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Bundesliga - Zeitspiel, VAR und Co.: Das sind die neuen Regeln zum Saisonstart

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von ran.de

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Videoclip • 01:06 Min


Die neue Bundesligasaison steht in den Startlöchern und bringt einige Regeländerungen mit sich. Die WM 2026 diente dabei bereits als Premiere für neue Regeln.

Bei der Weltmeisterschaft 2026 konnten Fußballfans erste Eindrücke der neuen Regeln sammeln, die ab dieser Spielzeit in Kraft treten. Viele dieser Änderungen werden auch in den deutschen Wettbewerben praktiziert.

ran schaut auf die wichtigsten Änderungen zur Saison 2026/27.

Zeitspiel bei Standardsituationen

Um das Spiel flüssiger zu gestalten, soll ein Standard nur noch rund zehn Sekunden dauern. Dabei dürfen die Schiedsrichter einen Fünf-Sekunden-Countdown herunterzählen.

Innerhalb dieser Zeit muss der Ball wieder ins Spiel gebracht werden. Wird das Zeitlimit überschritten, erhält die gegnerische Mannschaft einen Eckstoß, wenn es um einen Abstoß geht und andersrum. Bei einem Einwurf wechselt das Einwurfrecht zum Gegner.

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Schnellere Auswechslungen

Spieler haben zudem bei einer Auswechslung nur noch zehn Sekunden Zeit, das Spielfeld zu verlassen. Wird diese Zeit nicht eingehalten, darf der eingewechselte Spieler das Feld erst nach einer einminütigen Wartezeit und bei der darauffolgenden Spielunterbrechung betreten. Durchgesetzt wird das vom 4. Offiziellen.

Verletzungen

Spieler, die sich auf dem Spielfeld behandeln lassen oder aufgrund ihrer Verletzung eine Spielunterbrechung verursachen, müssen das Feld verlassen und können erst nach einer Minute wieder zurückkehren.

Ausnahmen von dieser Regel gelten für den Torwart und für Fouls, die eine persönliche Sanktion nach sich ziehen, also eine Gelbe oder Rote Karte.

VAR darf bei Gelb-Roten Karten eingreifen

In der neuen Saison darf sich der Video-Assistent (VAR) auch bei falsch gezeigten Gelb-Roten Karten einschalten, allerdings nur, wenn die zweite Gelbe unsachgemäß verhängt wurde. Die erste Karte kann nicht korrigiert werden. Das gilt auch, wenn der Schiedsrichter auf dem Platz einem falschen Spieler die Gelbe Karte zeigt.

Ausdrücklich nicht betroffen sollen etwaige Schwalben sein. Fällt ein Schiedsrichter also auf einen Täuschungsversuch rein und verwarnt einen Abwehrspieler unrechtmäßig anstatt die Schwalbe zu ahnden, dann fällt dies unter Tatsachenentscheidung. Das wurde bei der WM noch fälschlich angewandt.

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Neue Regel bei Vorteilsauslegung

Begeht ein Spieler ein gelbwürdiges Foulspiel, bei dem eine Gelbe Karte angebracht wäre, wird diese bei einer Vorteilsauslegung nicht mehr nachträglich gezeigt. Bei einem falsch ausgeführten Einwurf oder einer anderen, unkorrekten Spielfortsetzung kann der Schiedsrichter weiterspielen lassen, wenn die gegnerische Mannschaft dadurch zu einem Vorteil kommt.

Keine Rote Karte bei Bedecken des Mundes

Wenn ein Spieler bei einem (Streit-)Gespräch mit einem Gegner den Mund bedeckt, führt das nicht automatisch zu einer roten Karte. Der Schiedsrichter kann den Spieler allerdings verwarnen, beispielsweise wenn es im Anschluss zu einer Rudelbildung kommt.

Anders sieht es aus, wenn ein Spieler aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung das Spielfeld verlässt. Dafür kann er künftig mit einer Roten Karte bestraft werden.

Diese Regeln werden nicht in der Bundesliga zu sehen sein

Bei der WM 2026 konnten falsch zugesprochene Eckbälle bis zur Ausführung überprüft und gegebenenfalls in einen Abstoß geändert werden. Der Video-Schiedsrichter (VAR) hatte also die Möglichkeit, die Situation zu überprüfen, solange der Eckball noch nicht ausgeführt wurde. In der Bundesliga und 2. Bundesliga gilt diese Regelung jedoch nicht.

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