Ausblick auf die 13. Etappe
17:48
Auf der morgigen Etappe geht es für die Fahrer über 206 Kilometer von Dole nach Belfort. Nach 137 flachen Kilometern zum Start wartet noch eine Sprintwertung, bevor das Peloton dann direkt nacheinander auf den Col de Croix (Berg der dritten Kategorie) und anschließend auf den Ballon d'alsace (Berg der ersten Kategorie) hoch muss. Die letzten 30 Kilometer ins Ziel geht es dann nur noch bergab. Morgen sind dann definitiv wieder die Klassement-Fahrer um Tadej Pogacar gefragt. Bis morgen.
Rennfazit
17:39
Eine turbulente zwölfte Etappe der Tour de France 2026 endet mit einem dramatischen Finale in Chalon-sur-Saône. Die ersten 33 Kilometer der Etappe konnte sich keine Ausreißergruppe absetzen, bis die Sprinterteams schließlich den Franzosen Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) ziehen ließen. Der Ausreißer sichert sich die Sprintwertung, im Hauptfeld gewann Mads Pedersen (Lidl - Trek) nach einem umstrittenen Sprint den Kampf der Verfolger. Anschließend gesellten sich drei weitere Ausreißer zu Veistroffer, die der Franzose aber 50 Kilometer vor Ziel alle nach und nach wieder abschüttelte. 25 Kilometer pro Ziel wurde der Solo-Mann dann nach mehreren Attacken von Lidl - Trek eingeholt und die hektische Schlussphase begann. Das deutsche Team sorgte mit unzähligen Antritten für viel Unruhe, doch zehn Kilometer vor dem Ziel waren die Sprinterteams dann zur Stelle und brachten das Renngeschehen wieder unter ihre Kontrolle. In Sprint Royal inklusive heftigem Sturz von Fernando Gaviria war einmal mehr Tim Merlier der endschnellste Mann.
Pedersen verteidigt Maillot Vert
17:31
Mads Pedersen (Lidl - Trek) hat heute mit seinem Sieg im Zwischensprint zwanzig wichtige Punkte gesammelt und damit nun 357 Punkte auf dem Konto. Da der Däne im Finale nicht mehr auf den vorderen Plätzen ins Ziel kommen konnte, ist sein Vorsprung insgesamt aber geschrumpft. Erster Verfolger ist Biniam Girmay (NSN Cycling Team) mit 40 Zählern Rückstand, vor Jasper Philipsen (Alpecin Premier Tech) mit sechs Punkten weniger. Dahinter liegt Tim Merlier mit 307 Punkten, der sich im Ziel mit seinem Sieg weitere 70 Zähler sichern konnte.
Merlier gewinnt seine dritte Etappe
17:28
Tim Merlier (Soudal Quick-Step) überquert als erster des zwölften Tagesabschnitts die Ziellinie und steht damit zum dritten Mal bei der Tour de France 2026 ganz oben auf dem Podium. Dahinter reihen sich Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) ein. Insgesamt feiert der Belgier den sechsten Etappensieg seiner Karriere bei der Frankreich-Rundfahrt.
Merlier gewinnt, daramtischer Sturz auf den letzten Metern
17:20
Was für ein Drama auf der Zielgeraden: Alpecin Premier Tech probiert es von vorne, Mathieu van der Poel bereitet perfekt vor, doch am Ende wird der Sprint für Jasper Philipsen zu lang. Girmay, Kooij, Kanter und Philipsen kämpfen Kopf an Kopf auf den letzten Metern, doch am Ende ist es einmal mehr Tim Merlier, der aus dem Windschatten an allen vorbeistürmt und sich vor Kooij und Philipsen seinen dritten Erfolg sichert. Etwa zweihundert Meter vor dem Ziel hat es Fernando Gaviria böse erwischt. Der Kolumbianer ist heftig auf die Schulter gefallen und dadurch hat Abrahamsen und weitere Fahrer mitgerissen.
Noch zwei Kilometer bis zum Sprint Royal
178'
17:18
Der Kampf um die vorderen Platzierungen ist in vollem Gange. Alpecin Premier Tech attackiert noch einmal mit einem Sprinterzug von vier Mann für Jasper Philipsen. Wer holt sich den Tagessieg?
