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DFB-Team: Italien-Legionär muss Dauergast in Jürgen Klopps Kader sein! Ein Kommentar
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DFB-Team: Kimmich reist widerwillig ab
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Teil eins von Jürgen Klopps ersten Länderspielen ist vorbei. Zu den Erkenntnissen gehört, dass der neue Bundestrainer Yann Aurel Bisseck auch künftig in seinen Kader berufen muss. Ein Kommentar.
Die Ära Jürgen Klopp ist mit ordentlich Sand im Getriebe gestartet. Klar ist: Durch Handauflegen kann auch Klopp die Probleme des DFB nicht heilen, dennoch ist ein Punkt aus zwei Spielen weniger als erhofft.
Beim enttäuschenden 0:1 gegen Griechenland gab es jedoch vor allem einen Lichtblick: Innenverteidiger Yann Aurel Bisseck.
An der Seite von Jonathan Tah bewies er vor allem eins: Das Casting hat sich für den gebürtigen Kölner so nachhaltig gelohnt, dass Klopp in Zukunft kaum auf ihn verzichten kann.
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DFB-Team: Bisseck ist die perfekte B-Lösung in der Innenverteidigung
Nicht falsch verstehen: In Bestform gibt es weder an Tah noch an Nico Schlotterbeck, der gegen Griechenland geschont wurde, ein Vorbeikommen. Das ist relativ deutlich.
Aber, und genau das hat Klopp betont, nicht jeder Spieler ist stets auf dem Höhepunkt seines Schaffens und in Bestform. Bisseck hat bewiesen, dass er in solch einem Fall ohne Bauchschmerzen aufgestellt werden kann. Acht Klärungsaktionen und 98 Prozent angekommene Pässe sprechen eine deutliche Sprache.
Enttäuschung bei Yann Aurel Bisseck (Nummer 2), Josha Vagnoman (Nummer 14), Anton Stach (Nummer 16) Hennes Behrens (Nummer 22)
Bild: Michael Weber
Yann Bisseck ist bei Inter Mailand Stammspieler
Logisch, warum sollte man einem Stammspieler vom italienischen Double-Sieger Inter Mailand, der dort stets in höchsten Tönen gelobt wird, nicht vertrauen können? Es kam in der Vergangenheit eher selten vor, dass Top-Spieler in der Nationalelf Anlaufzeit brauchen. Und ein solcher Top-Spieler ist Bisseck geworden.
So ist er die perfekte Ergänzung zum Stamm-Verteidiger-Duo Schlotterbeck/Tah und gemeinsam mit Waldemar Anton eine verlässliche Alternative, sollte es gefordert sein.
Yann Bisseck überzeugt mit Polyvalenz
Vor allem seine Vielseitigkeit ist ein großer Pluspunkt. Zentraler Innenverteidiger, Halbraum-Verteidiger, sogar auf der rechten Schiene bot er sich im Verein bereits an. "Wir können ihn ja auch ins Tor stellen", scherzte Inter-Coach Cristian Chivu bereits.
Gerade die Robustheit, die der einst jüngste Bundesliga-Spieler der Geschichte mittlerweile mitbringt, ist für das intensive und schnelle Spiel von Jürgen Klopp ein Gewinn. Viererkette oder Dreierkette, er ist in beiden Systemen zu gebrauchen.
Teil eins des Castings von Klopp ist durch, und kaum einer hat sich so gut präsentiert wie der 25-Jährige.
Dass er im November in den Recall kommt, sollte daher nur eine Formsache sein!
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