Fußball
Gianni Infantino: Brisante Enthüllung um FIFA-Boss - UEFA zahlte seiner Mitarbeiterin einst hohe Abfindung
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von SIDran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 06:39 Min
Hat Gianni Infantino als UEFA-Generalsekretär eine einge Abfindung für eine enge Mitarbeiterin herausgehandelt? Der Verband bestätigt den Vorgang, die FIFA setzt sich zur Wehr.
Neue, weit zurückliegende Anschuldigungen gegen Gianni Infantino: Der unter Druck geratene FIFA-Präsident soll in seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär (2009 bis 2016) eine hohe Abfindung für eine enge Mitarbeiterin herausgehandelt haben. Das berichtet der "Telegraph".
Der britischen Tageszeitung zufolge soll die Frau seine "Geliebte" gewesen sein. Der europäische Kontinentalverband UEFA bestätigte dem SID auf Nachfrage eine Zahlung.
"Wir sind uns der Vorwürfe bewusst und können bestätigen, dass an die betreffende Person eine Abfindung gezahlt wurde, verbunden mit der Übernahme der Gebühren für einen MBA-Studiengang an einer lokalen Business School", teilte die UEFA auf Anfrage mit, ohne auf das unterstellte persönliche Verhältnis einzugehen: "Die Zahlung erfolgte im Einklang mit den damals geltenden Bestimmungen für ausscheidende Mitarbeiter."
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FIFA weist Bericht zurück: "Andeutung ist diffamierend"
Die Bestimmungen seien "seit 2016 verschärft" worden, hieß es weiter: "Die aktuellen Personalvorschriften – die für alle UEFA-Mitarbeiter unabhängig von ihrer Position gelten – entsprechen denen einer modernen, hochkarätigen Organisation."
Infantino (56) soll dem Bericht zufolge im Jahr 2011 für eine Abfindung in sechsstelliger Höhe für die Mitarbeiterin gesorgt haben, zudem seien die Studiengebühren von jährlich rund 52.500 Euro übernommen worden. Zuvor war die Mitarbeiterin laut "Telegraph" innerhalb der UEFA von einer Verwaltungs- in eine Führungsposition aufgestiegen. Ihr Gehalt sei um rund 30 Prozent auf etwa 160.000 Schweizer Franken (171.000 Euro) angestiegen.
"FIFA-Präsident Gianni Infantino weist diese Vorwürfe entschieden zurück, sie sind kategorisch unwahr. Jede Andeutung eines unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist diffamierend", teilte ein FIFA-Sprecher dem "Telegraph" mit.
Und weiter: "Alle unternehmensinternen Maßnahmen in Bezug auf Mitarbeiter, einschließlich etwaiger Abgänge und Abfindungszahlungen, wurden stets von den zuständigen Direktoren in Übereinstimmung mit allen geltenden Vorschriften genehmigt."
Auch interessant: WM-Teilnehmer fordert offen Rücktritt von Gianni Infantino bei der FIFA
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