Mary – Pas de Peyrol ist fast acht Kilometer lang und im Schnitt sechs Prozent steil. Der Gipfel bedeutet mit 1.589 Metern die höchste Stelle des Tages. Wir reden hier über einen Berg der ersten Kategorie.
Carapaz greift an
130'
16:16
Umgehend greift Richard Carapaz an. Der Profi von EF Education-EasyPost versucht es jetzt auf eigene Faust. Die Attacke lässt nicht darauf schließen, dass der Ecuadorianer auf Begleitung hofft. Der möchte das alleine durchziehen.
Romo eingeholt
129'
16:15
Nach all den Anstrengungen hängt Javier Romo die Zunge raus. Natürlich ist das eine symbolische Geste des Spaniers, der nun vom Peloton gestellt wird.
Le Lioran
127'
16:09
Übrigens gibt es in Le Lioran, auch als Super Lioran bekannt, zum vierten Mal eine Etappenankunft bei der Tour de France. Erstmals ist das 1975 geschehen. Zum letzten Mal war man vor zwei Jahren hier. Damals kam es zu einem epischen Duell Mann gegen Mann zwischen Pogačar und Vingegaard. Der Däne hielt allen Angriffen des Slowenen stand und holt sich am Ende ganz knapp den sehr emotionalen Etappensieg.
Javier Romo
124'
16:07
Im Gesamtklassement ist Romo 61. mit knapp 1:15 Stunden Rückstand. Der Spanier ist zum zweiten Mal bei der Tour dabei, debütierte 2024 und wurde immerhin 23. Auch die beiden anderen Grand Tours hat der 27-Jährige bereits bestritten, kam allerdings weder beim Giro (2026) noch bei der Vuelta (2023, 2025) durch. Ein Etappensieg bei der Tour Down Under 2025 gilt als bislang größter Erfolg des ehemaligen Triathleten.
Nächste Bergwertung für Romo
119'
15:58
In der Tat kommt Romo auch auf der Côte de Murat im Alleingang an, sammelt weitere zwei Punkte und 300 Euro für sein Team. Aus dem Hauptfeld nimmt 45 Sekunden dahinter Alex Baudin den übrigen Zähler mit, steht insgesamt jetzt bei 16. Romo kommt in der Summe auf zehn Punkte.
Solist hält stand
116'
15:55
Javier Romo lässt sich nicht beirren, baut sein Polster derzeit sogar aus. Die Chancen auf das Erreichen einer weiteren Bergwertung als Solist bestehen. Die Mannschaft des Gelben Trikot gönnt sich eine kleine Pause, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben.
Murat
113'
15:50
Soeben fährt der Iberer durch den Ort Murat. Dieser ist Ausgangspunkt für die nächste Kletterei zum gleichnamigen Berg – 5,2 Kilometer lang, 5,3 Kilometer steil. 293 Höhenmeter sind zu überwinden. Es handelt sich abermals um eine dritte Kategorie, sonderlich viel Ertrag im Kampf ums Bergtrikot gibt es also nicht.
Nur noch ein Ausreißer
110'
15:48
Denn UAE führt das Peloton jetzt an die dreiköpfige Verfolgergruppe heran. Voraus fährt somit einzig noch Javier Romo. Der tapfere Spanier leistet Widerstand, baut noch auf 50 Sekunden – was wahrlich nicht viel ist.
Bergtrikot in Reichweite?
108'
15:44
Zehn Punkte liegt Valentin Paret-Peintre jetzt noch hinter der gepunkteten Obertrikotage, die in Besitz von Tadej Pogačar ist und von Jonas Vingegaard stellvertretend getragen wird. Allerdings müsste der Franzose noch elf Zähler holen, um das Trikot zu übernehmen, weil Pogačar auf dem Tourmalet das Souvenir Jacques Goddet und damit die höherwertige Bergwertung gewonnen hat. Mit Blick auf die Situation scheint das aber nur ein theoretisches Szenario zu sein.
