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WM 2026: Argentinien und Messi zittern sich weiter - Kap Verdes WM-Märchen endet nach Verlängerung
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 05:10 Min
Der Weltmeister wackelte, aber er fiel nicht: Argentinien hat die wohl größte Blamage der WM-Geschichte nur mit riesiger Mühe verhindert - und Kap Verdes Märchen in der Verlängerung dramatisch beendet.
Trotz zweimaliger Führung durch Lionel Messi (29.) und Lisandro Martinez (92.) musste die Albiceleste beim 3:2 (1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen das Überraschungsteam lange zittern. Erst ein Eigentor von Diney Borges (111.) erlöste den Titelverteidiger und erzielte das Tor zum Einzug ins Achtelfinale. In Atlanta wartet am Dienstag (18.00 Uhr) Ägypten.
Dass es überhaupt so weit kommen musste, lag nicht zuletzt an Kap Verdes Torhüter Vozinha, der gegen die bisweilen zu lässigen Argentinier zahlreiche Glanzparaden zeigte.
Deroy Duarte (59.) und Sidny Lopes Cabral (103.), der bis vor einem Jahr bei Viktoria Köln gespielt hatte, gelangen die umjubelten Ausgleichstreffer für die Kapverdier, die sich zu keiner Zeit des Spiels aufgaben.
Vozinha erneut mit starker Leistung
Nach der ersten Halbzeit hatte Argentinien die Kontrolle völlig unnötig aus der Hand gegeben - und wurde prompt durch Duarte bestraft. Kap Verde hoffte - und spielte auch in der Verlängerung mutig nach vorne.
Lopes Cabral glich mit einem Traumtor aus. Und doch reichte es nicht. Der afrikanische Inselstaat, der sich sensationell als kleinste Nation der Geschichte für die K.o.-Runde qualifiziert hatte, schied durch die erste WM-Niederlage aus.
Natürlich stand Messi anders als beim Gruppenabschluss wieder in der Startelf. Für Kap Verdes Spieler ging ein Traum in Erfüllung, etwa für Torhüter Vozinha, der in 90 Minuten gegen Spanien zum WM-Star wurde und sich vor dem Turnier ein Duell mit Messi erhofft hatte.
Im größten Spiel der kapverdischen Geschichte leistete der Underdog auch dank seiner Paraden bis zum Schluss große Gegenwehr.
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Messi trifft sehenswert
Die Argentinier, die mit drei Siegen durch die Gruppe gerauscht waren, kontrollierten aber zunächst Ball und Gegner. Sie suchten immer wieder Messi - und näherten sich an. Der erste Abschluss des 39-Jährigen zischte knapp vorbei (15.), sein Freistoß wenig später war kein Problem für Vozinha (18.).
Argentinien legte sich den Außenseiter, der in der Vorrunde zweimal zu null gespielt hatte, zurecht, bis Messi zuschlug. Sehenswert nahm der achtmalige Weltfußballer einen langen Ball mit dem ersten Kontakt an, ehe er mit dem zweiten zur Führung traf.
Messis Ecke führt zum Eigentor
Kap Verde spielte in der zweiten Halbzeit mutiger nach vorne und kam durch Duarte (54.) zur ersten guten Chance. Der argentinische Keeper Emiliano Martínez hielt den Ball sicher, kurz darauf war er beim nicht unverdienten Ausgleich machtlos.
Messi verpasste dagegen im 100. Spiel von Nationaltrainer Lionel Scaloni gleich zweimal die Chance auf die erneute Führung, Vozinha reagierte jeweils stark (63./73.). Argentinien fehlte die Leichtigkeit des ersten Durchgangs, und auch der zweite Führungstreffer sorgte nicht für Sicherheit. In einem offenen Schlagabtausch brachte Messis Ecke und das folgende Eigentor die nächste Führung.
Kap Verde kämpfte bis zum Ende.
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