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WM 2026 - Argentinische Fans fordern: Finale soll wiederholt werden

Veröffentlicht:

von Martin Jahns

ran Fußball

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Videoclip • 01:04 Min


Mehr als 50.000 Argentinier fordern in einer Unterschriftensammlung die Wiederholung des WM-Finals gegen Spanien – und das mit einem neuen Schiedsrichter.

In Argentinien reißt die Diskussion um das verlorene WM‑Finale gegen Spanien nicht ab. Seit der Partie am 19. Juli fühlen sich viele Fans der "Albiceleste" nicht nur sportlich enttäuscht, sondern offenbar durch den Unparteiischen Slavko Vinčić benachteiligt.

Wie die spanische "Sport" berichtet, wurde auf der Plattform Change.org deshalb eine Kampagne mit dem Titel "Repetir la final del Mundial Argentina – España sin el árbitro corrupto" gestartet. Sie fordert eine Neuansetzung des WM‑Finals mit einem anderen Schiedsrichter. Nach wenigen Tagen verzeichnet die Petition bereits rund 57.000 Unterschriften, überwiegend von argentinischen Fans.

Die Initiatoren werfen Vinčić vor, mit mehreren Entscheidungen den Spielverlauf beeinflusst und Argentinien in Schlüsselmomenten geschwächt zu haben, etwa durch den Platzverweis gegen Enzo Fernández in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit.

In sozialen Netzwerken kursieren seit dem Schlusspfiff zahllose Videos und Standbilder, die einzelne Entscheidungen Vinčić‘ kritisch beleuchten und von einem "gekauften" Schiedsrichter sprechen.

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Unterschriftenaktion ohne Chance auf Erfolg

Die Online-Petition beruft sich auf solche Szenen und behauptet, Videoaufnahmen würden belegen, dass Vinčić bestochen worden sei, um das Ergebnis zugunsten Spaniens zu beeinflussen. Für die Unterzeichner ist das Finale damit ein Sinnbild dafür, dass nicht allein sportliche Leistung, sondern vermeintliche Fehlentscheidungen den Ausgang eines Weltturniers geprägt hätten.

Erfolgreich wird die Petition wohl nicht sein. Denn sportrechtlich hat sie keinerlei Auswirkung. Wettbewerbe unter FIFA‑Regie können nicht aufgrund öffentlicher Unmutsbekundungen oder Online‑Unterschriftensammlungen neu angesetzt werden.

Eine Wiederholung eines WM‑Finals wäre nur unter extremen Ausnahmebedingungen denkbar – etwa wenn zuständige Gremien nachweisliche, gravierende Fehler in der Anwendung der Spielregeln festgestellt hätten.

An Spaniens WM-Triumph können also weder Change.org‑Petitionen noch Debatten in sozialen Netzwerken etwas ändern.

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