Nochmals Punkte für Romo
104'
15:39
Gnadenlos kurbelt das UAE Team Emirates XRG. Noch in diesem Anstieg werden nahezu alle Ausreißer geschluckt. Einzig Javier Romo kommt dort vorn als Solist durch, holt sich zwei Punkte und 300 Euro. Die erste Verfolgergruppe gelangt als Trio auch noch kurz vor dem Peloton über die Kuppe. Damit nimmt Valentin Paret-Peintre den anderen Zähler mit.
Col de Prat de Bouc
101'
15:36
Und schon geht es wieder bergauf. Col de Prat de Bouc ist das Ziel in 1.392 Metern Höhe. Der Anstieg der dritten Kategorie ist gut drei Kilometer lang und im Schnitt 6,5 Prozent steil.
Fünf Punkte für Romo
97'
15:30
Oben auf dem Col de la Griffoul staubt Javier Romo fünf Punkte und 500 Euro für die Mannschaftskasse von Movistar ab. Gute eine halbe Minute dahinter kommen die Verfolger. Für Valentin Paret-Peintre gibt es drei Zähler und 250 Euro. Alex Baudin bekommt zwei. Und ein Punkt bleibt für Ramses Debruyne. Paret-Peintre steht nun als Dritter im Kampf ums Bergtrikot bei 17 Zählern.
Nach zwei Stunden auf dem Rad
95'
15:25
Während der ersten zwei Rennstunden haben die Radprofis ein Tempo von 45,6 km/h angeschlagen. Der Geschwindigkeitsschnitt während der zweiten Rennstunde hat, topografisch bedingt, gut 42 km/h betragen.
Romo allein vorn
93'
15:20
Mittlerweile fährt Javier Romo von Movistar allein vorn. Harold Tejada hat den Anschluss nicht halten können. Am Berg kämpft jetzt jeder für sich – so auch der aktuell drittplatzierte Ben Healy. Weiter hinten hat Nils Politt seine Arbeit für UAE getan. Nach kilometerlanger Fahrt im Wind, schert der Deutsche jetzt aus und wird versuchen, die Etappe möglichst kraftsparend und im Rahmen der Karenzzeit zu beenden.
Zweite Bergwertung nähert sich
90'
15:17
Nun also steht der zweite kategorisierte Berg des Tages auf dem Programm. Dabei handelt es sich um den Col de la Griffoul. Der Anstieg ist knapp sechs Kilometer lang und im Schnitt 6,7 Prozent steil. Der Wertung wird in 1.336 Metern Höhe abgenommen. Es handelt sich um eine zweite Kategorie.
Stabile Situation
85'
15:06
Nach wie vor kontrolliert die Mannschaft des Gelben Trikots die Situation, lässt die erste Ausreißergruppe anderthalb Minuten vorausfahren. Dazwischen befinden sich noch weiterer Fahrer der einstmals großen Gruppe. Erste Verfolger sind Ben Healy, Sergio Higuita und Louis Vervaeke. So nähern wir uns dem nächsten Anstieg.
Gelb nicht bedroht
76'
14:58
Gefahr fürs Gelbe Trikot besteht durch die beiden Ausreißer nicht, auch wenn Harold Tejada immerhin 22. ist. Doch der Kolumbianer weist bereits ein Defizit von fast 23 Minuten auf. Der Spanier Javier Romo ist 61. Mit Blick aufs Bergtrikot hat einzig der letztgenannte Iberer ein kümmerliches Pünktchen auf dem Konto. Doch wenn Romo heute alle übrigen Bergwertungen des Tages gewinnt, dann könnte es mit der gepunkteten Textil theoretisch etwas werden.
Duo entwischt
72'
14:49
Inzwischen fährt ein Duo voraus. Da sind Harold Tejada und Javier Romo. Diese beiden haben die übrigen der einstigen Fluchtbegleiter um 45 Sekunden distanziert. Das Peloton mit dem Gelben Trikot liegt 1:20 Minuten zurück. Die Abstände bleiben übersichtlich. So wäre das für UAE kein Problem, im Finale der Etappe alles für sich zu entscheiden.
