Zeitfahren nach dem Ruhetag
184'
17:59
Am morgigen Montag steht erst einmal der zweite Ruhetag der diesjährigen Tour de France an. Anschließend geht es am Dienstag mit einem Einzelzeitfahren weiter, bei dem 26,1 Kilometer absolviert werden müssen, wobei es einen Anstieg mit einer Länge von 9700 Metern und einer Steigung von 4,3 Prozent gibt. Auch von diesem Tagesabschnitt berichten wir wieder live. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis dahin!
Aus von Vingegaard mischt die Karten neu
184'
17:56
Vor allem in Hinblick auf das Tour-Podium müssen die Karten nach dem heutigen Tag neu gemischt werden. Nachdem Jonas Vingegaard die Frankreichrundfahrt aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben musste, hat sich Remco Evenepoel nun auf Rang zwei vorgeschoben. Mit genau fünf Minuten Rückstand auf Tadej Pogačar ist die Gesamtführung jedoch alles andere als in Gefahr. 58 Sekunden hinter dem Belgier liegt Isaac del Toro, der wiederum 25 Sekunden Vorsprung vor Paul Seixas hat. Florian Lipowitz liegt 50 Sekunden hinter Platz drei.
Was macht Red Bull–Bora–Hansgrohe?
184'
17:47
Aus Sicht von Red Bull–Bora–Hansgrohe gibt es nun eine durchaus schwierige Entscheidung zu treffen. Nachdem in den ersten Bergetappen in den Anstiegen Florian Lipowitz den etwas stärkeren Eindruck gemacht hat, hat Remco Evenepoel heute eine überragende Antwort geliefert. Der Belgier war der Einzige, der mit Tadej Pogačar und Isaac del Toro mithalten konnte. Während der Mann in Gelb ganz eindeutig für seinen Teamkollegen fuhr, düpierte der Vuelta-Sieger von 2022 seine Konkurrenz und gewinnt am Plateau de Solaison. Wird die Doppelsspitze weiterbestehen oder muss Lipowitz sich einer Helferrolle unterordnen? Diese Frage wird jedoch erst nach dem Zeitfahren geklärt werden können, sobald die Abstände auf Platz vier bekannt sind.
Lipowitz bleibt an Seixas dran
184'
17:43
Isaac del Toro verliert sechs Sekunden auf seine beiden Mitstreiter. 52 Sekunden später folgen dann Paul Seixas und Florian Lipowitz, die zusammen über die Ziellinie rollen. Juan Ayuso hingegen bricht ein wenig ein und kassiert zwei Minuten auf den Tagessieger.
Evenepoel gewinnt
184'
17:41
Remco Evenepoel pariert auch die zweite Attacke von Isaac del Toro und setzt 200 Meter vor dem Ende selbst zum Konter an. Mit einem starken Antritt lässt er den Mann aus Mexiko stehen und reißt sofort eine Lücke. Tadej Pogačar konzentriert sich aufs Folgen, doch der Mann in Gelb kann keine weitere Zündung starten, sodass der Belgier völlig überraschend im Eins-gegen-Eins gewinnt!
Erste Attacke von del Toro
184'
17:39
Isaac del Toro probiert es rund 800 Meter vor dem Ziel mit einem Angriff, den Remco Evenepoel jedoch nahezu mühelos kontern kann. Anschließend probiert es der Mexikaner erneut. Tadej Pogačar lässt die anderen beiden agieren und guckt sich das Geschehen weiter an.
Es wird zum Zielsprint kommen
184'
17:37
Weder Tadej Pogačar noch Isaac del Toro setzen Remco Evenepoel unter Druck, sodass alle Akteure es auf einen Sprint ankommen lassen wollen.
Kommunikation zwischen Evenepoel und Pogačar
183'
17:36
Remco Evenepoel fährt auf die gleiche Höhe von Tadej Pogačar und wirft dem Slowenen einen Blick zu. Dieser erwidert das Angucken und richtet noch ein paar Worte an den Belgier. Kurz darauf geht der Fahrer vom Team Red Bull–Bora–Hansgrohe wieder an das Hinterrad des Mannes in Gelb.
