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FC Bayern München vs. Borussia Dortmund - Joshua Kimmich über Rückkehr: "Auf dem Platz muss ich am meisten an ihn denken" - die Stimmen zum Spiel
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Zwei Punkte verloren - so lautet das Fazit des FC Bayern nach dem 2:2 im Topspiel gegen Borussia Dortmund. Die Stimmen zum Spiel.
Dreimal Aluminium und ein Expected-Goals-Wert von 4,85 und trotzdem reicht es im Topspiel für den FC Bayern München gegen Borussia Dortmund nur zu einem 2:2.
Dementsprechend haderten die Bayern nach Abpfiff mit dem Spielverlauf. Kapitän Joshua Kimmich sprach zudem über seine schwierige Rückkehr nach dem Tod seines Vaters.
Die Anteilnahme der Bayern und des DFB sei sehr besonders gewesen und habe ihm gezeigt, "dass ich hier absolut am richtigen Ort bin".
ran zeigt die Stimmen zum Spiel.
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Joshua Kimmich (FC Bayern)
... über seine Rückkehr nach dem Tod seines Vaters (Sky): "Es war natürlich eine sehr, sehr harte Woche. Ich bin froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Es war nicht ganz so einfach, aber man vergisst es dann, während des Spiels zumindest kurz. Wenn man dann heute wieder unsere Verletzungen sieht, dann merkt man, dass es am wichtigsten ist, gesund zu bleiben. Deswegen, unabhängig vom Ergebnis heute, muss man schon sagen, dass wir gerade durch schwierige Wochen gehen. Auch mit dem Trainer, jetzt wieder die Verletzungen. Klar, ich persönlich auch. Jetzt zeigt es sich, ob wir ein Team sind und da müssen wir jetzt zusammenstehen. (...) Ich muss auch sagen, jetzt so die Anteilnahme, auch der Verein, der hinter mir stand, auch der DFB. Wer dann alles auf der Beerdigung war, das war schon für mich persönlich, für meine Familie sehr, sehr besonders und zeigt mir, dass ich hier am absolut richtigen Ort bin."
... über das Remis und das Titelrennen in dieser Saison (Sky): "Ich hoffe, dass die Gegner auch Meister werden wollen und man merkt, dass es in diesem Jahr sehr, sehr eng ist. Das war jetzt unser drittes Unentschieden heute, natürlich sehr unnötig. Gerade, wenn man auch den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit sieht, glaube ich, war das kein gerechtes Unentschieden. Aber trotzdem ist es so manchmal im Fußball. Der BVB hat nicht aufgegeben, war bis zum Ende da und am Ende müssen wir den Punkt mitnehmen, auch wenn wir natürlich hätten gewinnen müssen."
... über die Verletzungsmisere vor dem CL-Spiel gegen Atletico (Mixed Zone): "Am Ende geht es darum, ein Team zu sein. Jetzt die letzten ein, zwei Wochen waren sicherlich nicht einfach für uns, auch die Situation mit dem Trainer. Da merkt man, was es heißt, ein Team zu sein. Wenn ich so in der Kabine sitze, habe ich das Gefühl, wir sind ein sehr, sehr gutes Team. Und deswegen werden wir auch in zwei Tagen oder in drei Tagen wieder alles reinhauen, dann am Wochenende noch mal gegen Mainz. Und dann schauen wir, wo wir stehen."
... über die Verarbeitung des Todes seines Vaters (Mixed Zone): "Also die letzte Woche war schon sehr hart. Für meine Familie, auch für mich. Mein Vater hat mich immer begleitet, stand immer an meiner Seite, hat mich immer unterstützt, in Phasen an mich geglaubt, in denen ich selber nicht getan habe. Deswegen ist es schon auch hart, wieder zurückzukommen, weil gerade, wenn ich auf dem Platz stehe, ist eigentlich die Zeit, in der ich am meisten an ihn denken muss. Trotzdem war es für mich wichtig, auch wieder zurückzukommen, wieder zu versuchen, in den normalen Alltag zu kommen. Auch wenn man sich manchmal wünscht, dass so die Welt ein bisschen stehen bleibt. Aber sie dreht sich leider und zum Glück weiter. Deswegen bin ich froh, dass ich wieder da bin."
