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NFL: Seattle-Seahawks-Besitzer schockt Fans mit "Sag niemals nie"-Zitat

Veröffentlicht:

von ran.de

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Videoclip • 03:11 Min


Vinod Khosla ist erst seit wenigen Wochen Besitzer der Seattle Seahawks. Erneut macht der Milliardär mit überraschenden Aussagen Schlagzeilen – und rudert anschließend zurück.

Er hat das NFL-Team gerade erst für die Rekordsumme von 8,38 Milliarden Euro gekauft – und tritt jetzt schon zum zweiten Mal in ein kommunikatives Fettnäpfchen: Vinod Khosla, der neue Besitzer der Seattle Seahawks.

"Ich werde niemals nie sagen", wird Khosla in einem Interview mit der US-amerikanischen Nachrichten-Website "Axios" zitiert, als er nach einem möglichen Umzug des Teams gefragt wurde. Genau die Antwort, die Fans auf keinen Fall hören wollen.

Nur um dann direkt hinterherzuschieben: "Wird dieses Team in 500 Jahren noch in Seattle sein? Aber ich habe aktuell keine Pläne, etwas an diesem Team zu ändern – den Trainer, Präsidenten, die Betriebsabläufe oder das Lumen Field. Alles funktioniert gut."

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Dieses NFL-Team war die erste große Liebe des Seattle-Seahawks-Besitzers

Es ist nicht das erste Mal, dass Khosla bei den Seahawks-Fans für Verwunderung sorgt. Bereits bei seiner Antritts-Pressekonferenz hatte er – zum Leidwesen seines Sohnes und Vize-Vorsitzenden Neal Khosla, dem beim Zuhören für einen Sekundenbruchteil das Pokerface entglitt – erzählt, er sei und bleibe Steelers-Fan, seit er 1976 in den USA angekommen sei.

Später verteidigte er seine Äußerungen in einem ausführlichen Post auf "X": "Reporter machen aus jeder Kleinigkeit eine große Sache, nur um etwas berichten zu können. Was ist schon dabei, zuzugeben, dass meine Zeit von 1976 bis 1978 in Pittsburgh meine Begeisterung für die NFL geweckt hat? Dass ich mir ihre Spiele immer noch anschaue, heißt nicht, dass ich als Eigentümer nicht bedingungslos und IMMER wollen werde, dass die Seahawks gewinnen und JEDES MAL gegenüber jedem anderen Team im Vorteil sein!!!! Keine Frage!!!"

Und weiter: "Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Teams, von denen ich immer will, dass sie jeden Vorteil verlieren. Aber ich freue mich, dass die Sportjournalisten dadurch ihre Seiten füllen können. Gern geschehen. Ich entschuldige mich im Voraus für meinen sehr transparenten Stil."

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Feindliche Übernahme? Dieses Team gehörte Vinod Khosla vor den Seahawks

Was kommt als nächstes? Dass der neue Seahawks-Besitzer vorher beim großen Rivalen San Francisco 49ers involviert war? Exakt, so ist es. Khosla besaß eine Minderheitsbeteiligung an den 49ers, musste diese Anteile jedoch mit dem Kauf der Seahawks veräußern.

Auch dazu wurde er im "Axios"-Interview befragt. Ob er befürchte, instinktiv einen Touchdown für San Francisco zu bejubeln, wenn die 49ers gegen Seattle spielten.

Klare Antwort des neuen Seahawks-Besitzers: "Nein, ich bin nicht verwirrt."

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Pokert Vinod Khosla auf ein neues Stadion?

Was auch für seine Aussage zum möglichen Umzug der Seahawks aus Seattle gelten dürfte.

Denn hinter dem fehlenden Commitment zur Stadt könnte das Kalkül stecken, Steuergelder für eine Stadionrenovierung oder einen Neubau zu erhalten, sobald 2032 die Mietvereinbarung für das Lumen Field ausläuft.

Khosla müsste dafür über Verhandlungsmacht verfügen – und die hätte er besonders dann, wenn die lokale Politik einen Fortzug der Seahawks zu jedem Preis verhindern will und Khosla mit einer Finanzspritze umgarnt.

Mit der Aussage "Ich werde niemals nie sagen" verbaut er sich diese Möglichkeit zumindest nicht, nahm aber – unwissend oder gezielt – einen Aufschrei der Seahawks-Fans in Kauf. Inzwischen hat sich Vinod Khosla, wie schon beim Steelers-Thema, per Post auf "X" zu Wort gemeldet:

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Seahawks-Besitzer rudert zurück

Die Nachricht übersetzt: "Wir haben keinerlei Pläne, das Team zu verlegen, haben das nie diskutiert und nicht einmal darüber nachgedacht. Ende der Geschichte. Ich habe wiederholt gesagt, dass wir nicht vorhaben, irgendetwas zu ändern."

Und auch diesmal lässt es sich Khosla nicht nehmen, gegen die Presse auszuteilen, die seine Äußerungen aus dem Kontext gerissen habe: "Es tut mir leid für die Reporter, die auf Klicks und Aufrufe aus sind, meine Antwort aus dem Zusammenhang reißen und eine ganze Stadt grundlos in Aufruhr versetzt haben."

Dass er nun Besitzer eines Teams ist, dessen Stadt 2008 die Seattle SuperSonics aus der NBA durch einen Umzug nach Oklahoma City verlor und im Februar 1996 beinahe schon die Seahawks nach Kalifornien verloren hätte, ist ihm womöglich entgangen.

Denn wohl kaum würde er sonst so mit den Gefühlen jener Fans spielen, die bereits erlebt haben, wie ein Teambesitzer bei seinen Umzugsplänen ernst machte.

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