Simmons hilft Ayuso
182'
17:33
Juan Ayuso hat eine Minute Rückstand auf das Führungstrio. Allerdings bekommt der Spanier Hilfe von Quinn Simmons, der sich vor seinem Kapitän spannt.
Evenepoel wirkt stark
181'
17:31
Tadej Pogačar macht weiterhin die Führungsarbeit für seinen Mannschaftskameraden Isaac del Toro. Hinter dem Mann in Gelb fährt jedoch Remco Evenepoel, der extrem stark wirkt. Im Gegensatz zum Belgier muss der Mexikaner immer mal wieder eine kleine Lücke aufgehen lassen, die er jedoch zügig wieder schließt.
Lipowitz sichert ab
180'
17:30
Während Paul Seixas die Nachführarbeit rund 30 Sekunden hinter der Spitze macht, kann Juan Ayuso nicht mehr mitfahren. Der Spanier verliert einige Meter und kann nicht mehr zulegen. Florian Lipowitz bleibt am Hinterrad und sichert für seinen Teamkollegen Remco Evenepoel ab.
Simmons wird gestellt
179'
17:28
Quinn Simmons ist nahezu chancenlos und kann nur zusehen, wie eine vierköpfige Gruppe an ihm vorbeifliegt. Adam Yates hat kurz darauf jedoch seine Arbeit vollbracht und schickt seine beiden Mannschaftskameraden und Remco Evenepoel vorbei.
Yates übernimmt
179'
17:25
Die Teamtaktik von UAE Team Emirates - XRG geht voll auf! Adam Yates wird aufgefahren und der Brite setzt sich sofort an die Spitze der Gruppe um das Gelbe Trikot. Mit stoischer Ruhe fährt Yates von vorne und nimmt seine beiden Kapitäne in den Windschatten.
Evenepoel bleibt am UAE-Duo dran
179'
17:22
Remco Evenepoel, der in den bisherigen Bergetappen immer wieder eine Lücke an den Steigungen aufgehen lassen musste, ist der Einzige, der am UAE-Duo bestehend aus Tadej Pogačar und Isaac del Toro dranbleiben kann. Paul Seixas, Florian Lipowitz und Juan Ayuso sind rund 20 Sekunden hinter dem Trio.
Seixas, Ayuso und Lipowitz mit Problemen
178'
17:21
Das Tempodiktat von Tadej Pogačar zeigt Wirkung. Während Remco Evenepoel und Juan Ayuso noch mitfahren können, müssen Paul Seixas und Florian Lipowitz reißen lassen. Auch für Ayuso wird es jedoch zu schnell und so fällt auch der Spanier weg.
Pogačar bereitet Attacke vor
177'
17:18
Das sieht man auch nur ganz selten. Der Mann in Gelb spricht kurz mit seinem mexikanischen Teamkollegen und so setzt sich Tadej Pogačar an die Spitze und fährt von der Spitze weg. Isaac del Toro befindet sich an seinem Hinterrad und so wird eine Attacke vorbereitet.
Favoriten belauern sich
176'
17:16
Mattia Cattaneo führt das Feld der Favoriten den Berg hinauf und übergibt kurz darauf an Jai Hindley. Der Australier legt nach und lässt den Abstand nach vorne auf 1:30 Minuten schmelzen. Noch ist jedoch kein GC-Fahrer abgehängt worden.
Wieder geht Simmons
176'
17:11
Während Mauro Schmid an der Spitze des Rennens immer wieder umblickt, sieht er, wie im Hintergrund Quinn Simmons zur Attacke ansetzt. Der US-Amerikaner kann sich von seinen Mitstreitern lösen und fährt das Loch zum Schweizer innerhalb kurzer Zeit zu. Ohne lange zu fackeln geht es am Fahrer von Jayco AlUla vorbei, sodass Simmons nun als alleiniger Führender unterwegs ist.
Red Bull–Bora–Hansgrohe setzt sich an die Spitze des Pelotons
174'
17:08
Nachdem der Großteil des Tages von Team Visma | Lease a Bike bestimmt wurde, übernimmt zu Beginn des Schlussanstiegs Red Bull–Bora–Hansgrohe die Tempoarbeit. Innerhalb von wenigen Minuten schrumpft der Rückstand auf den Führenden auf 2:15 Minuten zusammen.