... darüber, wie der FC Bayern durch die schwierige Zeit kommen kann (Mixed Zone): "Mein Vater hat auch immer gesagt: Am Ende des Tages ist es nur Fußball. Das müssen wir uns schon auch immer vor Augen führen. Das Wichtigste ist die Gesundheit. Deswegen ist es sehr bitter, dass die drei (Gnabry, Saibari, Olise, Anm. d. Red.) jetzt auch ausfallen. Aber ja, für uns geht es weiter. Wir müssen trotzdem Ergebnisse liefern, wir wollen trotzdem Ergebnisse liefern. Und da ist es natürlich wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt, dass man bei Fehlern auch für den anderen da ist. Ich glaube, das wird auch in der nächsten Zeit kommen, dass wir auch Fehler machen. Und da ist es wichtig, dass wir da sind. Dann glaube ich auch, dass wir Spiele wieder gewinnen werden. Also wir sind jetzt nicht in einer totalen Krise. Ich meine, wir haben heute Unentschieden gespielt. Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, dass wir hätten gewinnen müssen."
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Konrad Laimer (FC Bayern)
... über das Spiel (Sky): "Wir haben genug Chancen, mehr Tore zu machen. Ich glaube, die haben vor allem im zweiten Halbzeit nicht wirklich mehr Chancen, als die zwei Tore, die sie gemacht haben. Im Endeffekt war die zweite Halbzeit sogar besser als die erste. Da haben wir besser den Ball laufen lassen, haben uns viel Chancen rausgespielt, haben das Ding dann nicht rein gebracht heute. Das gibt es manchmal. Am Ende kriegst du in 90 Minuten so ein Tor, was wir natürlich nicht kriegen sollen so in der Art und Weise und nicht wollen. Am Ende gehst du mit 2:2 raus, was sich sicher für die besser anfühlt wie für uns. Aber wir haben in drei Tagen das nächste Spiel. Jetzt gilt es zu regenerieren und dann den Kopf hoch und weitermachen."
Max Eberl (FC Bayern)
... über Verletzungen, Trainer-Ausfall und Schicksalsschläge beim FC Bayern (Mixed Zone): "Momentan fühlt es sich schon ein bisschen heftiger an, was um uns herum passiert. Beide Verletzungen (Saibari und Gnabry; Anm. d. Red.) sind doch etwas größer, ohne dass ich jetzt irgendeine Diagnose abgeben kann. Aber es sieht beides größer aus. Dementsprechend war es sehr, sehr teuer, was wir heute erlebt haben. (...) Wenn wir jetzt über die Tragik von Jos Papa sprechen, dann sind die Verletzungen kleinere, aber tun uns natürlich weh, weil die Spieler nicht da sind. Die Geschichte mit Vincent, es ist sehr viel, was wir gerade zu verarbeiten haben. Wir müssen gerade sehr resilient sein. Die Mannschaft ist das bisher in einer unglaublichen Art und Weise und das müssen wir aber jetzt die nächsten Wochen weiter sein."
... über die Verletzung von Michael Olise: "Da glauben wir jetzt momentan zu spüren, dass es nicht so schlimm ist. Aber das kann man nach so einem Spiel kurz danach mit dem Adrenalin auch relativ schwer sagen."
... über das 2:2 gegen Dortmund: "Ich fand es in der ersten Halbzeit ein sehr, sehr unruhiges Spiel. Es war unglaublich viel Pressing, Gegenpressing, Ballgewinne, Fifty-Fifty-Bälle. Dann dieses Abseits-Tor von Dortmund, wo dann auch noch Jonas im Gesicht getroffen wird. Der sieht auch nicht gerade aus, als ob er zur Hochzeit geht, sondern richtig angeschlagen. Es war wirklich eine gnadenlose erste Halbzeit. (...) Ich finde, wir hatten unsere beste Phase tatsächlich nach dem 1:1 von Dortmund. Danach haben wir super gut gespielt, aggressiv, Torchancen ohne Ende gehabt. Wir hatten den Elfmeter, da hätten wir den Sack im Grunde zumachen müssen. Deswegen sage ich ein teures 2:2, weil wir hätten es definitiv verdient gehabt, als Sieger vom Platz zu gehen."