Astana von vorne
175'
17:15
Das XDS Astana Team hat sich die beste Ausgangsposition erarbeitet und meistert auch den letzten Kreisverkehr. Es sind noch vier Kilometer und die Mannschaft von Max Kanter leistet gute Arbeit. Wer als erster gleich in die letzte Rechtskurve geht, hat auf der Zielgeraden definitiv Vorteile. Alle Favoriten sind vorne noch mitdabei und haben sich positioniert.
Die letzten zehn Kilometer sind angebrochen
173'
17:12
In ungefähr fünf Minuten steht schon das Finale in Chalon-sur-Saône an. Einige Fahrer mussten dem Renntempo der letzten zwanzig Kilometer schon tribut zollen und sind hinten rausgefallen. Nun übernehmen die Sprinterteams vorne die Kontrolle und halten das Tempo so hoch, dass keine weiteren Ausreißversuche mehr möglich sind.
EF Education-EasyPost attackiert
170'
17:09
An der Spitze probiert ein Trio wegzukommen, das von Kasper Asgreen (EF Education-EasyPost) angeführt wird. Die nächste Attacke des Teams mit den auffällig rosanen Trikots folgt sofort vom Briten Max Walker.
Pedersen fährt Vollgas
166'
17:04
Der Mann im Maillot Vert höchst persönlich lanciert die nächste Attacke und bringt wieder Unruhe ins Feld. Zwar kann sich an der Spitze niemand entscheidend absetzen, doch bisher haben die Sprinterteams keine Möglichkeit sich an der Spitze zu sortieren, da das Feld aufgrund der hohen Geschwindigkeit so lang gezogen ist. Eine Attacke von John Degenkolb (Team Picnic PostNL) verpufft schnell.
Hektik und weitere Fluchtversuche
164'
17:01
Der Côte de Montagny-lès-Buxy ist geschafft und dass Mathias Vacek (Lidl - Trek) sich den letzten Bergpunkt des Tages gesichert hat, wird angesichts des Renngeschehens zur Nebensache. Das Tempo ist so hoch, dass sich im Hauptfeld nun mehr und mehr die Teams der Klassement-Fahrer nach vorne gesetzt haben, um diese Etappe ein wenig mehr unter Kontrolle zu bringen.
Die letzte Bergwertung des Tages steht an
160'
16:58
Mit vollem Tempo rasen die Fahrer nun in den Côte de Montagny-lès-Buxy, der nur 2,7 Kilometer lang ist. Die nächsten Lidl - Trek-Ausreißer sind gestellt, doch sofort folgt die nächste Attacke von Quin Simmons. Das Team von Mads Pedersen probiert hier alles, um die anderen Sprinter müde zu fahren.
Die Gruppe ist gestellt, bildet sich eine neue?
156'
16:53
23 Kilometer vor dem Ziel haben die Sprinterteams im Eiltempo wieder den Zusammenschluss geschafft. Die Fahrer sind in dieser Phase am Limit und das Tempo bleibt unfassbar hoch. Die nächste Attacke von Lidl - Trek folgt sofort und dieses Mal ist es Mattias Skjelmose, der sich vorne absetzt.
Steinhauser mit dabei
152'
16:48
Viele Sprinterteams haben ebenfalls einen Fahrer mit bei der Fluchtgruppe. Die 14 Fahrer kommen alle aus unterschiedlichen Teams und aus deutscher Sicht ist auch Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost) vertreten.
Schmid führt Ausreißergruppe an
150'
16:45
Vierzehn Fahrer ist die Spitzengruppe aktuell stark und mit dabei sind prominente Namen wie der Schweizer Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) und Filippo Ganna (Netcompany INEOS Cycling Team). Die Gruppe kann sich bisher aber nur 20 Sekunden vom Peloton entfernen.
Simons attackiert aus dem Hauptfeld
147'
16:42
Jetzt kommt seit langem mal wieder richtig Feuer ins Rennen: Während Philipsen gerade wieder den Anschluss ans Peloton gefunden hat, tritt Quinn Simmons (Lidl - Trek) im Hauptfeld an und setzt sich mit einer große Spitzengruppe ab. Durch die Attacke wird Baptiste Veistroffer eingeholt, seine Flucht ist damit beendet.
