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NFL - Cleveland Browns: Wieder Ärger mit der Justiz für Quarterback Deshaun Watson
Veröffentlicht:
von Franziska WendlerNFL
NFL: QB1 - und dann das! Deshaun Watson mit Horror-Training
Videoclip • 01:34 Min
Browns-Quarterback Deshaun Watson sollte sich auf seine sportliche Aufgabe konzentrieren. In den USA bestimmt aber ein anderes Thema die Schlagzeilen.
Vor Deshaun Watson liegen wichtige Wochen. Erst kürzlich hatte ihn der Head Coach der Cleveland Browns zum Starting Quarterback der Franchise ernannt, sehr zum Unmut vieler Fans.
Für den Spielmacher gilt es nun, sich zu beweisen – vor allem im Hinblick auf seine vertragliche Situation.
"Da ich mich im letzten Jahr meines Vertrags und in meinem zehnten Jahr befinde, habe ich das Gefühl, dass dies meine Chance ist, zu zeigen, dass ich in dieser Liga immer noch mithalten kann", sagte der 30-Jährige vor dem Auftaktspiel der Browns gegen die Jacksonville Jaguars. "Ich möchte auch weiterhin spielen. Das ist also meine Chance."
Doch anstatt sich ausschließlich auf sportliche Belange zu konzentrieren, sind in den US-Medien wieder einmal andere Schlagzeilen rund um den Signal Caller zu lesen. So hat Watson mal wieder Ärger mit dem Gesetz.
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Zu schnell gefahren: Gerichtstermin für Watson
Am 26. August, zwei Tage nach seiner Ernennung zum Starter, war der Sportler in seinem Auto deutlich zu schnell unterwegs. In einer 60-Meilen-Zone wurde der Quarterback mit 86 Meilen pro Stunde geblitzt, das geht aus Gerichtsunterlagen hervor. Statt der erlaubten rund 96,5 km/h fuhr Watson also gut 138 km/h.
Für den Spielmacher bedeutet dies nicht nur einen Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern auch einen Termin mit der Justiz. Vor einem Gericht in Cleveland plädierte Watson bereits auf nicht schuldig, für den 23. September ist nun aber auch eine Verhandlunge vor einem Einzelrichter ohne Geschworene anberaumt.
Vier Tage später, in Woche drei der NFL, steht dann mit dem ersten Heimspiel der Saison gegen die Carolina Panthers eine äußerst wichtige Partie vor der Tür, sind die Anhänger der Browns doch alles andere als gut auf ihn zu sprechen.
Mehr als 20 Frauen hatten dem Routinier einst sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen, seinen voll garantierten Mega-Vertrag über 230 Millionen konnte er zudem sportlich bislang nicht rechtfertigen.
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Browns-Coach Todd Monken freut sich für Watson
Seit seinem Achillessehnenriss im Oktober 2024 bestritt Watson kein Regular-Season-Spiel mehr als Starter, in Woche eins wird sich das gegen die Jaguars ändern.
"Ich freue mich für ihn", erklärte Head Coach Todd Monken, der Watson Shedeur Sanders vorgezogen hatte, in diesem Zuge.
"Das habe ich schon die ganze Zeit gesagt, angesichts all der Arbeit, die er investiert hat. Ich gehe davon aus, dass er sich riesig über die Chance freut, wieder auf das Spielfeld zurückzukehren und weiterhin auf hohem Niveau zu spielen."
Und weiter: "Er hat sich unsere Offensivstrategie wirklich zu eigen gemacht. Ich glaube, für ihn war das wie ein frischer Wind, neues Leben, eine neue Chance. Jetzt müssen wir alle das Beste daraus machen – ich selbst eingeschlossen. Deshalb freue ich mich für ihn."
Das Auswärtsspiel bei den Jaguars steigt am Sonntagabend deutscher Zeit ab 19 Uhr (im Liveticker).
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