Schmid als ungewollter Nutznießer?
173'
17:06
Mauro Schmid fährt alleine an der Spitze des Rennens und hat von dem Sturz in der Gruppe der Favoriten profitiert. Nachdem die Mannen um Tadej Pogačar bis auf knapp zwei Minuten herangefahren waren, hat sich die Lücke zwischenzeitlich auf drei Minuten wieder vergrößert. Mit rund 2:40 Minuten geht es für den Schweizer in den Schlussanstieg. Rund 28 Sekunden später geht es für eine Verfolgergruppe um Tom Pidcock bergauf.
Visma lässt sich zurückfallen
171'
17:03
In der Gruppe der Favoriten lassen sich nach dem Ausscheiden des Kapitäns nun Matteo Jorgenson und Victor Campenaerts zurückfallen. Für das Team Visma | Lease a Bike heißt es nun, neue Ziele zu finden. In der Gesamtwertung hatte der niederländische Rennstall alles auf eine Karte gesetzt.
Podium in Paris ist komplett offen
168'
17:00
Jonas Vingegaard ist nach einem Kreisverkehr ohne Einwirkung eines anderen Fahrers zu Sturz gekommen und muss infolgedessen das Rennen beenden. Somit ist der Zweite des Gesamtklassements raus. Damit geht es für Remco Evenepoel, Florian Lipowitz, Isaac del Toro, Juan Ayuso und Paul Seixas nicht mehr nur um den dritten Rang, sondern um Position zwei.
Vingegaard muss das Rennen aufgeben
165'
16:57
Die Gruppe um die Favoriten nimmt sofort Tempo raus. Hinten gibt es jedoch Bilder, die alles andere als gut aussehen. Jonas Vingegaard hat seinen rechten Arm in einer Schlinge und steigt zügig in einen Bulli ein, womit sein Rennen beendet ist. Bei seiner zehnten Grand Tour muss der Däne erstmalig eine Rundfahrt vorzeitig aufgeben.
Sturz bei den Favoriten
163'
16:55
Das sieht alles andere als gut aus. Nach einem Kreisverkehr gibt es einen Sturz in der Gruppe um das Gelbe Trikot. Isaac del Toro und Jonas Vingegaard gehen beide zu Boden. Während der Mexikaner schnell wieder aufspringen kann und weiterfährt, bleibt der Däne auf dem Asphalt sitzen. Der Zweitplatzierte hält sich sofort die rechte Schulter und muss behandelt werden.
Schmid zieht davon
161'
16:46
In der Abfahrt attackiert Mauro Schmid und kann sich bis auf 20 Sekunden von seinen Mitstreitern lösen, zu denen Ewen Costiou und Yannis Voisard wieder aufschließen konnten. Demzufolge führt der Schweizer das Rennen in einem Solo an und hat 2:10 Minuten Vorsprung auf die Gruppe um Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard.
20 Kilometer bis zum Schlussanstieg
152'
16:44
Die kommenden zehn Kilometer gehen überwiegend bergab, wobei es eine kleine Gegensteigung noch gibt. Anschließend folgt ein Flachstück von weiteren zehn Kilometern, ehe der Schlussanstieg zum Plateau de Solaison ansteht. Über 11,3 Kilometer hinweg steigt die Straße im Schnitt mit neun Prozent an.
Red Bull–Bora–Hansgrohe zeigt eine Reaktion
150'
16:39
In den letzten Tagen waren Remco Evenepoel und Florian Lipowitz immer wieder auf sich alleine gestellt, da die restlichen Teamkollegen frühzeitig abreißen lassen mussten. Heute scheinen die Mannen um die Doppelspitze weitaus besser unterwegs zu sein. Mit Jai Hindley, Maxim Van Gils und Tim van Dijke sind aktuell noch drei Helfer an der Seite der beiden Kapitäne. Somit gibt es eine weitaus verbesserte Mannschaftsleistung.
