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College Football: Playoffs werden offenbar erneut deutlich erweitert - TV-Vertrag wird damit teurer
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von ran.deNFL
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Die College Football Playoffs werden allem Anschein nach um zwölf auf 24 Teams erweitert. Dafür müsste "ESPN" aber tiefer in die Tasche greifen als zunächst geplant.
Der Saison im College Football steht offenbar eine deutliche Erweiterung ins Haus. Zumindest für die erfolgreichsten Teams. Denn wie "ESPN" berichtet, sollen die Playoffs ab der Saison 2027 auf 24 Teams ausgebaut werden. Ein entspechender Deal befinde sich vor dem Abschluss.
In diesem Zuge werden demnach die Power 4 Conference Championship Games gestrichen, die Saison soll eine Woche früher starten als bislang. Weiter heißt es, mutmaßlich werde sich das Feld der Playoff-Teilnehmer aus 19 Wildcard-Plätzen, im College Football die sogenannten "at-large-bids", den vier Power 4 Conference Champions und dem am höchsten gerankten Group-of-6-Team, zusammensetzen.
Die ersten acht der Setzliste dürfen sich dann zum Playoff-Auftakt über eine Bye Week freuen und starten danach mit einem Heimspiel in die Postseason. Das topgesetzte College empfängt dann die Nummer 16 oder 17, das an zwei gerankte College die Nummer 15 oder 18 und so weiter.
Die sechs New-Year's-Bowls bilden demnach weiterhin die Viertel- und Halbfinalspiele. Das National Championship Game soll auch nach der Playoff-Expansion im Januar steigen. Die komplette Postseason würde damit 23 Spiele umfassen.
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College Football: Zweite Playoff-Erweiterung binnen drei Jahren
Erst seit der Saison 2024 nehmen zwölf Teams an den College Football Playoffs (CFP) teil. Zuvor waren es vier. Mit der offenbar bevorstehenden Erweiterung würde das Teilnehmerfeld binnen vier Jahren versechsfacht werden.
Aktuell ist "ESPN" in den USA der TV-Partner der CFP und zahlt für einen Sechsjahresvertrag bis einschließlich der 2032 endenden Saison nach aktuellem Stand 7,8 Milliarden US-Dollar. Am 9. September begann ein 30 Tage umfassendes Verhandlungsfenster für die künftigen Playoffs. Dieses wurde aber verlängert, CFP sprach in einem Statement am Donnerstag von "konstruktiven Diskussionen".
"CBS" hatte zu Wochenbeginn geschrieben, eine Klausel lasse "ESPN" fünf Werktage Zeit, um über das CFP-Angebot zu entscheiden. Entweder sei die Deadline an diesem Freitag oder am darauffolgenden Montag - dies hänge davon ab, ob der Columbus Day am 12. Oktober als Feiertag angesehen werde.
College Football: "ESPN" muss höheren Kosten zustimmen
Dem "CBS"-Bericht zufolge ist für die Conference Commissioner der finanzielle Verlust durch die wohl dem Rotstift zum Opfer fallenden Championship Games ein Knackpunkt. Reporter Brandon Marcello zufolge gehen die CFP-Verantwortlichen davon aus, dass am Ende ein Betrag von 70 bis 80 Millionen US-Dollar über dem geschätzten Wert dieser Championship Games, der bei 250 Millionen US-Dollar liegen soll, herausspringen müsse.
Mit dem Vorgang vertaute Personen, die anonym bleiben wollen, rechnen demnach damit, dass 320 Millionen US-Dollar oder mehr pro Jahr zusätzlich fließen müssten. Aktuell zahlt "ESPN" 1,3 Milliarden US-Dollar pro Saison. Folglich wären mit dem künftigen Playoff-Modell mindestens 1,62 Milliarden US-Dollar pro Spielzeit fällig.
Dass "ESPN" selbst über die bevorstehende Erweiterung des Teilnehmerfeldes berichtet, lässt wohl darauf schließen, dass sich der Sender mit den zusätzlichen Kosten arrangieren kann.
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