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FIFA-Wahl: DFB-Präsident Bernd Neuendorf setzt weiter auf Alternative zu Gianni Infantino - ehemaliger Startrainer gehandelt

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 01:03 Min


Wird es bei der Wahl des FIFA-Präsidenten im kommenden März einen Gegenkandidaten zu Gianni Infantino geben? DFB-Präsident Bernd Neuendorf glaubt fest daran. Vor allem ein Name wurde zuletzt gehandelt.

Noch hat sich kein Gegner für Gianni Infantino aus der Deckung gewagt, DFB-Präsident Bernd Neuendorf geht aber weiter von einer Alternative bei der Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko aus. "Bisher halten wir daran fest, natürlich, das ist das Ziel, dass wir an der Spitze der FIFA eine andere Person sehen möchten", sagte der 65-Jährige mit Blick auf die Haltung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im FIFA-Machtkampf: "Dazu gehört natürlich auch, dass man einen Gegenkandidaten platziert."

Am 18. November endet die Nominierungsfrist, bekannt sind seit dem Gipfel der europäischen Verbandsbosse in der Vorwoche in Berlin nur die Kriterien für einen möglichst mehrheitsfähigen Kandidaten. UEFA-Chef Aleksander Ceferin hatte eine Kandidatur ausgeschlossen, auch der Katarer Nasser Al-Khelaifi steht nicht zur Verfügung. Dies gilt laut Medienberichten auch für Victor Montagliani, Chef des Verbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF). Die UEFA will auch aufgrund der Kandidatenfrage vor dem 17. November erneut zusammenkommen.

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Arsene Wenger als Kandidat gehandelt

"Wir brauchen eine integre Persönlichkeit, von der wir annehmen dürfen, dass sie dem Verband eine Reputation zurückgibt, die er definitiv verloren hat", sagte Neuendorf nach der Sitzung des FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich, bei der die europäischen Kritiker erstmals seit dem Ausbruch des Machtkampfes auf Infantino getroffen waren: "Wenn sich so eine Person findet, dann wird die Debatte, denke ich, auch nochmal einen ganz anderen Drive kriegen. Wir gehen auch davon aus, dass das passiert."

Seit Tagen fällt vor allem in britischen Medien ein Name immer wieder: Arsène Wenger. Der langjährige Coach des FC Arsenal, der seit 2019 als FIFA-Direktor mit Infantino eng zusammenarbeitet, soll der Wunschkandidat mehrerer Fußballbosse aus Europa sein. Die "Times" berichtete, dass der 76-Jährige als potenzieller Kandidat umworben werde. Der "Guardian" schrieb dagegen, dass Vorschläge wie Wenger oder Michele Kang, milliardenschwere Investorin im Frauenfußball, zurückgewiesen worden seien.

Es erscheint sicher, dass die Opposition aus Europa (UEFA), Asien (AFC) sowie Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) nicht alle ihre Mitglieder hinter sich versammeln kann. Afrika und Südamerika stehen auf Infantinos Seite.

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