Mauro Schmid ist zurück
147'
16:35
Mauro Schmid musste am steilen Berg abreißen lassen, doch der Schweizer hat in der Abfahrt sowie in der leichteren Steigung zum Côte du Mont wieder auffahren können. Somit wächst die Spitzengruppe auf fünf Fahrer an, wobei sich Tom Pidcock die zwei Bergpunkte holen kann.
Nächste Bergwertung steht bevor
144'
16:28
Die Führungsgruppe befindet sich nach einer kurzen Abfahrt bereits im nächsten Anstieg des Tages. Allerdings hält sich die Schwierigkeit bei rund 2000 Metern und einer Steigung im Schnitt von 7,6 Prozent im Rahmen.
Drei Minuten auf die Gruppe der Favoriten
139'
16:26
Davide Piganzoli macht die Nachführarbeit und hält den Abstand bei drei Minuten. Allerdings bleibt ein Angriff der Favoriten aus, sodass die GC-Fahrer allesamt beisammen sind, mit Ausnahme von Tom Pidcock, der sich vorne befindet.
Simmons gewinnt die Bergwertung
137'
16:17
Quinn Simmons wirkt auf den letzten 500 Metern des Anstiegs stark angeschlagen und muss einen Tritt rausnehmen. Dahinter zieht Tom Pidcock eine vierköpfige Verfolgergruppe hoch, die auf der Kuppe rund fünf Sekunden hinter dem US-Amerikaner liegt. In der anschließenden Abfahrt schließt der Brite mit seinen Mitstreitern nach vorne auf, sodass nun fünf Akteure das Rennen anführen.
Simmons attackiert
135'
16:15
Bereits im Vorjahr war Quinn Simmons extrem stark und die Leistungen kann er auch in dieser Tour wieder abrufen. In der Steigung setzt der US-Amerikaner zur Attacke an und kann innerhalb weniger Momente ein Loch zu seinen Kontrahenten reißen. Einer Rubio und Ewen Costious versuchen zwar, mitzugehen, doch sie sind rund fünf Sekunden zurück.
Schmid und Van Wilder verabschieden sich
134'
16:13
Mauro Schmid und Ilan Van Wilder können das Tempo von Tom Pidcock nicht mehr mitgehen und so wird auch die Spitzengruppe immer kleiner.
Feld der Favoriten schrumpft
134'
16:12
Das Team Visma | Lease a Bike scheint sich heute viel vorgenommen zu haben. Davide Piganzoli zieht auch im Feld der Favoriten das Tempo hoch und so zerfällt die Gruppe um Tadej Pogačar. Mit noch rund 3500 Metern bis zur Kuppe sind noch rund 25 Fahrer dabei.
Pidcock knallt den Berg hoch
133'
16:08
Tom Pidcock knallt gnadenlos den steilen Berg hinauf und entledigt sich immer mehr Mitstreitern. Einzig Quinn Simmons, Ilan Van Wilder, Mauro Schmid, Marco Frigo, Einer Rubio, Yannis Voisard und Adam Yates können das Hinterrad halten.
Steigung fordert erste Opfer
132'
16:06
Nach nicht einmal 300 Metern zerfällt die Gruppe des Tages. Ben Healy kann nicht mehr mitgehen und auch Matej Mohorič fällt zurück.
Van Asbroeck ist abgeschlagen
132'
16:05
Für Tom Van Asbroeck scheint die Tour de France 2026 am heutigen Sonntag zu enden. Der Belgier liegt rund 24 Minuten hinter der Spitzengruppe und wird das Zeitlimit unter normalen Umständen nicht mehr einhalten können.
Le Salève - Col de la Croisette
131'
15:56
Es geht los! Der Anstieg der ersten Kategorie ist erreicht und Brent van Moer brettert mit Tom Pidcock an seinem Hinterrad in den steilen Berg hinein. Mit einer Länge von 4700 Metern ist die Steigung zwar sehr überschaubar, doch der durchschnittliche Steigungsgrad beträgt elf Prozent.