Defekt bei Jasper Philipsen
145'
16:40
Der nächste Top-Sprinter ist von einem Materialproblem betroffen: Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) kämpft sich hinter dem Fahrzeug der Jury aber blitzschnell ins Peloton zurück.
Alpecin führt das Peloton an
139'
16:31
Mit einem Sicherheitsabstand von inzwischen nur noch einer halben Minute lässt das Team Alpecin-Premier Tech den Solo-Mann vorne Weg fahren. Das NSN Cycling Team für Biniam Girmay lässt sich vorne ebenfalls immer wieder blicken. Es sind noch 40 Kilometer bis zum Ziel.
Veistroffer wieder im Solo
130'
16:23
Nun hat Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) auch seinen letzten Mitstreiter abgehängt. Ewen Costiou (Groupama - FDJ United) kann oder will einer weiteren Attacke seines Landsmannes nicht folgen. Noch knapp 50 Kilometer muss der 26-Jährige nun alleine an der Spitze des Feldes noch bewältigen. Währenddessen ist Jonas Vingegaard (Team Visma / Lease a Bike) wieder zurück im Hauptfeld.
Defekt bei Jonas Vingegaard
124'
16:14
Der zweite der Gesamtwertung hat Probleme mit seinem Hinterrad und bekommt schnell ein neues gereicht. Der Däne liegt nun 40 Sekunden hinter dem Peloton bekommt aber sofort Hilfe von Victor Campenaerts und Edoardo Affini, die ihn zurück nach vorne eskortieren.
Veistroffer sprengt die Spitzengruppe
117'
16:08
Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) liegt inzwischen schon 84 Kilometer an der Spitze des Feldes und der Franzose will unbedingt die goldene Startnummer für den kämpferischsten Fahrer und halbiert die Spitzengruppe mal eben: Ewen Costiou (Groupama - FDJ United) folgt seinem Landsmann. Damiano Caruso (Bahrain Victorious) und Mattéo Vercher (TotalEnergies) lassen ihre Kontrahenten ziehen und sind wenig später wieder im Hauptfeld angekommen.
Fast zwei Drittel der Strecke sind geschafft
113'
16:00
Es geht nach wie vor über flaches Gelände bevor es etwa in einer Stunde noch den Côte de Montagny-lès-Buxy als letzten Anstieg des Tages hinaufgeht. Da der Abstand der Spitzengruppe konstant unter einer Minute beträgt, kann sich das Führungs-Quartett gerade nicht verpflegen lassen. Dadurch kommt es gerade zwischen den vier Fahrern zu Diskussionen über das gefahrene Tempo.
Die Sonne ist zurück
106'
15:50
Die letzten zwanzig Minuten waren von Wolken und Regenfällen geprägt. Nun klart es wieder auf und das Wetter wird besser. Am Renngeschehen hat sich derweil nichts verändert: Der Vorsprung des Spitzenquartetts beträgt aktuell 40 Sekunden.
Veistroffer schnappt sich den nächsten Punkt
99'
15:43
Erneut fährt Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) oben am Côte de Cuzy als erster über die Linie und sammelt ein weiteren Zähler für sein Bergkonto. Im Hauptfeld macht George Benett nach wie vor sehr hohes Tempo und lässt die Führungsgruppe nicht mehr weiter als eine Minute entwischen. Das hohe Tempo im Peloton löst unter anderem Unverständnis beim XDS Astana Team aus, das seinem Ärger über das Team-Radio luft macht.
Die zweite Bergwertung des Tages steht an
95'
15:38
Der Regen wird stärker. Vorne fährt das Führungs-Quartett nun in den Côte de Cuzy hinein. Der zweite Hügel der vierten Kategorie hat eine Länge von 2,5 Kilometern und ist im Schnitt 4,5% steil. Somit wird auch hier nur ein Zähler für die Bergwertung vergeben.
Es beginnt zu regnen
90'
15:31
Während das Peloton gerade das kleine Örtchen Luzy passiert, kommen die ersten Tropfen vom Himmel. Bei Temperaturen von nach wie vor über 30° kommt die Abkühlung zur Halbzeit der Etappe für das Fahrerfeld eigentlich ganz gelegen, macht den Asphalt aber andererseits auch rutschiger und gefährlicher.