Paret-Peintre an der Côte de Pailherols vorn
68'
14:44
Unterstützt von einem Teamkollegen, holt sich Valentin Paret-Peintre die zwei Punkte für die Bergwertung der dritten Kategorie, 300 Euro für die Mannschaftskasse von Soudal Quick-Step. Der andere Punkt geht an den Unterstützer Louis Vervaeke. Paret-Peintre macht im Klassement ums gepunktete Trikot einen Platz gut, ist mit 14 Zählern jetzt Vierter.
Politt arbeitet für Pogačar
67'
14:38
An der Spitze wird ausgesiebt. Ein Fahrer nach dem anderen verliert den Anschluss. Noch aber ist die Fluchtgruppe recht groß, der Vorsprung beträgt eine knappe Minute. Im Hauptfeld arbeitet Nils Politt für UAE in vorderster Front.
Erste Bergwertung in Sicht
65'
14:32
Unterdessen rücken die Berge des Zentralmassivs in Sichtweite. Die Straße steigt an, wir nehmen gleich den Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages in Angriff. Zur Côte de Pailherols geht es drei Kilometer hinauf – mit durchschnittlich 7,2 Prozent Steigung. Im Peloton macht UAE Team Emirates XRG Tempo, die Gruppe soll offenbar nicht zu weit wegfahren. Also hat Tadej Pogačar etwas vor.
Sturz
60'
14:28
Auf einer engen Straße kommt es im Peloton zum Sturz. Einige können sich wieder aufraffen. Vier Profis haben Probleme. Alex Kirsch, Jake Stewart stehen da länger. Bei Lennert van Eetvelt ist eine neues Rad fällig, der muss am längsten warten. Dann macht sich auch der Belgier wieder auf den Weg.
Gruppe gefunden
55'
14:20
Bestplatzierter unter den Ausreißern ist Jordan Jegat von Totalenergies. Der Franzose wird im Gesamtklassement als Siebzehnter geführt – mit knapp elf Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot. Unter den Top 20 befindet sich zudem Ramses Debruyne (19.). Inzwischen sind das 31 Fahrer, die da entkommen sind. Der Vorsprung ist auf eine halbe Minute angewachsen. Offenbar haben wir die Gruppe des Tages endlich gefunden.
Zimmermann vorn dabei
49'
14:15
Inzwischen ist die Spitzengruppe auf mehr als 20 Fahrer angewachsen. Mit dabei ist der Deutsche Georg Zimmermann von Lotto Intermarché. Und noch ist die endgültige Besetzung nicht gemacht. Weitere Profis ringen um Anschluss. Bislang aber ist die Distanz zum Hauptfeld nicht sonderlich groß.
Nächster Versuch
44'
14:12
Plötzlich kommt wieder Schwung rein. Nach der relativ entspannten Phase ergreifen weitere Fahrer die Initiative. Aktuell begeben sich etwa zehn bis 15 Radprofis auf die Flucht und hoffen, eine akzeptierte Gruppe bilden zu können. Wird das Hauptfeld diese fahren lassen. Und wer kommt da eventuell noch mit?
Noch immer keine Gruppe gefunden
40'
14:06
Aktuell herrscht Ruhe im Peloton, die Situation ist stabil. Der Kampf um eine Ausreißergruppe ist zunächst eingestellt. Nun wartet man offenbar, bis die Topografie erschwerend hinzukommt und zur Auslese beiträgt.
Ausreißer gestellt
35'
14:03
Der Fluchtversuch des Trios Tejeda, van der Poel und Matthews ist fehlgeschlagen. Inzwischen ist das große Feld wieder beisammen. Einzig Tim Merlier fährt mit einer Handvoll Begleitern hinterher, hat bereits mehr als drei Minuten verloren.
Die weitere Punktevergabe
32'
13:57
Etwas Zählbares gab es beim Sprint in Lacapelle-del-Fraisse auch für Jasper Philipsen (14 Punkte), Michael Matthews (12), Matthieu van der Poel (10), Harold Tejada (9), Antonio Tiberi (8), Quinten Hermans (7), Liam Slock (6), Einer Rubio (5), Tim Wellens (4), Kévin Vauquelin (3), Per Hagenes (2) und Hugo Page (ein Punkt).
