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NFL: Seattle Seahawks vor Monster-Trade? Head Coach Mike Macdonald verplappert sich
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von ran.deNFL
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Vor dem Monday Night Game gegen die Chicago Bears wird Seahawks-Cheftrainer Mike Macdonald zur Running-Back-Situation in Seattle befragt - und plaudert womöglich ein Wechsel-Geheimnis aus.
Hat Mike Macdonald aus Versehen einen Monster-Trade geleakt?
In der Pressekonferenz vor dem Monday Night Game gegen die Chicago Bears wird der Head Coach der Seattle Seahawks nach dem Status seiner beiden zuletzt wegen Verletzungen nicht verfügbaren Running Backs Zach Charbonnet und Jadarian Price gefragt.
"Was ist der Plan für die Nutzung von Zach und Jadarian im Spiel?", fragte ein Reporter: "Wir haben einen Plan für Zach", antwortete Macdonald und fuhr fort: "Und zu Jadarian: Wenn wir etwas machen würden, würde das meines Wissens am Montag passieren. Wir werden sehen."
Und dann folgte der Satz, der die Fans verunsicherte: "Wir haben ein paar Kader-Themen, an denen wir arbeiten."
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Legen die Seahawks vor der Trade Deadline nochmal nach?
Deutet der Trainer damit durch die Blume an, dass die Seahawks sich wenige Tage vor der Trade-Deadline mit einem Abschied von Erstrunden-Pick Jadarian Price beschäftigen, der erst seit wenigen Monaten Teil des Teams ist? Noch dazu vor dem Hintergrund, dass Seattle immer wieder mit Colts-Superstar Jonathan Taylor in Verbindung gebracht wird, bei dem sich ein Abschied immer mehr andeutet.
Oder geht es hier einfach nur um die Reaktivierung des jungen Hoffnungsträgers, der wegen einer Brustverletzung mehrere Spiele pausieren musste und sich auf der Injured-Reserve-Liste befunden hat?
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Macdonald sorgt für Verwirrung bei Reportern
Auch die versammelte Presse war irritiert. Ein Reporter hakte deshalb nach: "Nur um das klarzustellen: Bei Jadarian ist keine Verletzung mehr angegeben. Wenn er also nicht aktiviert wird am Montag, hängt das nicht mit einer Verletzung zusammen?"
Ein sichtlich verunsicherter Macdonald setzt zur Antwort an: "Äääh … ja … wir lassen die Transaktion da einfach für sich sprechen." Man kann an den Augen des Trainers ablesen, wie es in seinem Kopf arbeitet. Und er die panisch nach Luft schnappenden Fans fast schon hört.
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Jonathan Taylor zu den Seattle Seahawks?
Für viele Fans im Netz war dies der Beweis: Die Seahawks holen Running Back Taylor aus Indianapolis und geben als Element eines wohl üppigen Tauschpakets dafür wohl ihr Rookie-Juwel Price ab.
Aber hat Macdonald das wirklich gesagt?
Wer genau hinhört, merkt: Bei den Fragen und Antworten geht es um die Verletztensituation bei den Seahawks. Auch der Wechsel von der Injured-Reserve-Liste in den aktiven Kader wird im NFL-Wörterbuch unter dem Begriff "Transaction" geführt. Es ist also wahrscheinlicher, dass Macdonald in diesem Moment einfach davon sprach, seinen jungen Running Back womöglich am Montag für die Partie gegen die Bears aktivieren zu wollen.
Die Art und Weise der Kommunikation wirkte jedoch unbeholfen, aber auch dafür gab es eine Erklärung. Die NFL wirft nämlich einen peinlich genauen Blick darauf, wie sauber Teams die verpflichtenden Verletzungsinformationen zu ihren Spielern angeben.
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Mike Macdonald will keinen Fehler machen
Da Price im Injury Report des Spieltags keine sogenannte "Injury Designation" mehr hatte - er wurde somit als fit gemeldet - darf er folglich nicht mehr auf der Reserveliste für verletzte Spieler stehen und den Seahawks so einen zusätzlichen Kaderplatz für einen anderen Spieler geben. Da für Seattle die Spieltagswoche allerdings durch das Monday Night Game bis zum Montag geht, kann die Aktivierung auch noch am Gameday erfolgen. Im selben Zug müssen die Seahawks dann allerdings einen Spieler aus dem aktiven Kader streichen, um Platz für Price zu schaffen.
Die Komplexität dieser Regeln und Vorgänge dürfte das Rattern in Macdonalds Kopf und sein plötzliches Stocken bei der Antwort ausgelöst haben, denn er wollte sich gewiss nicht durch eine falsche Formulierung Ärger mit der Liga einhandeln.
Unterm Strich hat der Trainer also alles richtig gemacht, seine Verunsicherung nicht in Form einer falschen Aussage zu zeigen und so mögliche Konsequenzen durch die NFL zu riskieren. Dass er mit der etwas unbeholfenen Kommunikation den nervösen Fans im Netz neuen Zündstoff geliefert hat, dürfte ihm deshalb egal sein.
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