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Gianni Infantino: Uli Hoeneß schlägt Weggefährten als neuen FIFA-Boss vor

Veröffentlicht:

von Franziska Wendler

ran Fußball

Fußball: Spektakulärer Anflug! Spielball kommt per Fallschirm

Videoclip • 01:08 Min


Wer könnte Gianni Infantino als FIFA-Präsident ablösen? Uli Hoeneß hat eine Idee, äußert aber auch Bedenken.

Wird Gianni Infantino noch einmal als FIFA-Präsident wiedergewählt? Spätestens seit dem misslungenen Verkauf der WM-Anteile muss sich der 56-Jährige scharfe Kritik anhören. Im März 2027 will Infantino dennoch erneut als FIFA-Boss kandidieren.

Wer aber käme als Gegenkandidat in Frage? Geht es nach Uli Hoeneß, dann wäre sein langjähriger Weggefährte Karl-Heinz Rummenigge eine exzellente Wahl.

"Er wäre der ideale Mann. Ich würde ihn sofort wählen", konstatierte der Ehrenpräsident des FC Bayern München im "Welt"-Interview: "International wird er enorm geschätzt."

Doch es gibt aus Sicht von Hoeneß ein Problem. "Karl-Heinz müsste nur zehn Jahre jünger sein. Er wäre zum Zeitpunkt der Wahl 72 Jahre", so Hoeneß, der selbst 74 Jahre alt ist, weiter.

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Aktuell kein Gegenkandidat für Infantino

Neben der Alters-Thematik kommt nach Meinung des langjährigen Bayern-Managers noch ein weiteres Problem hinzu: "Seine Frau würde nicht gerade jubeln, wenn er das machen würde."

In den zurückliegenden Monaten hatten die europäischen Verbände rund um DFB-Präsident Bernd Neuendorf immer wieder einen Rückzug von Infantino gefordert. Dieser plant allerdings eine weitere Amtszeit.

Einen Gegenkandidaten gibt es aktuell nicht, so haben unter anderem UEFA-Boss Aleksander Ceferin und Nasser Al-Khelaifi, Präsident von Paris St. Germain, eine Kandidatur ausgeschlossen.

Die Nominerungsfrist endet am 18. November. Zuletzt hatten immer mehr Verbände Infantino den Rücken gestärkt.

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