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Werder Bremen mit furiosem Comeback gegen den FC Augsburg: Mitchell Weiser trifft erstmals nach langer Verletzungspause

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 01:55 Min


Werder Bremen setzt ein erneutes Ausrufezeichen in der noch jungen Bundesliga-Saison. Auch gegen formstarke Augsburger sorgen die "Weiß-Grünen" für ein furioses Fußball-Spektakel im Weserstadion.

Wilder Comeback-Sieg gegen formstarke Augsburger: Werder Bremen hat vor der Länderspielpause ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und dem FCA die erste Saisonniederlage zugefügt.

Das Team von Trainer Daniel Thioune setzte sich nach Zwei-Tore-Rückstand dank einer Energieleistung noch 3:2 (0:1) gegen die Elf von Manuel Baum durch und schob sich in die obere Tabellenhälfte vor.

Marco Grüll (66.), Niclas Füllkrug (86.) und der so lange verletzte Mitchell Weiser (90.+2) trafen für die Hanseaten, die nun sehr ordentliche sieben Punkte nach vier Partien vorweisen können und damit zu den Gästen aufschlossen.

Die bayrischen Schwaben, die durch Robin Fellhauer (18.) und Calvin Brackelmann (58.) auf Siegkurs schienen, hatten der Wucht der Hanseaten letztlich nicht genug entgegenzusetzen und wurden von Werder unsanft auf den Boden Tatsachen befördert.

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FC Augsburg startet selbstbewusst

Die sichtbar selbstbewussten Augsburger übernahmen im ausverkauften Weserstadion zunächst die Initiative, Werder lauerte auf Umschaltchancen und wurde zuerst gefährlich. Chuki prüfte mit einem Freistoß den von Bundestrainer Jürgen Klopp nominierten Finn Dahmen im FCA-Tor, der unter Zuhilfenahme des Pfostens parierte (6.). Als die Grün-Weißen danach offensiver wurden, schlug schnell Augsburg zu.

Baum, der in Hennes Behrens einen zweiten angehenden Nationalspieler in der Startelf aufbot, klatschte hocherfreut mit seinem Staff ab. Doch der Erfolgscoach der Gäste beobachtete auch, dass sich Werder schnell berappelte. Immer wieder suchte das Team von Daniel Thioune Sturmspitze Niclas Füllkrug für Ablagen oder auch eigene Abschlüsse - in der ersten Hälfte fehlte wie beim Kopfball in der 42. Spielminute aber das finale Quäntchen Durchschlagskraft.

Werder Bremen dreht 0:2-Rückstand

Trainerikone Thomas Schaaf riet Werder in der Halbzeitpause bei Sky dann noch "mutiger zu sein" und mit größerem Nachdruck nach Lücken im Augsburger Defensivverbund zu suchen - kein einfacher Auftrag angesichts der Kompaktheit der Fuggerstädter. Doch die Thioune-Elf schien Schaaf zugehört zu haben und begann mit wuchtigen Angriffswellen. Baum reagierte schnell und wechselte dreimal.

Das 0:2 tat den bemühten Bremern dann enorm weh, sie steckten aber weiter nicht auf. Direkt nach dem Anschlusstreffer hatte Werder mehrere Großchancen zum Ausgleich - erst vergab Füllkrug, dann der eingewechselte Mitchell Weiser (67., 68.). Auch in der Folge konnte sich Augsburg-Keeper Dahmen immer wieder auszeichnen.

Doch in der Schlussphase war Dahmen gegen drei wuchtige Abschlüsse machtlos, und das Weserstadion wurde zum Tollhaus.

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