Merlier mit Defekt
86'
15:27
Tim Merlier (Soudal Quick-Step) fällt aus dem Peloton zurück und sucht die Hilfe seines Teamfahrzeugs. Der zweifache Etappensieger bei dieser Tour verliert damit gut vierzig Sekunden und muss sich nun im Windschatten der Teamfahrzeuge wieder zurückkämpfen. Das kostet natürlich Kraft, die der belgische Meister heute am Ende der Etappe noch gut gebrauchen könnte.
Vorsprung der Ausreißer schmilzt
82'
15:22
Nach der ersten Bergwertung des Tages tut sich nicht viel im Feld. An der Spitze des Pelotons macht gerade George Benett (NSN Cycling Team) für seinen Sprinter-Kapitän Biniam Girmay das Tempo. Zusammen mit dem Alpecin-Premier Tech-Team von Jasper Philipsen hat das Hauptfeld den Vorsprung der Ausreißer auf eine knappe Minute reduziert.
Veistroffer holt sich den Bergpunkt
76'
15:15
Der Franzose aus dem Team Lotto-Intermarché zieht seine drei Mitstreiter den Berg hoch und darf am Côte de Lanty als erster über die Linie fahren. Alle anderen Fahrer gehen leer aus, da es sich nur um eine Bergwertung der vierten Kategorie handelt.
Noch fünf Kilometer bis zur ersten Bergwertung
72'
15:10
Gleich geht es zum ersten Mal in dieser zwölften Etappe bergauf: Der Côte de Lanty mit einer Länge von 2,1 Kilometer und einer durchschnittlichen Steigung von vier Prozent wartet auf die Fahrer. Im Vergleich zu dem, was zum Beispiel morgen auf das Peloton wartet, handelt es sich hier aber nur um einen kleinen Hügel.
Red Bull–Bora–Hansgrohe formiert sich an der Spitze
70'
15:05
Während sich Florian Lipowitz hinter dem Hauptfeld verpflegen lässt, hat sein Team die Führung im Hauptfeld übernommen und leistet gemeinsam mit Alpecin-Premier Tech die Nachführarbeit. Der Vorsprung der Ausreißer bleibt konstant bei anderthalb Minuten.
Bahnt sich ein Wetterwechsel an?
66'
15:01
Im Hauptfeld bricht ein klein wenig hektik aus, nachdem einer Durchsage über die Team-Radios: Am Himmel ziehen dunkle Wolken auf und es könnte demnächst Regnen. Vereinzelte Fahrer halten sogar am Streckenrand an, um ihren Reifdruck ein wenig zu reduzieren.
Quartett an der Spitze
63'
14:56
Während des Dramas um die Sprintpunkte von Mads Pedersen, hat das Verfolger-Trio blitzschnell zum Solo-Mann an der Spitze aufgeschlossen. Damit liegen jetzt vier Fahrer an der Spitze des Rennens, die mehr als eine Minute vor dem Peloton liegen.
Diskussionen um Sprintsieg von Pedersen
60'
14:52
Mads Pedersen (Lidl - Trek) diskutiert länger hinter dem Hauptfeld mit dem Jury-Wagen und bekommt die Entscheidung über den Zwischensprint mitgeteilt: Da der Däne kurz vor der Linie zu stark nach rechts gezogen ist, werden ihm die 20 Punkte für den Sieg im Zwischensprint aus dem Hauptfeld aberkannt. Nur wenige Minuten später wird die Entscheidung aber revidiert und die Zähler werden wieder auf das Konto des Trikotträgers draufgerechnet.
Dreiköpfige Verfolgergruppe geht auf die Reise
55'
14:45
Damiano Caruso (Bahrain Victorious), Ewen Costiou (Groupama - FDJ United) und Matteo Verchér (Total Energies) haben sich vom Peloton absetzen können und nehmen die Verfolgung zu Baptiste Veistroffer auf.
TotalEnergies will an die Spitze
53'
14:43
Einige Teams geben sich mit der aktuellen Rennsituation noch nicht zufrieden und probieren sich vom Peloton zu lösen. Neben TotalEnergies attackiert auch Groupama - FDJ United immer wieder.
