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Conference League: Durch Sieg gegen Olmütz - Mainz schreibt Geschichte
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von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:38 Min
Über drei Halbzeiten tat sich der FSV Mainz sehr schwer gegen Sigma Olmütz, doch schlussendlich konnte man das Achtelfinale souverän für sich entscheiden und damit einen Vereinsrekord aufstellen.
Der 19. März 2026 geht in die Mainzer Klubgeschichte ein: Zum ersten Mal hat der Fußball-Bundesligist ein Viertelfinale im Europacup erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League besiegten die Nullfünfer am Donnerstagabend den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz mit 2:0 (0:0) und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel in die nächste Runde ein.
"Es fühlt sich sehr gut an", sagte Verteidiger Danny da Costa bei RTL nach dem Spiel, "die Mannschaft hat sehr viel richtig gemacht. Ich glaube, wir sind verdient eine Runde weiter gekommen." Mit Blick auf das Finale in Leipzig dürfe jeder träumen, fügte da Costa hinzu, "aber wir tun gut daran, uns von Spiel zu Spiel heran zu tasten."
Mainz 05: Viertelfinal-Gegner steht noch nicht fest
Stefan Posch mit seinem Kopfballtreffer (46.) und Armindo Sieb (82.) sorgten für einen historischen Abend für Mainz 05, Olmütz beendete die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Peter Barath (76.) zu zehnt. Während die Rheinhessen in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpfen, geht der Traum vom Conference-League-Endspiel in Leipzig am 28. Mai damit weiter. Die Viertelfinals werden am 9. und 16. April ausgetragen, Mainz hat zunächst Heimrecht.
"Wir wollen uns etwas zutrauen und mutig sein", sagte der Mainzer Coach Urs Fischer vor dem Spiel bei RTL. Seine Profis gehorchten: Von Beginn an waren die Nullfünfer um offensive Akzente bemüht. Mainz hatte Spiel und Gegner im Griff, nach 20 Minuten aber auch Glück, als Danijel Sturm die Gäste-Führung nur knapp verpasste.
Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener, die nächste gefährliche Torannäherung verbuchte indes Mainz: Phillipp Mwene zielte aus der Distanz nur knapp rechts am Tor vorbei (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Nelson Weiper mit einem Kopfball die nächste Chance (45.).
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Paul Nebel flankte von der rechten Seite, Posch köpfte zur Führung ein. Davon beflügelt suchte Mainz weiter den Weg nach vorne, Olmütz kam kaum zur Entlastung. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit verlor die Partie etwas an Tempo, die Gäste blieben weitestgehend harmlos. Der Platzverweis für Barath spielte Mainz in die Karten, der anschließende Freistoß von Nebel klatschte an die Latte (78.). Sieb erhöhte anschließend zum 2:0 Siegtreffer.
Im Viertelfinalfinale wartet entweder der kroatische Klub Rijeka oder Strasbourg. Das Heimspiel am 9. April würden die Mainzer zuhause bestreiten, eine Woche später ist man auswärts gefordert.