Rennen plätschert dahin
122'
15:48
Auf dem welligen Terrain der letzten Kilometer gibt es kaum Aktionen. Die Spitzengruppe verlässt sich überwiegend auf Tom Pidcock, dass dieser das Tempo bestimmt. Hinten führt weiterhin Team Visma | Lease a Bike nach, sodass der Abstand 2:50 Minuten beträgt. In rund zehn Kilometern geht es jedoch steil bergauf, sodass die erste große Schwierigkeit nicht mehr weit weg ist.
Blick nach hinten
116'
15:46
Für Tim Merlier wird es noch ein extrem harter Tag. Der dreifache Etappensieger der diesjährigen Rundfahrt hat bereits mehr als acht Minuten Rückstand auf die Gruppe des Tages, wobei die großen Schwierigkeiten des Tages erst noch bevorstehen. Somit könnte es sehr eng werden mit dem Zeitlimit.
Visma hält den Abstand konstant
110'
15:28
Brent van Moer, der Teamkollege von Tom Pidcock, macht die Tempoarbeit in der Führungsgruppe. Im Peloton hält Team Visma | Lease a Bike dagegen und hält den Rückstand bei rund 2:40 Minuten. Dementsprechend scheint Jonas Vingegaard seine beiden Mannschaftskameraden, die sich in der Spitzengruppe befinden, als Relaisstation nutzen zu wollen.
Ausblick auf die kommenden Kilometer
103'
15:21
Das Auf und Ab geht in den kommenden 30 Kilometern weiter. Dabei steht jedoch kein kategorisierter Anstieg an. Die nächste große Herausforderung ist Le Salève - Col de la Croisette, ein Anstieg der ersten Kategorie. Bei einer Länge von 4600 Metern steigt die Straße im Schnitt mit elf Prozent an.
Abstand wächst zügig
96'
15:18
Das Peloton nimmt die Beine hoch und so wächst der Vorsprung der Ausreißer innerhalb weniger Kilometer auf zwei Minuten an. Die Gruppe des Tages umfasst dabei gleich mehrere starke Kletterer. Unter anderem sind Einer Rubio, Tom Pidcock, Guillaume Martin, Ben Healy sowie Quinn Simmons vorne vertreten. Auch Adam Yates befindet sich unter den Ausreißern, wobei er wohl als Absicherung für seine beiden Kapitäne agieren dürfte.
Große Gruppe schließt auf
90'
15:00
Es dauert rund 90 Kilometer, ehe eine 24-köpfige Gruppe an die Spitze des Rennens setzen kann. Damit dürften die meisten Teams glücklich sein, da UAE Team Emirates - XRG einen Fahrer dabei hat. Auch Team Visma | Lease a Bike konnte Victor Campenaerts und Bruno Armirail nach vorne schicken. Dazu ist EF Education EasyPost doppelt vertreten. Auch Netcompany INEOS hat mit Egan Bernal und Kévin Vauquelin zwei Akteure dabei. Aus Sicht von Red Bull–Bora–Hansgrohe befindet sich Tim van Dijke unter den Ausreißern.
Carapaz geht erneut
81'
14:59
Die Anstrengungen seiner Teamkollegen scheinen Richard Carapaz regelrecht Flügel zu verleihen, sodass er eine erneute Attacke forciert. Valentin Paret-Peintre setzt sofort nach und lässt den Ecuadorianer nicht aus den Augen. Somit wird die Attacke neutralisiert. Wenige Momente später probiert es Nicolas Vinokurov, der sich auf fünf Sekunden absetzen kann.
Ausreißer sind gestellt
78'
14:54
In der ersten kleinen Gegensteigung kann das Team um Richard Carapaz die Lücke zu den Ausreißern schließen, sodass es eine neue Rennkonstellation gibt.
EF Education EasyPost gibt nicht auf
75'
14:47
Mit kompletter Mannschaftsstärke versucht EF Education EasyPost nochmal, die Lücke zu schließen. Gleich sechs Fahrer des US-Teams jagen den zehn Ausreißern nach und wollen noch einen Fahrer nach vorne bringen. Dahinter reiht sich Team Visma | Lease a Bike ein.