Pedersen doch knapp vorn
29'
13:55
Inzwischen ist bestätigt, dass Mads Pedersen den Zwischensprint knapp gewonnen hat, 25 Punkte fürs Grüne Trikot und 1.500 Euro für die Mannschaftskasse von Lidl-Trek einstreicht. Für Max Kanter gibt es 20 Zähler und 1.000 Euro. Biniam Girmay wird mit 16 Punkten und 500 Euro entlohnt.
Drei Ausreißer
26'
13:52
Unterdessen haben drei Fahrer die Situation für sich genutzt. Harold Tejada (XDS Astana Team), Matthieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Michael Matthews (Team Jayco Alula) sind entwischt.
Fotofinish beim Zwischensprint
25'
13:49
Max Kanter versucht, Lidl-Trek in die Suppe zu spucken. Der deutsche Sprinter hält voll dagegen, fährt gleichauf mit Mads Pedersen über die Linie. Wir brauchen ein Foto zur Feststellung der Reihenfolge.
Merlier abgehängt
24'
13:46
Tim Merlier von Soudal Quick-Step ist abgehängt. Einer der Sprinter ist für den in Kürze anstehenden Zwischensprint also kein Thema mehr. In rasender Fahrt nähert sich das Fahrerfeld Lacapelle-del-Fraisse. Lidl-Trek hat nach wie vor alles im Griff.
Vingegaard auch kurzzeitig in Nöten
21'
13:42
Auch Jonas Vingegaard ist in Schwierigkeiten, hat den Anschluss fürs Erste verpasst. Anderen Klassementfahrern wie Florian Lipowitz ist dieses Malheur nicht passiert, die sind vorn dabei geblieben. Auch der Däne kehrt wenig später zurück.
Lücken reißen auf
19'
13:40
Durch das mörderische Tempo, reißt das Peloton auseinander. Unter anderen vor Tadej Pogačar hat sich eine Lücke aufgetan. Diese muss der Slowene in Eigenregie schließen, schafft das aber recht bald.
Lidl-Trek hat das Kommando
16'
13:37
An der Spitze des Feldes kontrolliert Lidl-Trek das Geschehen. Die Mannschaft des Grünen Trikots hat es also ganz besonders auf den Zwischensprint abgesehen. Mads Pedersen fährt da bereits an zweiter Position, muss mächtig mit arbeiten. Alles andere als ein Sprintsieg in Lacapelle-del-Fraisse wäre unter diesen Umständen eine Enttäuschung.
Gold auf dem Rücken
13'
13:33
Die Goldene Rückennummer des angriffslustigsten Fahrers der neunten Etappe trägt im Übrigen Mathieu van der Poel beidseitig hinten auf dem Trikot.
Allein auf verlorenem Posten
11'
13:29
Aktuell fährt Ben O'Connor vorneweg. So allein scheint das ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Der Australier braucht Begleiter. Der Mann vom Team Jayco Alula wäre sicherlich erfreut, wenn sich andere Fahrer zu ihm gesellen würden. Das aber passiert nicht. Vielmehr rollt das komplette Feld wieder heran.
Pedersen wieder da
8'
13:27
Noch immer herrscht Unruhe. Die Suche nach der Gruppe gestaltet sich schwierig. Die Sprinterteams zeigen Interesse an der Zwischenwertung. Bis dorthin ist es ja nicht weit. In diesem Zusammenhang ist von Interesse, dass Mads Pedersen den Anschluss ans Feld geschafft hat.
Radwechsel
4'
13:22
Mads Pedersen kommt nicht sonderlich weit. Der dänische Träger des Grünen Trikots fährt rechts an den Straßenrand, legt sein Rad sorgsam ab, nimmt seine Flasche mit und wartet auf Ersatz. Mit einer neuen Maschine geht es weiter. Sonderlich viel Zeit sollte das nicht gekostet haben.
Sofortige Attacken
3'
13:20
Natürlich wird nicht lange gefackelt. Zahlreiche Profis zeigen Interesse, in die Gruppe des Tages zu gelangen. Das ist der übliche zähe Kampf.
