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NFL: Trotz Sieglos-Serie - Respekt vor diesen Miami Dolphins - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

NFL

NFL: "MAYE-DAY" - Fans im Netz grillen Patriots-Quarterback

Videoclip • 02:28 Min


Kann eine Mannschaft mit drei Niederlagen in die Saison starten und trotzdem ein gutes Bild abgeben? Die Miami Dolphins sind das beste Beispiel dafür, dass das möglich ist. Sie machen aus ihren geringen Möglichkeiten nämlich das Beste.

Es ist normalerweise kein gutes Zeichen, wenn eine Mannschaft mit drei Niederlagen in die Saison startet. Für Mannschaften wie die Los Angeles Chargers oder die Houston Texans, die mit großen Ambitionen in die NFL-Spielzeit 2026 gestartet sind, gleicht dies einem Debakel.

Ganz anders die Situation der Miami Dolphins! Bei der Franchise aus Florida fühlen sich die drei Niederlagen komplett anders an. Hier steht nämlich eine Mannschaft auf dem Platz, die immer wieder das Beste aus sich herausholt und dafür viel Respekt verdient.

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NFL: Miami Dolphins haben 61 Prozent Dead Money

Um das einzuordnen: Bei den Dolphins werden 2026 rund 183,6 Millionen Dollar als Dead Money auf den Salary Cap angerechnet. Das entspricht knapp 61 Prozent des ligaweiten Grund-Caps von 301,2 Millionen Dollar – für Spieler, die nicht mehr zum aktiven Kader gehören.

Das Dead Money entstand, weil die Dolphins teure Verträge vorzeitig beendeten oder Spieler abgaben – darunter Tua Tagovailoa und Tyreek Hill nach Entlassungen sowie Jaylen Waddle nach einem Trade. All dies passiert meist, wenn in der Kaderplanung einer Franchise viele Fehler gemacht wurden.

Head Coach Jeff Hafley und General Manager Jon-Eric Sullivan können nichts dafür. Sie stehen erst seit diesem Jahr bei Miami in der Verantwortung. Genauso wenig Schuld trifft die Spieler auf dem Rasen. Gemeinsam können sie nur das Beste aus den begrenzten Möglichkeiten machen - und das tun sie.

Dolphins kassieren drei Pleiten - aber die Einstellung stimmt

Erst ein 13:27 gegen die Las Vegas Raiders, dann in Woche 2 das 13:35 gegen die San Francisco 49ers, jetzt das 10:24 im Heimspiel gegen die Kansas City Chiefs. All das sind keineswegs gute Ergebnisse. Aber das Entscheidende: Die Einstellung der Spieler hat gestimmt. Hier stehen größtenteils junge und unbekannte Spieler auf dem Platz, die um ihre Chance kämpfen.

Die Niederlage gegen die 49ers in Woche 2 mag vom Ergebnis her deutlich ausgefallen sein. Doch bis zur Halftime stellten sie die Mannschaft rund um den überragenden Brock Purdy vor Probleme und lagen nur mit 6:14 zurück.

Die Miami Dolphins rund um Quarterback Malik Willis stellten die Kansas City Chiefs vor Probleme

Bild: Icon Sportswire


Kansas City Chiefs taten sich in Miami schwer

Nun bekamen sie es mit den übermächtigen Chiefs zu tun, die individuell in einer gänzlich anderen Liga spielen. Dennoch hielten sie das Spiel lange offen. Über das gesamte Spiel bekamen sie nur fünf Yards weniger Raumgewinn zustande als Patrick Mahomes & Co.

Selbst als mit Running Back De'Von Achane die wohl beste Waffe der Offensive verletzt ausfiel, ließen sie sich davon nicht beirren und kämpften weiter.

Die Dolphins werden vermutlich keine erfolgreiche Saison spielen. Doch den Respekt haben sie sich trotz Sieglosigkeit bereits jetzt verdient.

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