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NFL, Cleveland Browns: "Respektlos" - Buhrufe der Fans ärgern Deshaun Watson

Aktualisiert:

von Franziska Wendler

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NFL-Highlights: Bills at Browns

Videoclip • 03:39 Min


Browns-Quarterback Deshaun Watson wird von den eigenen Fans ausgebuht und hat damit offenbar mehr Probleme, als er zugeben will.

In der vergangenen Woche hatte Browns-Quarterback Deshaun Watson erklärt, es sei ihm egal, wie die Fans während des ersten Preseason-Heimspiels auf ihn reagieren.

Nach seinem Comeback vor heimischer Kulisse tätigte der Spielmacher nun aber Aussagen, die seine ursprünglich verbalisierte Haltung deutlich in Frage stellen.

Bei der 7:31-Niederlage der Browns gegen die Buffalo Bills wurde Watson von den Browns-Fans mehrfach hörbar ausgebuht. Und die Pfiffe begannen dabei bereits vor dem allerersten Snap des 30-Jährigen.

"Ich habe nicht darauf reagiert", sagte Watson auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich glaube, die ganze Welt weiß, dass das nichts mit der Leistung zu tun hat. Es ist ein bisschen mehr persönlich. Ich halte das für respektlos. Was ich darüber denke, behalte ich für mich und in meiner Familie und schaue nach vorne."

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Watson stimmt Head Coach Monken nicht zu

Seit seinem Achillessehnenriss im Jahr 2024 war das Preseason-Spiel der erste Auftritt vor heimischem Publikum für den Quarterback, der sportlich dabei nicht überzeugen konnte. 5 von 12 angekommenen Pässen für 36 Yards und eine Interception sorgten alles andere als für Begeisterung.

Sein Head Coach Todd Monken erklärte derweil, dass "alles gut wird", wenn Watson wieder guten Football spielt – und die Browns Spiele gewinnen.

Eine Aussage, der Watson so nicht zustimmen konnte. "Als ich das letzte Mal auf diesem Feld gespielt habe, habe ich mir die Achillessehne gerissen. Dieselben Fans haben gejubelt, als ich mich verletzt habe", so der Quarterback.

Und weiter: "Was hat das mit der Leistung zu tun? Wenn sich jemand verletzt, vor allem in der eigenen Stadt, und die Leute jubeln?"

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Noch kein Starter bei den Browns festgelegt

Watson hat seit den schweren Anschuldigungen gegen ihn in den Jahren 2021/22 bei vielen Anhängern seine Sympathien verspielt. Seinerzeit beschuldigten ihn mehr als 20 Frauen des sexuellen Missbrauchs. Die NFL sperrte ihn in der Folge für elf Spiele, zudem wurde eine Strafe in Höhe von fünf Millionen US-Dollar ausgesprochen.

Dazu kommt, dass die Browns im selben Jahr drei Erstrunden-Picks für Watson nach Houston schickten und ihn mit einem höchst umstrittenen Fünfjahresvertrag über vollständig garantierte 230 Millionen ausstatten. Seine in der Folge erbrachten Leistungen rechtfertigten einen derartigen Kontrakt nicht. Der Trade gilt als einer der schlechtesten in der NFL-Geschichte.

Übrigens: Ob Watson in der kommenden Saison spielen wird, ist derweil noch völlig offen. Einen Starting Quarterback hat Coach Monken bislang nicht festgelegt, gegen die Bills konnte derweil Shedeur Sanders deutlich mehr überzeugen.

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