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NFL: Chicago Bears - General Manager Ryan Poles soll Patriots-Quarterback Drake Maye vor Draft schlechtgeredet haben

Veröffentlicht:

von Kai Esser

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NFL-Fans feiern Drake Maye! Bears werden gekocht

Videoclip • 02:26 Min


Vor dem Duell der Chicago Bears mit den New England Patriots am Donnerstag rückt ein älterer Bericht über General Manager Ryan Poles wieder in den Fokus. Er soll Drake Maye vor dem Draft 2024 gezielt schlechtgeredet haben.

Wenn die Chicago Bears am Donnerstagabend im Soldier Field die New England Patriots empfangen, treffen zwei Quarterbacks aufeinander, die im Draft 2024 an erster und dritter Stelle gezogen wurden: Caleb Williams und Drake Maye.

Beide Teams stehen in der siebten Woche der NFL-Saison bei vier Siegen und zwei Niederlagen. Es ist das zweite direkte Duell der beiden Quarterbacks, im November 2024 gewannen die Patriots in Chicago mit 19:3.

Dabei ist jedoch vor allem auch die Vorgeschichte brisant. Der Journalist Tyler Dunne berichtete 2025 in seinem Newsletter "Go Long" unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem Scouting-Team, Bears-General-Manager Ryan Poles habe vor dem Draft 2024 in einer internen Besprechung vor allem Mayes schwächste Szenen aus der College-Zeit an der University of North Carolina zeigen und mehrfach zurückspulen lassen.

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Chicago Bears haben sich früh für Caleb Williams entschieden

Bei schwachen Szenen habe Poles demnach zudem süffisante Kommentare abgegeben. Im Raum sei gelacht worden, ein Scout sagte Dunne offenbar, man habe sich über Maye lustig gemacht. Als Maye später starke Szenen hatte, habe Poles diese nicht wiederholt.

Dieses fragwürdige Verhalten traf wohl auch auf Widerstand: Der damalige Assistant Director of Pro Scouting Chris White soll interveniert und gesagt haben, man ziehe den Spieler durch den Dreck und man solle fairere Spiele zeigen. Als positive Würfe kamen, soll die Stimmung angespannt gewesen sein, Poles habe wohl weiter mit ironischen Kommentaren und Zustimmung zu negativen Einschätzungen das Gelächter wieder angeheizt.

"Gefällt dir das auch?", soll der GM nach einem verkorksten Wurf rhetorisch gefragt haben.

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Laut Dunne war die Entscheidung für Williams als First-Overall-Pick früh gefallen. Belegt ist lediglich, dass Poles den Pro Day von Maye in North Carolina nicht persönlich besuchte, andere Vertreter der Bears-Führung waren aber vor Ort.

Bei Williams dagegen sei das Tape deutlich positiver und schonender präsentiert worden - Kritik an dessen schlechten Spielen wurde offenbar kaum zugelassen worden.

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