Die Grünen Falken könnten die wm verpassen
Saudi-Arabien trennt sich von Trainer Roberto Mancini - kommt jetzt Real-Legende Zinedine Zidane?
Zinedine Zidane
Bild: Getty Images
Saudi-Arabien möchte unbedingt an der kommenden Weltmeisterschaft teilnehmen. Die Qualifikation ist allerdings in Gefahr, deswegen muss der bisherige Trainer gehen. Der Name eines potenziellen Nachfolgers sorgt für Aufsehen.
Roberto Mancini ist nicht länger Fußball-Nationaltrainer von Saudi-Arabien.
Wie es in einem Statement auf dem offiziellen X-Account der saudischen Nationalmannschaft am Donnerstagabend hieß, haben sich der Verband und der 59-jährige Italiener "einvernehmlich" auf die Auflösung des Vertrags geeinigt. Ein neuer Trainer soll "in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden".
Angeblicher Wunschkandidat für die Nachfolge ist laut "Corriere della Sera" der ehemalige Real-Coach Zinedine Zidane. Dieser führte die Königlichen zu drei Champions-League-Triumphen in Folge.
Wahrscheinlicher dürften allerdings eine Verpflichtung von Al-Hazems Al Muhammadi oder eine Rückholaktion von Herve Renard sein.
Mancini: Wohl Mega-Salär, aber schwache Resultate
Mancini hatte das Amt erst im August 2023 übernommen. In 18 Spielen holte er sieben Siege, dazu fünf Remis und sechs Niederlagen. Die Folge: Saudi-Arabien muss um die WM-Qualifikation zittern. In der Gruppe C beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Japan schon fünf Punkte. Der Vertrag lief noch bis 2027. Gerüchten zufolge soll sich das Jahresgehalt auf 30 Millionen Euro belaufen haben.
Damit ist seine zweite Amtszeit als Nationaltrainer deutlich weniger von Erfolg begleitet als die erste. Vor drei Jahren hatte Mancini in England sein Heimatland Italien zum EM-Titel geführt.
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