- Anzeige -

WM

WM-Verkauf: Pressestimmen zum Investorendeal der FIFA - "existenzielle Bedrohung" und "Eskalation"

Aktualisiert:

von SID

:newstime

Trump will Infantino als neuen UN-Generalsekretär

Videoclip • 01:01 Min • Ab 12


Die Presselandschaft hat Infantinos Plan, Teile der WM zu privatisieren, mit Entsetzen aufgenommen.

Das FIFA-Vorhaben zum Verkauf von Anteilen der WM an private Investoren hat Aufruhr in Teilen der Fußballwelt ausgelöst. Von einem "beschämenden Plan" ist die Rede, von einem "schamlosen Verkauf", die Ankündigung des Weltverbandes schlug  "wie eine Bombe" ein.

Ein Überblick über die internationalen Pressestimmen.

"Vielleicht sollte man der FIFA eine Pause gönnen"

ARGENTINIEN

Clarin: "Nur eine Woche nach dem WM-Finale wurde der internationale Fußball von einem Konflikt erschüttert, der für Schlagzeilen sorgen dürfte. Infantino drängt auf ein Projekt zur Privatisierung eines Teils des WM-Geschäfts, von dem Donald Trumps Schwiegersohn profitieren würde."

La Nacion: "Die FIFA erwägt eine Ausweitung der Fördermittel für die Fußballentwicklung und eine Steigerung ihrer kommerziellen Einnahmen."

Ole: "Die FIFA startet ein neues 20-Milliarden-Dollar-Projekt und gerät in Konflikt mit der UEFA."

ENGLAND

Guardian: "Nimmt die FIFA den Volkssport und verkauft ihn? Nun ja, nur einen kleinen, 'nicht-kontrollierenden' Anteil. Aber wessen Spiel ist es überhaupt? Wie Infantino in seinem 15-seitigen Instagram-Post betonte, hat die FIFA 'an vorderster Front organisiert, hart gearbeitet und die beste Show der Welt auf die Beine gestellt'. Vielleicht sollte man der FIFA mal eine Pause gönnen?"

Independent: "Der beschämende Plan der FIFA, die Weltmeisterschaft zu verkaufen, stellt die größte existenzielle Bedrohung für den Fußball aller Zeiten dar – aber wird ihn irgendjemand stoppen?"

The Sun: "Welt des Schmerzes! Gianni Infantino plant schamlosen Verkauf der Weltmeisterschaft, während die UEFA wütend kritisiert."

The Times: "WM zum Verkauf! Gianni Infantinos Geldgier steckt hinter dem Platz zur Privatisierung der WM."

FRANKREICH

Le Figaro: "Gianni Infantinos neueste Laune. Nur gut eine Woche nach dem Ende der umstrittenen Weltmeisterschaft 2026 sorgt der FIFA-Präsident weiterhin für Schlagzeilen."

RMC Sport: "Ein revolutionäres Projekt, ein Schlüsselmoment in der Fußballgeschichte. Was wäre, wenn Gianni Infantino die FIFA in eine neue Ära führen würde? Infantinos verlockendes Versprechen an kleine Verbände zur Verteidigung seines umstrittenen Geschäftsvorhabens."

- Anzeige -
- Anzeige -

Infantino im Kreuzfeuer: "So kann es hier nicht weitergehen"

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Im Fußball bricht das Chaos aus. Die FIFA bietet die WM zum Verkauf an: Anteile sollen an privat finanzierte Unternehmen gehen. Wird die WM künftig alle zwei Jahre stattfinden?"

NORWEGEN

Dagbladet: "Einer der größten Machtkämpfe im internationalen Fußball seit Jahrzehnten steht kurz vor der Eskalation. Hintergrund ist ein tiefgreifender Konflikt mit FIFA-Präsident Gianni Infantino darüber, wie der Weltfußball regiert und finanziert werden soll."

NRK: "Das ist das Ende der FIFA, wie wir sie kennen. Es ist Teil eines Größenwahns, der angesichts der Einnahmen, die die Weltmeisterschaft in den USA generiert hat, verständlich ist, aber so kann es hier im Fußball nicht weitergehen."

WM vor Verkauf: "Die UEFA schaut nicht tatenlos zu"

SCHWEIZ

Aargauer Zeitung: "Jetzt will Infantino die WM verkaufen - und die Familie Trump soll involviert sein. Kann die Fußball-WM noch stärker kommerzialisiert werden, als dies beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA getan wurde? Wenn es nach FIFA-Präsident Gianni Infantino geht, wohl schon."

Blick: "Ein Bericht der Times schlägt ein wie eine Bombe. Gianni Infantino hat neue revolutionäre Vorhaben für die Zukunft der Weltmeisterschaften. Ist auch Trump involviert?"

SPANIEN

AS: "In der Fußballwelt ist eine Bombe geplatzt. Offener Streit zwischen Ceferin und Infantino über die Idee. Die UEFA schaut nicht tatenlos zu und hat eine eindringliche Warnung an alle Beteiligten ausgesprochen."

Marca: "Infantino plant, die Weltmeisterschaft an einen Fonds zu verkaufen, dessen CEO er sein möchte, und die UEFA wettert heftig gegen ihn. Kritiker befürchten, dies könnte eine Bombe für den Fußball platzen lassen."

Mehr Fußball-News