Aaron Danks (Trainer, FC Bayern)
... über das Ergebnis (Sky): "Es sind gemischte Gefühle. Wir sind mit der Leistung wirklich zufrieden, besonders mit der zweiten Halbzeit. Ich finde, wir hatten das Spiel gut unter Kontrolle. Dortmund hat eine wirklich gute Defensivbilanz. Aber ich finde, wir haben heute viele Möglichkeiten gefunden, uns Chancen zu erarbeiten. Letztlich sind wir natürlich enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber ich muss das für die Spieler einordnen und ihnen erklären, dass die Leistung gestimmt hat. Wir haben alles richtig gemacht, wir hatten die richtigen Momente auf unserer Seite. Aber heute ist es einfach nicht zu unseren Gunsten gelaufen."
... über Kimmichs Leistung (Sky): "Es war eine schwere Zeit für ihn. Aber er hat gezeigt, wie professionell er ist. Er ist zur Mannschaft zurückgekehrt, hat das gesamte Spiel bestritten und uns die Energie gegeben, die Joshua Kimmich auszeichnet. Er war auf dem gesamten Platz präsent, sowohl mit als auch gegen den Ball. Ja, das war sehr positiv für ihn."
Felix Nmecha (Borussia Dortmund)
... über den späten Ausgleich (Sky): "Das war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir hatten Momente, wo wir's holen konnten. Manchmal war es ein bisschen wild. Es war eigentlich alles in diesem Spiel. Wir haben alles gegeben und am Ende ist mehr so das Gefühl da, dass wir einen Punkt gewonnen haben als zwei verloren."
... über seinen Fehler vor dem 0:1 (Sky): "Man will den Ball nie verlieren. In diesem Moment, wo Daniel dann auch ausrutscht, vielleicht wenn er nicht ausrutscht oder der Ball ein bisschen härter ist, kriegen die den Ball nicht. Aber ja, am Ende bin ich glücklich, dass wir das Spiel noch gedreht haben."
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Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund)
... über den Spielverlauf (Sky): "Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit schon ein sehr ordentliches Spiel gemacht haben. Leider ein aberkanntes Tor hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns belohnt. Wir sind teilweise sehr gut ins Pressing gekommen. Natürlich musst du leiden gegen Bayern. Natürlich haben die dann Elfmeter, Pfostenschuss, aber grundsätzlich alles in allem haben wir's echt gut gemacht."
... über die Entwicklung der Mannschaft (Sky): "Wir sind gut. Ich glaube, dass wir immer noch unterschätzt werden in Deutschland. Es heißt immer, wir spielen nicht den besten Fußball. Wir sind gut und wir wissen das. Wir haben eine unglaublich kompakte Defensive. Wir haben jetzt erst sechs Gegentore nach acht Spielen."
... über die Chance, Meister zu werden (Sky): "Das ist zu früh. Aber was man sagen muss, wir haben dagegengehalten in München. Ich habe letzte Woche gesagt, das ist wahrscheinlich die beste Bayern-Mannschaft der letzten zehn, 15 Jahre. Wir haben das sehr gut gemacht. Wir hatten vor allem endlich mal Ballbesitzphasen auswärts. Das war wichtig. Und wenn wir so weiterspielen, bin ich guter Dinge, dass wir echt lange irgendwas aufhalten können."
Jan-Christian Dreesen (Vorstandsboss FC Bayern)
...über den Titelkampf in dieser Saison (Sky): "Also jetzt kann sich zumindest keiner beklagen, dass die Liga nicht spannend wäre. Wir haben heute einen echten Fight bei einem Clasico gesehen, wie wir ihn lange nicht gesehen haben. Jetzt stehen wir gemeinsam punktgleich an der Spitze. Also warum nicht ein spannendes Meisterschaftsrennen? Ich wünsche es mir zwar langweilig, aber das wird es nicht sein, glaube ich."
...über die Zwangspause von Vincent Kompany (Sky): "Wir haben uns ja ganz bewusst zurückgehalten mit der Prognose eines Comebacks, weil wir sagen, die Gesundheit geht vor. Er soll sich erholen, er soll sich ausruhen. Wir hatten Kontakt. Er ist sehr gut drauf. Natürlich sowieso interessiert, was passiert, ist klar."
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