Pedersen gewinnt den Verfolgersprint
47'
14:38
Im Peloton zieht Mads Pedersen (Lidl - Trek) mit einem Antritt von vorne auf die rechte Straßenseite und drängt seine Konkurrenten ein wenig ab. Er behauptet sich ein paar Zentimeter vor Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech), Tim Merlier (Soudal Quick-Step) und dem Deutschen Max Kanter (XDS Astana Team). Damit hat der Träger des Maillot Vert seinen Vorsprung in der Punktewertung wieder ein wenig ausgebaut.
Veistroffer schnappt sich die 25 Punkte
47'
14:36
Der Mann von Lotto-Intermarché fährt vorne als erster über die Linie und gewinnt den Zwischensprint ohne Gegner. Dahinter wird gleich um die weiteren Punkte gespurtet.
Die Sprinterteams formieren sich
45'
14:33
An der Spitze fährt nach wie vor Alpecin-Premier Tech für Jasper Philipsen. Dahinter hat sich Lidl-Trek für ihren Sprinter im grünen Trikot Mads Pedersen aufgereiht. In zwei Kilometern wird um die Punkte gesprintet.
Mehrere Defekte
41'
14:31
Bei Kilometer 41 muss sich Emiel Verstrynge (Alpecin-Premier Tech) sein Hinterrad wechseln lassen. Jefferson Alveiro Cepeda (Movistar Team) ist mit einem Defekt ebenfalls hinten raus gefallen und muss sich zurückkämpfen.
Noch 10 Kilometer bis zur Sprintwertung
37'
14:26
Der Vorsprung der des Mannes an der Spitze bleibt nun konstant bei knapp unter zwei Minuten. Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) ist bei weitem kein unbekannter Ausreißer und legte bei dieser Tour schon viele Kilometer alleine an der Spitze zurück. Im Hauptfeld hat Alpecin-Premier Tech die Tempokontrolle übernommen.
Veistroffer im Solo
33'
14:19
Für die Sprinterteams stellt ein einzelner Fahrer an der Spitze keine große Gefahr da und daher lässt das Feld den Franzosen nun fahren. Der Vorsprung von Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) wächst schnell auf fast zwei Minuten an. Damit beruhigt sich die Lage im Peloton erstmal.
Noch 20 Kilometer bis zum Zwischensprint
28'
14:13
Das Tempo ist nach wie vor extrem hoch, das Rennen bleibt sehr unruhig. Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché) startet einen weiteren Fluchtversuch und kann sich dieses Mal ein wenig weiter vom Feld lösen. Schnell beträgt der Vorsprung des Franzosen 20 Sekunden.
Vier Neue in der Offensive
22'
14:07
Kasper Asgreen (EF Education-EasyPost) initiiert die nächste Attacke und mit dabei ist auch der letztjährige Mount Ventoux-Sieger Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step). Doch auch diese Fluchtgruppe hält nur etwa zwei Kilometer. Währenddessen hat sich Michael Storer (Tudor Pro Cycling Team) nach seinem Defekt ins Peloton zurückgekämpft, was bei dem hohen Tempo im Hauptfeld ein echter Kraftakt war.
Vierköpfige Ausreißergruppe mit Heßmann
17'
13:59
Die erste Ausreißergruppe des Tages hat gerade einmal drei Kilometer durchgehalten. Mit dabei waren unter anderem der Deutsche Michel Heßmann (Movistar Team) und Mike Teunissen (XDS Astana Team). Nach ein paar Minuten ist die Flucht aber schon wieder beendet, die Fahrer lassen sich ins Peloton zurückfallen.
Weitere Attacken bleiben ohne Erfolg
12'
13:56
Erneut reißt eine achtköpfige Gruppe ein kleines Loch, aber mehr als 20 Meter können sich die Fahrer vom Peloton nicht lösen.
Defekt bei Storer
10'
13:51
Bergspezialist Michael Storer (Tudor Pro Cycling Team) ist derweil hinten rausgefallen und hat einen Defekt. Der Australier wird heute aber ohnehin im Ausgang des Rennens keine Rolle spielen.
Bildet sich die erste Ausreißergruppe?
