Fußball
Jürgen Klopp von Oliver Kahn wegen Torwart-Debatte kritisiert: Rolle von Bayern-Star "etwas unglücklich"
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von ran.de:newstime
Klopp sieht gute Ansätze bei DFB-Elf
Videoclip • 01:47 Min • Ab 12
Jonas Urbig stand bei der Premiere von Bundestrainer Jürgen Klopp als einziger Torhüter zweimal im Kasten des DFB-Teams. Dies kann Ex-Nationalkeeper Oliver Kahn nicht nachvollziehen.
Oliver Kahn hat Jürgen Klopp in der Debatte rund um den neuen DFB-Torhüter kritisiert. Vor allem die Entscheidung, Jonas Urbig in den Partien in der Nations League als einzigen Keeper zweimal aufzustellen, sorgt bei dem Ex-DFB-Kapitän für Unverständnis.
"Ich glaube nicht, dass die Nationalmannschaft dazu da ist, irgendjemandem Spielpraxis zu verschaffen", erklärte der 57-Jährige bei "Sky/RTL" und bezeichnete diese Entscheidung von Klopp als "schon etwas unglücklich".
Seiner Meinung nach sollte der neue Cheftrainer auf den Torwart setzen, dem er im Vorfeld die Rolle als neue Nummer eins zugesagt hat. "Wenn jemand Spielpraxis braucht, dann hätte ich sie gerne demjenigen gegeben, der laut Jürgen Klopp zumindest im Moment die Nummer 1 ist: Marc ter Stegen. Das hätte aus meiner Sicht mehr Sinn ergeben", führte Kahn aus.
Während Urbig gegen Serbien (2:0) und gegen Griechenland (0:0) das DFB-Tor hütete, war ter Stegen nur bei Klopps Premiere gegen die Niederlande gesetzt.
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Jürgen Klopp: Kahn kritisiert auch Kimmich-Kommentar
Dabei wäre es laut Kahn auch für ter Stegen wichtig, noch mehr Erfahrung in der Nationalmannschaft zu sammeln. Ter Stegen habe Erfahrung "auf allerhöchstem Niveau", "richtig ist aber auch, dass er in seinen Länderspielen nicht immer hundertprozentig überzeugt hat. Es gab immer wieder Spiele, in denen man das Gefühl hatte, dass die letzte Sicherheit fehlt und er auch den einen oder anderen Fehler macht", erklärte er weiter.
Neben dem Umgang mit ter Stegen missfiel Kahn auch Klopps Kommentar zu Kapitän Joshua Kimmich. Dieser hatte gesagt, dass er "die Mannschaft auch mal ohne den Leitwolf sehen" wolle, was Kahn "aus Sicht von Joshua Kimmich nicht besonders positiv" wahrnimmt.
"Was sagt er damit? Er möchte sehen, ob eine bestimmte Persönlichkeit möglicherweise eine Mannschaft hemmt. So etwas sollte man nicht öffentlich sagen, weil man den Spieler damit auf eine gewisse Art und Weise diskreditiert", meinte der langjährige DFB-Keeper weiter.
Auch interessant: Methode von Jürgen Klopp funktioniert schon: Die wichtigsten Erkenntnisse zum DFB-Neustart Und: FC Bayern: Ex-Profi darf Vereinstrikot nicht mehr tragen
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