Vorsprung wächst an
66'
14:40
In der langen Abfahrt kann die Gruppe des Tages den Abstand zum Peloton auf 20 Sekunden ausbauen. EF Education EasyPost probiert es unterdessen, die Lücke klein zu halten, doch weder Ben Healy noch Sean Quinn können dieses Unterfangen erfolgreich gestalten.
Harter Tag für Merlier
60'
14:36
Für Tim Merlier ist die aktuelle Rennphase alles andere als aussichtsreich. Der Sprinter von Soudal Quick-Step ist mit seinem Teamkollegen Pascal Eenkhoorn rund dreieinhalb Minuten hinter dem Hauptfeld und muss bereits früh mit einem Auge auf die Karenzzeit achten. Für den Belgier geht es demzufolge ums sportliche Überleben.
Spitzengruppe wächst an
56'
14:31
Nicht nur Nelson Oliveira kann den Anschluss schaffen, sondern auch Tim van Dijke, Michael Matthews, Mauro Schmid, Tobias Johannessen, Anders Skaarseth, Raúl García sowie Ion Izagirre sind zum Führungsduo aufgefahren, sodass sich nun eine zehnköpfige Spitzengruppe bildet. Der Vorsprung auf das Hauptfeld beträgt jedoch nur zehn Sekunden, sodass ein Durchkommen aktuell alles andere als wahrscheinlich erscheint.
Nelson Oliveira setzt nach
50'
14:19
Das Führungsduo kann sich auf 20 Sekunden absetzen, während von hinten Nelson Oliveira den Sprung nach vorne sucht. Allerdings befindet sich der Mann vom Movistar Team nun zwischen der Ausreißergruppe und dem Peloton.
Azparren und Arensman führen das Rennen an
42'
14:12
Nach der Bergwertung lassen sich einige Fahrer wieder zurückfallen. Lediglich Xabier Azparren und Thymen Arensman ziehen weiter durch und haben einen Vorsprung von zwölf Sekunden auf das Feld. Allerdings scheinen einige Teams mit der Konstellation alles andere als glücklich zu sein, sodass die beiden Ausreißer die Lücke nicht weiter aufreißen können.
Paret-Peintre holt sich zwei Punkte
37'
14:09
Valentin Paret-Peintre schießt rund 600 Meter vor der Kuppe der dritten Kategorie aus dem Hauptfeld heraus und schließt zu einer kleinen Spitzengruppe auf, die sich rund fünf Sekunden vor dem Peloton befindet. In einem harten Sprint setzt sich der Franzose vor Carapaz durch.
Carapaz attackiert
35'
14:06
Bereits am gestrigen Samstag zeigte sich Richard Carapaz sehr angriffslustig und so gibt es auch heute eine Attacke des Ecuadorianers. Sofort reißt der Olympiasieger von Tokio eine Lücke. Währenddessen hat Paul Seixas einen Hinterraddefekt und fällt rund 40 Sekunden zurück.
Wellens am Ende des Feldes
33'
14:06
Tim Wellens wirkt leicht angeschlagen und befindet sich am Ende des Hauptfeldes. Mit hohem Einsatz versucht er, den Kontakt zum Peloton zu halten, und so wippt sein Oberkörper hin und her. Nach den starken Auftritten der letzten Tage ist es ein wenig überraschend, dass der Belgier leichte Probleme hat.
Feld rollt wieder auf
31'
13:58
Im Feld scheinen vor allem Team Movistar und EF Education EasyPost überhaupt nicht zufrieden zu sein mit der aktuellen Rennsituation, sodass die beiden Mannschaften die Lücke nach vorne wieder schließen. Dementsprechend ist der Ausreißversuch von John Degenkolb wieder beendet. Unterdessen fällt Tim Merlier am ersten kategorisierten Anstieg des Tages zurück.
Degenkolb und Alaphilippe zeigen sich
26'
13:52
Seit dem Start geht es nahezu stetig leicht bergan, was jedoch weder John Degenkolb noch Julian Alaphilippe daran hindert, einen Angriff zu starten. Das Duo setzt sich rund 30 Meter vor das Peloton. Mit Anthony Turgis, Joris Delbove und Matej Mohorič bekommen die beiden noch drei weitere Mitstreiter, die sich weiter absetzen können.
del Toro mit Defekt
22'
13:49
Während an der Spitze die ersten Angriffe erfolgen, hat Isaac del Toro einen Defekt. Der Mexikaner muss sein komplettes Rad wechseln und ist nun auf seiner Ersatzmaschine unterwegs. Dabei scheint er jedoch nicht vollends zufrieden zu sein, da er immer wieder das Vorderrad hochreißt und den Druck testet. Tim Wellens lässt sich zurückfallen und bringt den mexikanischen Straßenmeister wieder nach vorne.