6'
13:49
Eine etwa zehnköpfige Gruppe hat eine kleine Lücke gerissen, doch auch die wird vorne sofort wieder geschlossen. Die Sprinterteams wollen bis zur Punktewertung in 40 Kilometer wohl nichts anbrennen lassen.
Los geht's
1'
13:45
Tour-Direktor Christian Prudhomme schwinkt die Flagge aus seinem Auto und sofort beginnen die erste Attacken. An der Spitze probiert es Baptiste Veistroffer (Decathlon CMA CGM Team). Die Sprinterteams arbeiten aber sofort dagegen und wollen niemanden einfach so fahren lassen.
Rennstrecke wird umrundet
13:40
Das Fahrerfeld nimmt so langsam Fahrt auf und verlässt nun den 4,4 Kilometer langen Circuit Nevers Magny-Cors. In einem Kilometer geht die Jagd auf den 12. Etappensieg los.
Das Feld rollt los
13:30
Auf dem Circuit Nevers Magny-Cours wird das Peloton auf die 179,5 Kilometer lange Etappe geschickt. Auf der ehemaligen F1-Strecke werden die Fahrer bei knapp 31° abgewunken. In fünf Kilometern erfolgt dann der scharfe Start.
Pedersens Vorsprung im Kampf um Grün schmilzt
13:18
Der Däne Mads Pedersen (Lidl – Trek) trägt seit seinem Etappenerfolg auf dem vierten Teilstück nach wie vor das Maillot Vert, die Konkurrenz konnte gestern jedoch ein paar Pünktchen wettmachen: Mit 317 Punkten führt Pedersen die Wertung an, Biniam Girmay (NSN Cycling Team) liegt 45 Zähler dahinter. Jasper Philipsen knabberte dem Trikot-Träger gestern 26 Punkte ab und ist damit nur noch 62 Zähler vom Dänen entfernt. Neben den bereits genannten Fahrern dürfen sich vor allem der zweifache Etappensieger Tim Merlier (Soudal Quick-Step) und der Niederländer Olav Kooij Hoffnung auf den heutigen Tagessieg machen. Vielleicht kann der Deutsche Max Kanter (XDS Astana Team) heute auch wieder ein Wörtchen im Sprint Royal mitreden. Wer heute als erster das Ziel in Chalon-sur-Saône erreicht, erhält weitere 70 Zähler für sein Punktekonto.
Wærenskjold düpiert Sprinter-Elite bei Rekordtempo
13:14
Auf dem gestrigen Teilstück von Vichy nach Vevers setzte sich überraschenderweise der Norweger Søren Wærenskjold (Uno-X Moblity) im Sprint Royal durch. Den 26-Jährigen, den vor der Etappe vermutlich keiner so richtig auf der Rechnung gehabt haben dürfte, nutzte das Zögern der anderen Sprinter auf den letzten paar hundert Metern aus und rettete nach einem beherzten Antritt einige Zentimeter vor Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) über die Ziellinie. Damit kann sich Wærenskjold nun auch offiziell Sieger der schnellsten Tour de France-Etappe aller Zeiten nennen, denn mit 50,91 km/h im Durchschnitt wurde gestern ein neuer Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.
Letzte Sprintankunft vor Paris?
13:10
Bevor es ab morgen in die Vogesen geht, dürfen die endschnellen Männer heute vermutlich ein letztes Mal vor dem Schlusstag in Paris um den Etappenerfolg kämpfen. Mit 1.800 Höhenmetern hat die Etappe zwar 400 mehr als die gestrige, die drei Anstiege der vierten Kategorie sollten für die Sprinter aber machbar sein. Nach 45 Kilometern wartet zudem noch eine Sprintwertung in Decize, bei der im Kampf um das Maillot Vert weitere 25 Punkte vergeben werden. Die Klassementfahrer können sich heute zum letzten Mal ein wenig erholen, bevor es ab morgen dann so richtig zur Sache geht.
Etappe Nummer zwölf steht an
13:04
Bonjour und herzlich willkommen zur 12. Etappe der Tour de France! Heute müssen die Fahrer auf dem Weg vom Circuit Nevers Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône 179,5 Kilometer bewältigen. Das Peloton rollt um 13:30 Uhr los, die Zielankunft wird auf 17:29 Uhr geschätzt.