Ein Mann fehlt
2'
13:19
Nicht antreten kann heute Matteo Trentin vom Tudor Pro Cycling Team. Den Italiener plagt Fieber. Damit verbleiben den 23 Mannschaften noch 175 von einstmals 184 Fahrern.
Scharfer Start
1'
13:18
Kilometer Null ist absolviert, der Start aber verzögert sich. Mit etwas Verspätung wird aus der Dachluke des Fahrzeugs der Tourdirektion die gelbe Flagge geschwenkt. Damit gibt Christian Prudhomme das Rennen frei.
Trikots
13:11
Auch das Bergtrikot ist übrigens in Besitz von Pogačar, wird stellvertretend von Vingegaard getragen. Angesichts der zahlreichen Bergwertungen, könnte sich da heute etwas tun. Grün scheint Mads Pedersen mit 45 Punkten Vorsprung vorerst sicher zu haben. Genau diese Punktzahl gibt es heute maximal zu holen. Bester Jungprofi ist als Dritter des Gesamtklassements der Mexikaner Isaac del Toro. Um Weiß geht es allerdings enger zu. Juan Ayuso liegt lediglich sieben Sekunden zurück. In der Mannschaftswertung hat Lidl-Trek mit 27 Minuten Guthaben derzeit die Nase klar vorn.
Aurillac
13:06
Zum neunten Mal wird in Aurillac eine Touretappe gestartet. Erstmals war das 1959 der Fall, zuletzt geschehen ist es 2024. Fast über den gesamten Tag bewegen wir uns im Département Cantal und in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Mitte des Rennens gibt es nur einen ganz kurzen Abstecher nach Aveyron und damit zugleich in die Region Okzitanien.
Es rollt
13:01
Soeben setzt sich das Peloton in Bewegung. In neutralisierter Fahrt geht es durch die Straßen von Aurillac. Noch ist für die Fahrer Zeit, dabei einige Worte zu wechseln.
Maillot Jaune
12:48
Längst trägt der viermalige Toursieger und Titelverteidiger das Maillot Jaune wieder auf seinen Schultern. Bereits nach der ersten Woche weist Tadej Pogačar mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung auf. Sein ewiger Verfolger Jonas Vingegaard scheint mal wieder chancenlos zu sein. Doch Vorsicht! Das hier ist die Tour, da ist jeder Tag eine Herausforderung. Und es liegen noch lange zwei Wochen bzw. mehr als 1.800 Kilometer vor den Radprofis.
Tagesaufgabe
12:38
Dafür aber ist eine Menge Arbeit zu verrichten. Anfangs erscheint das Terrain noch unproblematisch, nach 25,5 Kilometern steht die Sprintwertung an. Erst nach gut 60 Kilometern gibt es erste nennenswerte Erhebungen. Und dann nimmt die Strecke allmählich Profil an. Stattliche sieben Bergwertungen sind zu bewältigten. Zwar ist kein Anstieg der höchsten Kategorie dabei, doch die Vielzahl der Berge macht es so schwierig. Zum Ende wartet im Zentralmassiv mit dem Col de Pertus die steilste Kraxelei. Und eine letzte Kuppe gibt es 2,7 Kilometer vor dem Ziel.
Nationalfeiertag
12:28
Traditionell fällt der französische Nationalfeiertag am 14. Juli in die Zeit der Tour. Heute ist es wieder so weit. Und der Tag steht in der Grande Nation ganz unter dem Eindruck sportlicher Höhepunkte. Noch bevor die Équipe Tricolore am Abend in Arlington, Texas gegen Spanien um den Einzug ins Finale der Fußball-WM ringt, würde man bei der Großen Schleife gern auch noch einen französischen Etappensieg bejubeln.
Bonjour!
12:18
Herzlich willkommen zur Tour de France! Bei der Grande Boucle steht nach dem ersten Ruhetag die zehnte Etappe auf dem Programm. Dabei geht es von Aurillac über 166,6 Kilometer nach Le Lioran. Der scharfe Start soll gegen 13:15 Uhr erfolgen.