Kooij und van den Berg vorne
20'
13:46
Direkt im Anschluss an den Sprint finden sich Olvaj Kooij und Julius van den Berg vor dem großen Hauptfeld. Die beiden Niederländer gucken sich kurz an und müssen lachen, da die Situation sehr unverhofft kommt. Sofort nehmen beide Fahrer die Beine hoch und lassen sich wieder einholen.
Philipsen vor Pedersen
18'
13:41
Einen Kilometer vor dem Zwischensprint setzt sich Lidl - Trek an die Spitze und zieht das Tempo weiter an. Quinn Simmons lanciert den Sprint für Mads Pedersen, der als Erster durchzieht. Jasper Philipsen bleibt lange im Windschatten, ehe er mit höherer Geschwindigkeit am Dänen vorbeifliegt und den Zwischensprint gewinnt. Der Mann in Grün wird Zweiter, während Max Kanter als Dritter den Strich überquert. Biniam Girmay bekommt als Vierter immerhin 14 Zähler.
Zwischensprint rückt näher
15'
13:38
Es bleibt sehr ruhig im Fahrerfeld, sodass in rund 3000 Metern der Zwischensprint ansteht.
Lidl-Trek testet Alpecin-Premier Tech
11'
13:29
Während das Feld vor sich hinrollt, scheint Lidl-Trek den direkten Konkurrenten testen zu wollen, und so gibt es einen Ausreißversuch von Toms Skujiņš, der jedoch nur wenige Meter andauert. Im Feld wird das Tempo leicht erhöht, sodass der Lette sofort wieder eingefangen wird.
Philipsen und Girmay lauern
7'
13:29
Während das Peloton ruhig vor sich hinrollt, gibt es einen Moment, um auf den Kampf um Grün zu gucken. In der Punktewertung der Sprinter führt Mads Pedersen mit 397 Zählern. Dahinter folgt mit einem Abstand von 36 Punkten Jasper Philipsen, der wiederum 14 Zähler vor Biniam Girmay liegt. Tim Merlier, der zwar drei Etappensiege einfahren konnte, ist mit 307 Punkten klar abgeschlagen und wird unter normalen Umständen nicht mehr in der Sonderwertung eingreifen können. Demzufolge wird es einen Dreikampf um das grüne Jersey geben, der möglicherweise erst in Paris entschieden wird.
Feld rollt vor sich hin
3'
13:20
Wie bereits in den letzten Tagen gibt es einen extrem frühen Zwischensprint. Dementsprechend spannt sich Alpecin-Premier Tech in Person von Silvan Dillier vor das Feld, sodass es keinen Ausreißversuch gibt. Nach rund 17,5 Kilometern ist der Kampf um das grüne Trikot entbrannt.
Es geht los
1'
13:20
Christian Prudhomme schwenkt aus dem Führungsfahrzeug heraus die Fahne, sodass das Rennen offiziell eröffnet ist.
Kurze Nacht für die GC-Fahrer
13:16
Wie kurz vor dem Start bekannt wurde, sind gleich mehrere GC-Aspiranten gegen fünf Uhr geweckt worden und mussten eine Dopingprobe abgeben. Dazu gehören unter anderem Tadej Pogačar sowie Jonas Vingegaard. Dementsprechend verlief die Nacht für die beiden alles andere als geplant. Es bleibt abzuwarten, inwiefern dies Einfluss auf das Rennen haben wird.
Feld rollt los
13:13
Zehn Minuten vor dem scharfen Start rollt das Fahrerfeld los und so gibt es einen 3800 Meter langen neutralen Start. Sowohl bei Tadej Pogačar als auch bei Mads Pedersen sowie Valentin Paret-Peintre, der das gepunktete Trikot des Bergbesten trägt, ist die Laune durchaus gut.
