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DFB-Team: Jürgen Klopp bereit für Bundestrainer-Job - "bin mehr als aufgetankt"

Aktualisiert:

von ran.de

ran Fußball

WM 2026 - Jürgen Klopp bestätigt DFB-Gespräche: "Ich bin bereit"

Videoclip • 05:10 Min


Nach dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Jürgen Klopp Gespräche mit dem DFB über die Nachfolge bestätigt.

Infolge des deutschen WM-Ausscheidens im Sechzehntelfinale gegen Paraguay hat Julian Nagelsmann am Freitag offiziell seinen Rücktritt als Bundestrainer erklärt.

Am Abend bestätigte nun Jürgen Klopp mit deutlichen Worten laufende Gespräche mit dem DFB über die Nachfolge.

"Ja, die kann ich bestätigen, aber ich werde ein bisschen ausholen zu der ganzen Nummer", sagte Klopp bei "MagentaTV".

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Klopp über DFB-Gespräche: "Dann hat das Ganze zügig Fahrt aufgenommen"

"Wenn wir (Jonathan Tah; Anm. d. Red.) den Elfmeter verwandelt hätten und Paraguay nicht, dann würden wir hier heute nicht stehen. Aber die Dinge sind, wie sie sind. Julian ist zurückgetreten und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist im Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen", erklärte der 59-Jährige.

Und weiter: "Dann hat das Ganze durchaus zügig Fahrt aufgenommen. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich durchaus weiß, wie nahe Wohl und Wehe im Fußball zusammenliegen."

Nun brauche es eine gewisse Zeit, um eine Einigung herbeizuführen: "Es ist ja so, dass ich einen bestehenden Vertrag mit Red Bull habe", stellte der Head of Global Soccer des Konzerns klar: "Ich habe mehrfach gesagt, wie gerne ich diesen Job mache. Ich bin als Mensch so, dass ich normalerweise Verträge super gerne einhalte. Aber habe durchaus auch gesagt, dass ich Interesse daran habe, an den Gesprächen habe, weil die müssen natürlich erst geführt werden."

Für Klopp ist der nun zurückgetretene Nagelsmann auch nicht der alleinige Sündenbock für das WM-Aus: "Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil es natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen. Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer, das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen", machte Klopp deutlich.

Der ehemalige Liverpool-Trainer kündigte an: "Deshalb muss man einfach mal die Gespräche auch in gewisser Weise abwarten. Das sind die einen Gespräche und die anderen Gespräche mit meinem Arbeitgeber, mit Oliver Mintzlaff, muss ich natürlich auch führen. Weil ich weiß, dass ihm der deutsche Fußball auch am Herzen liegt und er dementsprechend sehr offen ist für diese Gespräche. Aber geführt werden müssen sie ja trotzdem."

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Klopp fühlt sich bereit für Rückkehr auf Trainerbank

Angesprochen darauf, ob nun der perfekte Zeitpunkt für ihn sein, um Bundestrainer zu werden, antwortete Klopp: "Auch jetzt ist es nicht perfekt. Weil ich nun mal bei Red Bull unter Vertrag stehe. Aber es ist trotzdem besser, als es jemals war."

Klopp fühle sich bereit für eine Rückkehr auf die Trainerbank: "Ich habe vor zwei Jahren ungefähr in Liverpool aufgehört und habe gesagt, dass mir die Energie fehlt für eine weitere Aufgabe oder für ein weiteres Jahr mit Liverpool. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit. Aber nochmal, es ist ein bisschen zu viel. Ich wollte nur auch heute das mal nutzen, um zu sagen, da draußen wird relativ viel geschrieben und da kann man auch mal was dazu sagen."

Mit Blick auf den deutschen Fußball sieht er diesen aktuell an einer Weggabelung, die nicht nur mit dem Bundestrainer zu tun hat. "Es ist vollkommen klar, wie ich eben schon gesagt habe, es liegt nicht nur am Cheftrainer, ganz bestimmt nicht. Sondern der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt", stellte er klar.

Klopp blickte bereits voraus, wie es für den Verband weitergehen müsse: "Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind."

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