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NFL: Seattle Seahawks zu Donald Trump ins Weiße Haus? Mike Macdonald reagiert auf Spekulationen um Boykott
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von ran.deSehen Sie sich bald im Weißen Haus? Seahawks-Head-Coach Mike Macdonald würde sich über eine Einladung von US-Präsident Donald Trump (kl. Foto) freuen
Bild: imago
Traditionell werden erfolgreiche US-Sportteams nach großen Siegen ins Weiße Hause eingeladen. Auf die Frage hin, ob die Seattle Seahawks eine solche Einladung annehmen würden, berichtete Coach Mike Macdonald, dass der Super-Bowl-Gewinner noch gar nicht eingeladen worden sei.
In den vergangenen Tagen waren Spekulationen aufgekommen, dass die Seattle Seahawks den traditionellen Trip des Super-Bowl-Siegers ins Weiße Haus ausschlagen würden. Bei einem Interview am Rande des Scouting Combine klärte Head Coach Mike Macdonald jedoch auf: "Wir haben noch keine Einladung erhalten. Wir werden uns erst danach dazu äußern."
Allerdings hoffe er darauf, ein Angebot zu erhalten. "Wir werden eine Einladung bekommen, oder? Funktioniert das so? Ich bin mir nicht ganz sicher, wie es eigentlich funktioniert", führte der 38-Jährige nach der Pressekonferenz aus. Laut der "Tacoma News Tribune" würde das Team eine Einladung "höchstwahrscheinlich" annehmen.
Nach Olympia: Hockey-Eklat im Weißen Haus
Der Diskurs um Siegerehrungen im Hause des Präsidenten war in den vergangenen Tagen hochgekocht: Die Eishockey-Frauen der USA hatten bei den Olympischen Winterspielen, wie auch das Männer-Team, Gold gewonnen. Sie schlugen die Einladung von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus allerdings aus - offiziell wegen Terminschwierigkeiten. Zuvor hatte sich das Staatsoberhaupt jedoch nach dem Gold-Sieg des Männer-Teams über die Spielerinnen lustig gemacht.
Die männlichen US-Eishockey-Stars kamen der Einladung nach Washington zwar nach, kassierten dafür allerdings online viel Kritik. "Ich bin so enttäuscht von unserem Männer-Team. Das beschmutzt die Goldmedaille dramatisch", schrieb ein User auf Instagram.
Trump-Boykott während seiner ersten Amtszeit
Zwischen 2017 und 2020, also während Trumps erster Amtszeit, boykottierten bereits mehrere Super-Bowl-Gewinner den Besuch im "White House". 2017 weigerten sich mehrere Spieler der New England Patriots, nach Washington zu reisen, 2018 zog Trump die Einladung an die Philadelphia Eagles aus Angst vor einem Boykott zurück, und 2019 fehlte erneut eine Vielzahl der Patriots-Spieler.
Auch im April 2025 schlugen zwölf Eagles-Akteure ein Treffen mit dem US-Präsidenten aus. Es ist wahrscheinlich, dass, sollten die Seahawks ein mögliches Angebot Trumps annehmen, sich manche Spieler gegen diese Reise entscheiden werden.
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