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FC Bayern München: Chefscout Nils Schmadtke wehrt sich gegen Vorwürfe

Veröffentlicht:

von Christoph Gailer

ran Fußball Bundesliga

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Videoclip • 02:59 Min


Nach der mittlerweile bestätigten Trennung des FC Bayern München von Chefscout Nils Schmadtke hat dieser nun mit einem Post reagiert.

Nachdem das Gerücht schon längere Zeit kursierte, gab der FC Bayern München zuletzt die Trennung von Chefscout Nils Schmadtke zum 31. Januar 2027 bekannt.

Dieser meldete sich nun auf dem Portal "LinkedIn" zu Wort und verteidigte sich in einem Statement gegen zuletzt getätigte Anschuldigungen bzw. Andeutungen, die letztlich zur Trennung geführt haben sollen.

"Im Scouting lernt man früh: Urteile über Menschen trifft man nicht nach Hörensagen, sondern nach dem, was man selbst gesehen hat. Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu den Berichten der letzten Tage äußere", schrieb Schmadtke.

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Schmadtke: "Habe nie vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben"

"Normalerweise lasse ich meine Arbeit sprechen. Diesmal geht es aber nicht um meine Arbeit, sondern um meinen Charakter. Deshalb ein paar klare Sätze", fuhr der Noch-Chefscout des Rekordmeisters fort: "Ich habe nie vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben. Nicht in München und nirgendwo sonst."

Wie "Sport 1" berichtet, sollen wichtige Entscheidungsträger im Klub die Scouting-Abteilung von Schmadtke dafür verantwortlich gemacht haben, dass immer wieder Informationen über Personalplanungen an die Öffentlichkeit gelangt waren.

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"Menschen in meiner Verantwortung habe ich nie herabgesetzt"

Im weiteren Verlauf seiner Erklärung wehrte sich der 37-Jährige auch gegen weitere Vorwürfe, die zuletzt in unterschiedlichen Berichten aufgebracht wurden. "Menschen in meiner Verantwortung habe ich nie herabgesetzt. Fordernd bin ich, auch unbequem, wenn es um Qualität geht. Respektlos bin ich nicht", schrieb Schmadtke.

"Und: Nichts von dem, was geschrieben wurde, hatte auch nur ansatzweise etwas mit meinem Ausscheiden beim FC Bayern zu tun. Über interne Vorgänge spreche ich nicht öffentlich. Das habe ich bei keiner meiner Stationen getan, und dabei bleibt es auch jetzt", erklärte der scheidende Bayern-Chefscout.

Zum Abschluss seines Posts blickt er dann noch zurück auf seine Zeit beim Rekordmeister: "Was mir genauso wichtig ist: Meine Zeit beim FC Bayern war lehrreich und eine sehr positive Erfahrung. In einem Klub dieser Größe zu arbeiten, mit diesem Anspruch und diesem Tempo, hat mich fachlich und persönlich weitergebracht."

"Auf das, was wir in diesen zwei Jahren aufgebaut haben, bin ich stolz", ergänzte der Sohn von Jörg Schmadtke: "Wir haben die Scouting-Abteilung neu aufgestellt, Profis und Campus enger miteinander verzahnt und in der Ansprache von Spielern neue Wege beschritten. Das war Teamarbeit. Meinem Team danke ich für euren Einsatz, eure Ideen und euer Vertrauen. Ohne euch wäre nichts davon möglich gewesen."

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