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Fußball

Eintracht Frankfurt: Nach 0:7-Klatsche gegen Brentford - wie endet das Torwart-Beben?

Veröffentlicht:

von Christoph Gailer

17:30 SAT.1 Bayern

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Videoclip • 01:38 Min • Ab 12


Bei Eintracht Frankfurt ist nach der herben 0:7-Klatsche im Testspiel gegen Brentford vor allem die Torhüter-Position in den Fokus geraten. Gibt es nun bei den Hessen das große Keeper-Beben?

Es waren 90 Minuten, die sichtlich Spuren hinterlassen haben!

Die 0:7-Klatsche zuletzt im Testspiel gegen Premier-League-Klub Brentford könnte nun bei Eintracht Frankfurt kurz vor Beginn der Pflichtspiel-Saison sogar noch für ein umfassendes Torhüter-Beben sorgen.

Die schwache Leistung der Eintracht-Abwehr rund um Keeper Kaua Santos haben Trainer Adi Hütter und die anderen Verantwortlichen laut "Bild" wohl dazu bewogen, die eigentliche Torhüter-Planung für die Saison 2026/27 nochmals zu überdenken - und nun wird wohl direkt gehandelt.

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Kommt Atubolu als neue Nummer 1?

Nachdem mit dem Startelf-Platz von Kaua Santos gegen Brentford das interne Torhüter-Duell eigentlich zugunsten des Brasilianers entschieden schien, droht dem 23-Jährigen nun wohl sogar das Eintracht-Aus. Dem Bericht nach haben die Eindrücke gegen Brentford Hütter und Co. umgehend dazu bewogen, kurzfristig eine neue Nummer eins zu suchen.

Als heißer Kandidat wird Freiburgs Noah Atubolu gehandelt. Der 24-Jährige hat für diesen Sommer seinen nächsten Karriereschritt geplant, aber noch immer keinen Verein gefunden. Deshalb soll sich das SC-Eigengewächs nun einen Wechsel zu den Hessen durchaus vorstellen können, wie es im Bericht heißt. Die Eintracht soll wohl auch schon Gespräche mit Atubolu aufgenommen haben. Als mögliche Ablösesumme werden 15 Millionen Euro genannt.

Was wird aus Kaua Santos und Zetterer?

Sollte es den Frankfurtern wirklich ernst damit sein, eine neue Nummer eins zu holen, würde dies natürlich das bislang angedachte Torhüter-Ranking über den Haufen werfen. Daraus ergeben sich weiterführende Fragen. Die wichtigste: Was wird dann aus Kaua Santos und dessen bisherigem Stellvertreter Michael Zetterer?

Wie ebenfalls die "Bild" berichtet, soll hierbei die Vorgehensweise intern schon geklärt sein. Kommt ein neuer Stammtorhüter, wird mindestens einer aus dem Duo Santos und Zetterer den Klub noch verlassen.

Der 1,96-Meter-Hüne Santos hat noch einen langfristigen Vertrag bis 2030. In der Vorsaison überzeugte er sportlich nicht immer, fiel zudem wegen eines Innenbandanrisses im Knie längere Zeit aus. Entsprechend darf man auch bezweifeln, dass für Santos aktuell ein so attraktiver Markt existiert, dass man ihn zu guten Konditionen loswerden würde.

Oder macht doch Zetterer den Abflug? Der frühere Bremer, der erst im Sommer 2025 an den Main wechselte, soll laut "absolutfussball.com" das Interesse von Premier-League-Klub Leeds auf sich gezogen haben. Im Bericht heißt es jedoch auch, dass der 31-Jährige aktuell kein Interesse habe, dorthin zu wechseln. Denn auch in Leeds wäre er wohl hinter dem gerade verpflichteten James Trafford wohl wieder nur die Nummer zwei. Bei der Eintracht hat Zetterer noch einen Vertrag bis 2029.

Rückkehr nach Frankfurt? Gerüchte um Ex-Keeper Hradecky

Die plötzliche Torhüter-Thematik sorgt bei der Eintracht im Endspurt der Sommer-Transferperiode vor allem für Sportvorstand Markus Krösche für Brisanz. Denn eigentlich lag der Fokus darauf, in den kommenden Wochen noch in der Innenverteidigung und im Angriff personell nachzulegen.

Entsprechend ist es nun auch eine finanzielle Frage, wie groß die angestrebte Torhüter-Lösung aussehen wird, berichtet die "Bild". Daher dürfte Krösche neben Atubolu, der ohnehin von mehreren Klubs umgarnt werden soll, auch andere Spuren verfolgen. Eine soll zu einem alten bekannten führen: Lukas Hradecky.

Dem Bericht nach dürfte der Name des früheren Eintracht-Stammkeepers als eventuell kurzfristige Verstärkung angedacht sein. Der 36-jährige Finne war schon von 2015 bis 2018 bei den Hessen, spielt mittlerweile für die AS Monaco. Auch dort ist der Routinier, den ausgerechnet Ex-Monaco-Coach Hütter vor einem Jahr dorthin lotste, aber wohl ebenfalls als Nummer eins eingeplant, was eine Rückkehr zur Eintracht unwahrscheinlich macht. Zudem soll er beim Ligue-1-Klub fürstlich entlohnt werden.

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