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DFB-Team - Jürgen Klopp erklärt Verzicht auf Joshua Kimmich ab: "Ist nichts gegen ihn"

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

Klopp kontert Rassisten: "Für Dummheit keine Zeit"

Videoclip • 02:14 Min


Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich.

"Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei "BR24Sport": "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Der Nationalmannschaftskapitän gehört zum größeren Teil des ersten Kaders, den Klopp nach den Nations-League-Spielen in den Niederlanden (1:1) und gegen Griechenland (0:1) nach Hause schickte.

Nur der inzwischen verletzte Nico Schlotterbeck, Finn Dahmen, Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Bambasé Conté und Serge Gnabry durften bleiben.

Sie ergänzen den zweiten Kader, der es am Abend mit Serbien (20.45 Uhr live auf Joyn) und am Sonntag erneut mit Griechenland aufnimmt.

Klopp erklärt Kimmich-Verzicht: "Ist nichts gegen ihn"

Mit der Leistung hat Kimmichs Nicht-Berücksichtigung allerdings nichts zu tun. "Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän", sagte Klopp. "Es ist alles gut. Aber wir wollten jetzt diesen Schnitt machen." Er wolle die jungen Spieler "auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind".

Die Nationalmannschaft müsse "auf alle Eventualitäten vorbereitet sein", er wolle "allen die Plattform geben, die sie verdienen", betonte Klopp. "Deshalb hat die Familie Kimmich jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein." Kimmich hatte auch öffentlich erklärt, er wäre "gerne geblieben".

Vor dem Spiel ergänzte Klopp im "ZDF": "Da war gar nichts dabei. Jo hat einen überragenden Eindruck hinterlassen. Aber auch Jo Kimmich - das wünsche ich ihm nicht - kann theoretisch verletzt sein oder sonst was. Wir müssen also schauen, was passiert, wenn er nicht da ist. Man muss alle Facetten eines Zusammenlebens kennenlernen. Das ist nichts gegen ihn. Es war vornherein klar, dass er nicht dabei sein wird. Dass er unbedingt dabei bleiben wollte, zeichnet ihn aus. Da war nichts dabei, ich wollte ihm keine Message senden."

Kimmich war gegen Serbien trotzdem da - er verfolgte das Spiel auf der Tribüne der Allianz Arena.

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