Favoriten des Tages
13:09
Auf den 184 Kilometern warten rund 4000 Höhenmeter auf das Peloton. Dabei ist der Großteil jedoch in der zweiten Rennhälfte zu absolvieren, sodass die Kletterspezialisten auf ihre Kosten kommen dürften. Basierend auf den letzten Tagen, in denen UAE Team Emirates - XRG das Rennen strikt kontrollierte und nur selten eine Fluchtgruppe gewähren ließ, wird sich diese Dominanz wohl auch heute durch den Tag ziehen. Wenig überraschend geht Tadej Pogačar als klarer Favorit auf den Tageserfolg ins Rennen. Ansonsten wäre sein Teamkollege, Isaac del Toro, zu nennen, der bereits in Barcelona einen Tagesabschnitt gewinnen durfte. Allerdings zeigte der Mexikaner bereits gestern erste leichte Schwächen am Berg, als er eine Tempoverschärfung von Jonas Vingegaard und Paul Seixas nicht direkt mitgehen konnte. Sofern doch eine Fluchtgruppe des Tages durchkommen sollte, ist vor allem auf Richard Carapaz zu achten, der sich in einer starken Form befindet. Auch Valentin Paret-Peintre kommen die Anstiege entgegen.
Erste HC-Bergankunft
13:01
Auf dem 15. Teilstück der Tour de France 2026 wartet auf die verbleibenden 169 Fahrer die erste Bergankunft der diesjährigen Frankreichrundfahrt der höchsten Kategorie. Während zwar der Col du Tourmalet bereits auf der achten Etappe erklommen werden musste, endete der Tagesabschnitt jedoch mit einer Bergankunft der zweiten Kategorie. Dies ist heute anders. Mit dem Ende auf 1508 Metern Höhe und einem Anstieg über 11,3 Kilometer hinweg, bei dem die Straße im Schnitt mit neun Prozent ansteigt, ist der Anstieg zum Plateau de Solaison in der HC-Kategorie eingeordnet. Dementsprechend gibt es hinten heraus keine großen Versteckmöglichkeiten mehr. Allerdings wartet bereits rund 60 Kilometer vor dem Zielstrich die erste große Herausforderung des Tages. Le Salève - Col de la Croisette ist zwar lediglich ein Berg der ersten Kategorie, doch im Schnitt weist der Aufstieg 11,2 Prozent auf, bei einer Länge von 4700 Metern. Die Côte des Rousses und die Côte du Mont, die zwischenzeitlich bewältigt werden müssen, dürften dahingegen als kleine Hindernisse wahrgenommen werden.
Pogačar mit einer weiteren Machtdemonstration
12:50
Am Vortag gab es bereits die vierte Machtdemonstration von Tadej Pogačar bei der 113. Austragung der Tour de France. Rund zwei Kilometer vor dem Gipfel des Col du Haag griff der Überflieger der letzten Jahre an und distanzierte nicht nur seinen Teamkollegen Isaac del Toro, sondern auch Jonas Vingegaard sowie Paul Seixas. Mit einem Vorsprung von knapp 40 Sekunden kam der Slowene ins Ziel und hat nun 4:30 Minuten Luft im Gesamtklassement. Während das gelbe Trikot nahezu sicher auf den Schultern des 27-Jährigen verweilt, wird der Kampf um das Podium umso spannender. Während Vingegaard zuletzt keinen Unterschied mehr zum restlichen Feld machen konnte, zeigten sich Seixas und del Toro extrem stark und haben wenige Sekunden auf Remco Evenepoel, Florian Lipowitz und Juan Ayuso aufgeholt, sodass gleich sechs Akteure um die verbleibenden beiden Plätze auf dem Podest in Paris kämpfen.
Herzlich willkommen
12:43
Hallo und herzlich willkommen zur Tour de France 2026! Ab 13:20 Uhr bewegt sich das Fahrerfeld von Champagnole über 184 Kilometer hinweg in Richtung Plateau de Solaison, einer Bergankunft der Hors-Kategorie.